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She’s coming home

Today she leaves Buenos Aires. Arrival Ffm tomorrow afternoon. Only one more sleep. :-)

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Nunca en mi vida he sentido tanta gratitud. Gratitud hacia la familia que ha acogido a nuestra hija y que la ha acompañado tan cariñosamente durante el año más emocionante de su previa vida.

Good news from Buenos Aires

“Ich bin angekommen und überwältigt.”

Unsere Mail fanden wir erst, nachdem ihr Freund mir skypte, dass er gesehen habe, dass sie vor drei Stunden kurz im Schüler VZ online war. Dorthin habe ich dann Tochter2 geschickt. Und siehe da – lange Mail an uns alle. Letzter Satz “Hoffentlich findet ihr die hier auch.”

Scherzkeks.

Aber wir haben sie ja gefunden. Sie ist erschöpft, überwältigt von Eindrücken, ich lese zwischen den Zeilen genau, dass sie erst mal Zeit zum Ankommen braucht. Aber insgesamt: Sie hat es richtig gut angetroffen und alles ist gut. Jetzt kann das Abenteuer wirklich beginnen.

Kein Showstopper mehr

Heute kam der Anruf mit der erlösenden Nachricht: Das Visum für Tochter1 ist da. Morgen fahre ich nach Bonn und hole es ab. Denn auf die Post vertrauen wir drei Tage vor Abflug sicher nicht. Jetzt könnte eigentlich nur noch der Lufthansa-Streik zum Showstopper werden.

Das wäre noch die Krönung in dieser ganzen Geschichte. Wir fahren nachts um vier Uhr nach Frankfurt, um rechtzeitig am Flughafen zu sein und dann fliegt die Maschine nicht. Nix da – bisher hat alles geklappt, wenn auch mit Hürden und Hindernissen, dann wird dieser Flieger ja nun wohl auch noch los fliegen.

Frischmilch

Heute hab ich zum ersten Mal Milch gekauft, die länger haltbar ist, als meine Tochter noch hier ist.

Aber seitdem wir die Familie “kennen”, seitdem Buenos Aires für uns ein Gesicht hat, kann ich mich einfach nur noch freuen für Tochter1. Sämtliche Traurigkeit und jeder Kloß im Hals sind weg. Es überwiegt das Teilen der Vorfreude. Bisschen Spannung und ja – auch ein bisschen Neid.

Wenn ich so via Google Earth und Google durch San Telmo streife, wo sie in den ersten Wochen wohnen wird, bekomme ich eine Spur einer Ahnung von dem Lebensgefühl dort. Von Waldniel am Niederrhein in die 13 Millionen Einwohner zählende Hauptstadt Argentiniens. Das hat was.

Ich hoffe nur, sie kommt nie auf die Idee, eine der 12spurigen Einbahnstraßen zu Fuß überqueren zu wollen…