Physioteam Winz

Es ist schon eine Weile vergangen seit dem Going Online des Relaunches der Website vom Physioteam Winz in Tönisvorst. Aber das hindert mich ja nicht, wenn auch mit Verspätung, die Tradition zu wahren, die neue Website hier vorzustellen und unserem Kunden einen Link zu spendieren.

Es sollte eine möglichst schlanke Seite werden, die die Besucher nicht mit allzu viel Text erschlägt. Das Studio besteht aus zwei Bereichen, der Physiotherapie und dem Medizinischen Gerätetraining mit dem seshr viel klangvolleren Namen e-motio-Training. Beide Bereiche bekamen eine eigene Unterseite, auf der die Angebote so ausführlich wie nötig und so knapp wie möglich beschrieben wurden. Und gemeinsam bekam das Angebot einen neuen Claim oder Slogan, der über allem steht und beide Bereiche abdeckt: Gesund werden. Fit bleiben. Auf einer weiteren Seite haben wir das Team kurz und ohne viel Schnickschnack, aber hoffentlich dennoch ansprechend und sympathisch vorgestellt. Der Website angeschlossen ist außerdem ein Blog, in dem das Team Aktuelles, Neuigkeiten oder Informationen veröffentlichen kann. Auf der Startseite der Website erscheinen jeweils die drei aktuellsten Beiträge oder alternativ die Beiträge, die man anzeigen möchte.

Alles in allem eine klassische Website, die informiert und anspricht und die dem Physioteam Winz hoffentlich auch neue Kunden bringt.

Das Projekt war wieder ein Gemeinschaftsprojekt von Renate Hermanns und mir. Die Photos hat Andres Baum gemacht. Ich danke euch für die gute Zusammenarbeit. Bedanken muss ich mich auch bei Wolfgang Rommel für die Begleitung und für viele wertvolle Hinweise, die er als Kenner des Studios und der Praxis geliefert hat. Ich wünsche dem Physioteam Winz viel Erfolg mit der Website und auch viel Spaß dabei mit ihr zu arbeiten und ihre Möglichkeiten zu nutzen.

PR-Artikel für einen Juwelier und Goldschmied

Einmal im Jahr schreibe ich für meinen Stammkunden Solitaire Lechler in Freiburg einen Beitrag für die Weihnachtsbeilage einer Freiburger Zeitung. In diesem Jahr ist er besonders lang geraten, was daran liegt, dass man über Verlobungsringe eine Menge sagen kann und dass es beim Kauf einiges zu beachten gibt. Nach fast mehr zwei Jahrzehnten als Texterin (auch) für die Schmuckbranche machen mir solche Beiträge immer noch Spaß. Es ist schön, sich neben all den kurzen, schnellen Social Media Postings auch noch einmal intensiver mit einem Thema zu beschäftigen. In Sachen Schmuck fällt mir das meist nicht schwer, bzw. ich muss zur Recherche meine lokale Festplatte kaum verlassen, denn es gibt eigentlich fast kein Thema, über das ich für diese Branche noch nicht geschrieben hätte.

Hier geht’s zum PDF des Artikels: Für den besonderen Moment

Onepager für Schwalmtal Yoga

Sie wolle keine Buddhas, keine Räucherstäbchen und keine Lotusblüten – sie wolle einfach sachlich und überzeugend ihr Angebot vorstellen. So lautete – zusammengefasst – das Briefing der Kundin, für die ich ihre erste Website konzipiert und betextet habe. Buddhas, Räucherstäbchen, Lotusblüten oder irgendwas auch nur annähernd Esoterisches wird’s bei mir niemals geben. Einen solchen Auftrag müsste ich ablehnen bzw. an Kolleginnen weiterreichen, denn das ist nicht meine Gedankenwelt, ich könnte mich nicht richtig hineinversetzen. Aber sachlich und überzeugend – das kann ich. Hoffe ich doch. :-)

Für Schwalmtal-Yoga.de habe ich – wieder einmal gemeinsam mit Renate Hermanns von der CSS-Manufaktur in Düsseldorf – einen schlichten Onepager erstellt. Das Farbkonzept folgte den Farben des Logos und dem Grundmotiv: die wunderbare Natur rund um die Gemeinde Schwalmtal.

Die Seite ist – so war es der Wunsch der Kundin – knapp gehalten – es gibt im Grunde nur drei Navigationspunkte: Angebot, Über mich und Kundenstimmen. Dennoch bietet die Internetpräsenz Raum für viele weitere Infos und Artikel – all dies kann die Kundin fortan im integrierten Blog unterbringen. Welche Beiträge aus dem Blog auf der Startseite angezeigt werden, kann die Kundin selbst bestimmen. Greift sie nicht ein, erscheinen immer die aktuellsten vier Artikel.

Ich danke Heike Rathjens für das Vertrauen in meine Arbeit und wünsche viel Erfolg mit der Website.

 

Seiler Bürokonzepte

Dieses Webprojekt ist schon ein paar Tage online, aber ich komme jetzt erst dazu, es vorzustellen. Die Website für die Firma Seiler Bürokonzepte war ein weiteres Projekt, das ich für Jan Liesendahl und einen seiner Kunden bearbeiten durfte. Jan hat wie immer die Seite gebaut und ich habe die Texte dazu bearbeitet und die Gestaltung/Aufteilung der Inhalte übernommen. Eine Art zu arbeiten, die mir Freude macht. Denn nicht immer fällt mir das Konzept für eine Website leicht. Wie schön, wenn man dann Auftraggeber hat, die einem diese Arbeit schon abgenommen haben und man “nur noch” das inhaltliche Finetuning machen muss.

Die Website ist ein Onepager und so galt es, möglichst viele Inhalte und Kaufargumente auf möglichst wenig Raum zu platzieren. Eine Aufgabe, wie ich sie mag, denn ich mag es kurz. Ich hoffe, dass es gelungen ist und dass sich viele Kunden gleichermaßen informiert und angesprochen fühlen.

Seiler ist ein Dienstleister rund um das Büro – Büromöbel, Büromaschinen, Büromaterial – bei Seiler gibt es das alles aus einer Hand. Man plant auch mit den Kunden eine neue Einrichtung – darin liegt die eigentliche Stärke des Unternehmens – und setzt dann budgetgerecht um, was sich der Kunde vorstellt.  Danke Jan für die wieder einmal problemlose Zusammenarbeit und Herrn Seiler danke ich für sein Vertrauen, mich einfach am lebenden Objekt online arbeiten zu lassen. Ich wünsche dem Unternehmen Seiler weiterhin viel Erfolg.

Umweg Jakarta*

Unterm Strich mehr als Text: Jetzt auch Bücher. :-) Meine Geschichte über den Familiennachzug der Familie unseres ehemaligen Mitbewohners und Freundes ist erschienen.

Ich könnte jetzt hier einen chicen Pressetext veröffentlichen, der dieses Buch bewirbt. Aber ich möchte lieber zunächst mal die Geschichte dieses Buches erzählen. Denn ich möchte, dass alle, die von dem Buch hören oder die sich dafür interessieren, erfahren, dass es ein ganz besonderes Buch ist.

Schreiben macht frei

Dieses Buch habe ich nicht geschrieben, weil ich ein Buch schreiben wollte. Ich habe es geschrieben, weil ich es aufschreiben musste. Ich war vor einem Jahr, in diesem Juni 2016 so voll mit Emotionen, mit Wut, Liebe, Freude, Angst und Erleichterung, riesiger Erleichterung, dass ich ein Ventil brauchte. Und was macht eine Texterin dann? Sie schreibt. Schreiben macht frei.

Ich schrieb einfach alles auf, was geschehen war. Vom ersten Kennenlernen bis zu jenem Tag am Flughafen. Allen, denen ich diese Geschichte erzählte, blieb der Mund offen stehen. Alle hörten fasziniert zu. Und viele sagten: Das musst du aufschreiben, du musst ein Buch daraus machen. Und so dachte ich eines Tages während des Schreibens: Warum nicht? Wenn meine Freunde, Nachbarn und Kolleginnen alle so beeindruckt sind von diesen Ereignissen, dann würden es ja vielleicht auch andere sein? Die Buchidee war geboren und ich begann, einen Verlag zu suchen. Eher halbherzig, denn eines war für mich klar: Ich wollte dieses Buch möglichst schnell herausbringen. Und die Mühlen in der Verlagslandschaft laufen oft langsam. Ich fand sogar Verlage, die interessiert waren. Aber keiner wollte meine Idee eines zweisprachigen Buches realisieren. Die Zweisprachigkeit aber war für mich keine verhandelbare Option. Ich wollte, dass auch Menschen aus Syrien und anderen arabischsprachigen Ländern, die kein oder nur wenig Deutsch sprechen, diese Geschichte lesen können. Und seien es auch nur die Protagonisten, um die es geht und ihre Familien und Freunde. Und ich wollte ein Symbol dafür, dass zwei sehr unterschiedliche Kulturen zueinander finden können. Also entschied ich mich fürs Selfpublishing.

Angst vor dem Fremden

Ich hätte nicht gedacht, dass auch das nicht so einfach sein würde. Denn auch Selfpublishing-Verlage scheuten den arabischen Text. Sie hatten Angst vor dem, was sie nicht lesen konnten und fürchteten wohl Anleitungen zum Bombenbau. Nicht so Tredition (auch sonst in jeder Hinsicht empfehlenswert!). Sie verließen sich auf mein Wort, dass der arabische Teil exakt das enthält, was auch im deutschen Teil zu lesen ist. Und so begann ich das Projekt Übersetzung.

Mir ist klar, dass deutsche Leser mit dem arabischen Teil nichts anfangen können und dass manche vielleicht sogar denken: 12,90 Euro für ein Buch, bei dem ich die Hälfte nicht lesen kann?? Ich möchte euch deshalb erzählen, wie diese Übersetzung entstanden ist. Damit auch die, die sie nicht lesen können, ermessen können, was es für eine Leistung war (nicht meine!), dieses Buch in Eigenregie zweisprachig zu realisieren.

Deutsch-Arabisch

Ein junger Syrer, Yaman, der bereits ein wenig Deutsch sprach, aber noch keinen Kurs besucht hatte, übersetzte den deutschen Text, damals noch 160 Seiten lang. Er tippte die vollständige Fassung auf dem Handy. Ich wollte ihm ein Notebook und eine arabische Tastatur zur Verfügung stellen, aber er lehnte ab. Er würde lieber auf dem Handy tippen… Er arbeitete jeden Tag viele Stunden und war irre schnell. Die fertige Übersetzung gab ich meinen Protagonisten zu lesen. Sie verstanden alles, sagten mir aber: Das kannst du so nicht drucken. Yaman hatte Großartiges geleistet, aber seine Übersetzung brauchte ein Lektorat.

Da kam mein Freund Zachary ins Spiel – er brachte mich in Kontakt mit seinem Freund Hazem, der in Damaskus Filme synchronisiert hat und gewohnt war, mit Sprache umzugehen. Hazem erklärte sich bereit, mir zu helfen. Da er aber zu dem Zeitpunkt noch sehr wenig Deutsch sprach, kam er beim Vergleich der Übersetzung mit dem Originaltext an seine Grenzen. Er hatte viele Rückfragen, die er sich mangels Deutschkenntnisse nicht selbst beantworten konnte. Also begannen wir – der Beginn einer Freundschaft – mit der gemeinsamen Arbeit.

Ich habe Hazem in vielen vielen Stunden, Tagen, Wochen Arbeit Satz für Satz meines Manuskriptes auf Englisch erzählt, was ich auf Deutsch geschrieben habe und er hat Yamans Übersetzung in schöne arabische Sprache gebracht. Am Ende dieser Arbeit hat Zachary diesen so entstandenen arabischen Text erneut Korrektur gelesen und lektoriert. Ich habe gelernt, dass es wirklich nicht einfach ist, einfach eine Übersetzung von Deutsch zu Arabisch zu erstellen. Arabisch scheint eine sehr vielschichtige Sprache zu sein. Allein für den Titel meines Buches haben Hazem und Zachary eine halbe Ewigkeit diskutiert. Elias und Mari, die Hauptfiguren meiner Geschichte, haben den fertigen Text dann wieder gelesen und befunden: Perfekt! Oder in Arabisch: Mumtaz!

Ich habe dies hier in so epischer Breite aufgeschrieben, weil ich möchte, dass ihr wisst, was drei junge Männer, die erst ein Jahr zuvor aus dem Krieg in Syrien nach Deutschland geflohen sind, hier geleistet haben. Vielleicht sehen dann alle Leser, den Teil, den sie nicht lesen können, mit anderen Augen. Erwähnenswert ist auch noch, dass es mir trotz aller Bemühungen nicht gelungen ist, die drei für ihre Arbeit zu bezahlen.

Wie kompliziert es dann war, diesen arabischen Text in die Wordformatvorlage zu bauen und das druckfertige PDF zu erstellen, bei dem sich die Sprachfassungen in der Mitte begegnen, erspare ich euch hier, sonst wird aus diesem Blogbeitrag ein weiteres Buch. ;-)

Und jetzt doch noch der chice Text aus der Ankündigung auf der Verlagsseite:

‘Umweg Jakarta’ ist ein authentischer Bericht über die nervenaufreibende Organisation einer Familienzusammenführung. Gegen alle Widerstände ist es der Autorin gelungen, eine Frau und ihren 10jährigen Sohn von Damaskus in Syrien über Jakarta in Indonesien nach Deutschland zu bringen.

Gleichzeitig erfährt der Leser einiges über das Leben und Leiden eines syrischen Familienvaters in seinem ersten Jahr in Deutschland, wohin er aus dem Krieg in seiner Heimat geflohen war, um seiner Familie eine Zukunft zu schaffen.

Am Ende der Geschichte bleiben eine Frage – warum macht es Deutschland den nachzugsberechtigten Familien so schwer, ein Visum zu erhalten? – und eine Erkenntnis: Ohne Hilfe sind die Neuankömmlinge hilflos und Integration ist ohne Unterstützung von uns Deutschen nicht möglich. Wir müssen aufeinander zugehen, wenn es gelingen soll.

Wie ein Symbol für diese Erkenntnis steht die Tatsache, dass ‘Umweg Jakarta’ in einer zweisprachigen Version (dt./arab.) erhältlich ist. Zwei Sprachen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten – nach 140, bzw. 116 Seiten begegnen sie einander.

Ein Buch, das von vorne und hinten beginnt. Eine Geschichte, die aus zwei Familien eine gemacht hat.

‘Umweg Jakarta’ ist erhältlich als Paperback, als Hardcover und als e-book.

*Werbung.

Onepager für Journalistin

Meine Kollegin Garnet Manecke ist seit vielen Jahren in Mönchengladbach und Umgebung als Journalistin und PR-Beraterin unterwegs. Ihre Kunden in der Region kennen und schätzen ihre Arbeit. Was ihr immer fehlte, um auch Kunden aus ganz Deutschland von ihrer Arbeit zu überzeugen, war eine Website. Damit ist jetzt Schluss – denn zusammen mit Renate Hermanns von der CSS-Manufaktur in Düsseldorf habe ich ihr diese Website gebaut. Entstanden ist ein kleiner, hübscher Onepager, der potenzielle Kundinnen und Kunden über die Arbeit von Garnet Manecke informiert und einen ersten Eindruck vermittelt. Ich habe versucht, in aller Kürze möglichst viele, relevante Informationen zu transportieren: Wer ist Garnet Manecke, was kann sie, welchen Hintergrund hat sie und wie schreibt und fotografiert Garnet Manecke?

Der Besucher wird mit einem großen Bild empfangen, das ohne Worte bereits einen ersten Eindruck vermittelt: Garnet Manecke ist offen, sympathisch und sie hat Humor. :-) Im Slider des Headers außerdem zwei weitere Fotos – Motive aus Mönchengladbach, die Garnet Manecke fotografiert hat. Der Intro-Text umreißt kurz, worum es auf dieser Website geht und leitet zum Angebot der Journalistin (Journalistmus, PR und Fotografie) über. In einem kurzen Absatz stellen wir heraus, auf welchen Werdegang Garnet Manecke zurückblicken kann und dass ihr Tun auf einer soliden Ausbildung und regelmäßigen Weiterbildungen basiert. Arbeitsproben – Text und Bild – zeigen dem Interessenten, wie Ergebnisse der Arbeit von Garnet Manecke aussehen. Alle Inhalte in dieser Rubrik sind beliebig ausbaufähig oder können natürlich auch jederzeit ausgetauscht werden. Abschließend kommen einige ihrer Kunden in einem kleinen Testimonial-Slider zu Wort. Am Fuß der Seite können Interessenten direkt mit Garnet Manecke in Kontakt treten. Natürlich können alle Abschnitte auch über das Hauptmenu direkt angesteuert werden. Und natürlich kann die gesamte Website bei Bedarf auch erweitert werden.

Dieses Projekt hat mir ganz besonders viel Freude gemacht, denn es macht großen Spaß, eine Website zu konzipieren, für jemanden, den man sehr gut kennt und richtig gut leiden mag. :-) Ich danke Renate Hermanns für ihre wie immer perfekte Unterstützung in allen technischen Belangen und wünsche Garnet Manecke mit ihrer neuen Website von ganzem Herzen viel Erfolg!