Blog- und Webparade: Mein persönlicher Kommunikationsmix

Dr. Kerstin Hoffmann hat eine Blog- und Webparade initiiert, die ich sehr spannend finde. Und die mir Anlass ist, meinen eigenen #personalbrandmix mal genauer anzusehen.

In ihrem Initialbeitrag zum Thema schreibt Kerstin dies:

„Jeder von uns ist eine Personenmarke – auf die eine oder andere Weise; öffentlich oder im privaten Kreis; beruflich oder ehrenamtlich. In dem Moment, in dem wir mit anderen interagieren (oder auch uns bewusst entscheiden, nicht zu interagieren) erzeugen wir bei anderen einen Eindruck, ein Bild. Wir haben eine Reputation, ein Image. Wenn wir dies im professionellen bewusst gestalten, betreiben wir Personal Branding. Wenn wir im professionellen Kontext kommunizieren und dies nicht bewusst gestalten – indem wir etwa Selbstbild mit Fremdbild abgleichen und entsprechend handeln –, betreiben wir auch Personal Branding, aber eben unbewusst.“

Hier finde ich mich sehr deutlich in der eher unbewussten Fraktion. Wobei das nicht ganz richtig ist – bei mir ist das wohl so:

Ich mache vieles unbewusst, das aber ganz bewusst.

Ich gehöre sicher zu den Dinosauriern im Web. Seit Anfang der 90er Jahre nutze ich das Internet, zur Jahrtausendwende habe ich meine erste Website gebaut – mit Netobjects Fusion. ;-) – und wenig später das TXT Guckloch gestartet, mein erstes Weblog.

Mein erstes Online-Netzwerk waren die Webgrrls – hier habe ich das Netzwerken von der Pike auf gelernt und dadurch vor allem eine Regel verinnerlicht, die ich bis heute anwende:

First give, then take.

Ich habe gelernt, dass man zurückbekommt, was man gegeben hat. Und so hat sich eines meiner Merkmale des Personal Brands Biggi Mestmäcker von ganz alleine entwickelt – ich glaube, ich werde wahrgenommen als das, was ich sein möchte: als gute Netzwerkerin.

Und ich möchte als Person, als Mensch mit Ecken und Kanten wahrgenommen werden. Auch geschäftlich will ich nicht nur Unternehmen sein. Ich bin Freiberuflerin seit 25 Jahren und ich genieße diese Freiheit, die in dem Begriff steckt. Ich bin Biggi Mestmäcker. Und ich will nichts anderes sein. Deshalb habe ich eine Website, ein Weblog, ein Facebook-Profil, je einen Account auf Twitter, Instagram und Pinterest (die ich alle viel intensiver nutzen könnte/sollte …). Ich trenne im Web geschäftlich und privat nicht.

Ok – ich habe es zwischendurch einmal versucht und habe für mein Kreuzworträtselangebot eine Facebook-Seite erstellt. Die gibt es noch, aber der letzte Eintrag ist aus dem Jahr 2015. Ich habe auch lange überlegt, ob ich für mein Buch „Umweg Jakarta“ eine eigene Facebook-Seite erstellen sollte. Aber auch hier habe ich mich dagegen entschieden. Ich würde es gar nicht schaffen, buchspezifische Postings nur dort zu posten und nicht auf meinem persönlichen Profil. Denn ich will ja, dass meine Freunde mitbekommen, was ich so mache. Und alles immer doppelt posten?

Ich bin ich.

Nein, ich lasse es wie es ist – und belasse es bei meiner bisherigen „Strategie“: Ich bin ich. Und alles, was ich tue, gehört dazu. Meine Facebook-Freunde müssen das aushalten, dass sie nicht nur Persönliches von mir erfahren, sondern eben immer auch Geschäftliches und manchmal auch Werbung. Und meine Kunden, die zum Teil dort auch mitlesen (viele Postings sind ohnehin öffentlich), die müssen es aushalten, dass Sie mich dort auch privat erleben. Ich möchte einfach nicht zwischen Geschäftsfrau und Privatmensch hin und her switchen. Das ist übrigens auch einer der Gründe, warum ich auf vielen Kanälen dabei bin, aber Xing gar nicht mehr nutze. Dort sind mir viel zu viele „Businessplayer“, die sich morgens den Anzug anziehen, sich eine Krawatte umbinden und sich dann verhalten, als seien sie nun ein anderer Mensch. Oder anders gesagt: dort sind mir zu viele Unternehmen und zu wenig Menschen.

Biggi Mestmäcker ist es, die manche Dinge kann, mit denen sie Unternehmen unterstützen kann. Sie kann schreiben, ist kreativ, hat Ideen, ist eine Querdenkerin und erstellt Kreuzworträtsel für Querdenker. Sie engagiert sich für Menschen, die ihre Heimat, ihre Lieben und alles, was sie ausmachte, verlassen mussten. Sie hilft gerne. All das versuche ich zu zeigen. Und das ganz ohne Kommunikationskonzept. Für mich sind das Internet und damit auch alle sozialen Medien ein Stück meiner Lebensrealität. Hier rede und schreibe ich, wie mir der Schnabel gewachsen ist, so wie ich auch in meiner Offline-Realität mit meinen Nachbarn, Bekannten und Freunden rede.

Meine Strategie? Vielleicht: keine Strategie zu haben

Klar nutze ich die verschiedenen Plattformen mehr oder weniger intensiv auch zur Bewerbung meines geschäftlichen Angebotes. Aber ohne konkrete Werbe- und PR-Strategie. Ich erzähle einfach von dem, was ich tue, ich zeige, was ich gemacht habe. Aber ich führe weder Buch darüber, habe keinen Redaktionsplan, noch lese ich Statistiken, wenn man mich fragt, wie viele Besucher meine Website hat, kann ich nur unwissend die Schultern zucken. Ich habe wirklich keine Ahnung.

Aber ich habe noch nie aktiv kalt akquiriert – Interessenten, Anfragen und Aufträge kommen von ganz allein zu mir. Und das beständig – mit Aufs und Abs – seit mehr als zwei Jahrzehnten. Das ist für mich mehr wert als jede Zahl in einer Webstatistik. Denn das ist für mich das Zeichen: irgendwas mache ich scheinbar richtig. :-)

Wenn ich also heute meinen persönlichen Kommunikationsplan für mein „Personal Branding“ aufstellen sollte, würde der auch weiterhin so lauten: Sei wie du bist, verstell dich nicht. Zeige dich, versteck dich nicht. Und rede mit den Menschen. Begreife das Internet und all seine Plätze wirklich als Kommunikationsraum. Manche Menschen rezipieren nur. Sie sagen selbst nie etwas und sie versuchen, keine Spuren im Netz zu hinterlassen. Sie sind unsichtbar im Netz. Ich bin das Gegenteil und ich bin es gern.

Mitmieter/In für unser Büro gesucht!

Unsere Bürogemeinschaft in Mönchengladbach sucht Verstärkung! Wir suchen ein bis zwei Kolleginnen (oder auch Kollegen), die unsere Bürogemeinschaft verstärken wollen. Es geht um einen – oder auch zwei – Arbeitsplätze in unserem größten Büroraum.

Wer wir sind:

Im WordShop arbeiten aktuell vier Frauen:

Eva Engelken – PR-Beraterin, Journalistin und Autorin: www.klartext-anwalt.de

Garnet Manecke – Journalistin und Redakteurin: www.garnet-manecke.de

Biggi Mestmäcker – Texterin und Autorin: www.mehralstext.de

Petra von der Heyde: Grafikdesignerin und Texterin: www.petravonderheyde.de

Eva, um deren Raum es hier geht, sagt:

Ich teile mir das Büro mit jeder oder jedem, die oder der mir sympathisch ist. Wichtig ist mir nur, dass die/der neue MitmieterIn nicht übermäßig viel (=dauernd) telefoniert. Jemand aus einem schreibenden oder kreativen Beruf wäre schön, allein schon wegen möglicher Synergien, aber das ist keine Bedingung.

Wo wir sind:

Unser WordShop befindet sich zentral in Mönchengladbach im Gründerzeitviertel im zweiten Stock eines Wohnhauses in der Regentenstraße 31.

Die Ausstattung:

Das Büro ist voll eingerichtet mit einem großen und einem kleineren Schreibtisch, diversen Regalen und bietet ausreichend Platz, falls du eigene Möbel mitbringen möchtest. WLAN ist selbstverständlich vorhanden. Zum Büro gehört auch eine voll eingerichtete Küche, mit Kühlschrank, Herd, Mikrowelle und Spülmaschine. Außerdem haben wir einen kleinen Balkon, die Raucherecke. Denn in den Räumen wird bei uns nicht geraucht. Alle 14 Tage kommt eine Putzfrau.

 Die Konditionen:

Dein Arbeitsplatz würde ca. 200,- Euro inkl. NK im Monat kosten. Die Kosten für Telefon und Internet werden einmal jährlich durch die Hauptmieterin Eva Engelken in Rechnung gestellt.

Willkommensgeschenk:

Einziehen könntest du ab sofort. Bei Einzug im laufenden Monat wird die erste Miete erst ab dem Folgemonat fällig.

Interessiert? Dann melde dich bitte bei Eva Engelken unter 0163 7110220 oder per E-Mail: engelken@klartext-anwalt.de

 

Deutsch lernen mit Musik

Was in den letzten Wochen – ja, es waren nur ein paar Wochen! – in meinem Netzwerk entstanden ist, ist schier unfassbar. Die ‪#‎welcomegrooves‬ sind da! Die unglaubliche  Eva Brandecker von The Grooves  hat mit einem großartigen Netzwerk in einer unendlich konzentrierten Aktion einen Audiosprachkurs mit Musik produziert. Man kann ihn downloaden und offline hören und sämtliche Lektionen stehen auch als PDFs zum Ausdruck und Lernen zur Verfügung. Dies alles aktuell von Arabisch bis Tigrinya in sage und schreibe bereits 16 Sprachen. Weitere 12 Sprachen sind in Arbeit. Lange Rede, kurzer Sinn – tragt es hinaus in die Welt, vor allem aber in die Flüchtlingsunterkünfte in euren Nachbarschaften und informiert bitte auch die Flüchtlingshilfen vor Ort über dieses neue Angebot mit dem swingenden Titel:

welcomegrooves-englisch

Einblicke in die Arbeit im Tonstudio und Informationen über die Motivationen der Macher bietet dieser kleine Film:

Und hier ist der Pressetext dazu, den ihr euch bei Bedarf auch hier downloaden könnt:

welcomegrooves – das ist ein kostenloser Audio-Sprachkurs mit Musik. Er soll die Menschen, die in Deutschland Zuflucht gefunden haben, herzlich willkommen heißen und ihnen helfen, sich leichter in unserem Land zurechtzufinden. Initiatorin dieses einmaligen Online-Projekts ist die Düsseldorferin Eva Brandecker, Produzentin der Audio-Sprachkurs-Reihe „The Grooves“. Unterstützt wird sie von rund 70 Kreativen aus den Bereichen Musik, Sprache und Text, Gestaltung, Technik und Social Media, die in einer Facebook-Gruppe intensiv am Projekt arbeiten – und all ihr Wissen und Können einbringen. welcomegrooves ist ein ehrenamtliches Projekt und kommt ohne finanzielle Förderung oder Spendengelder aus.

Sechs Lektionen und Kulturtipps

„Der deutschen Sprache eine freundliche, willkommen heißende Stimme zu geben, ist mir eine Herzensangelegenheit“, erklärt eine der Profi-Sprecherinnen stellvertretend für das ganze Team. Im Tonstudio wurden sechs Lektionen mit nützlichen Wörtern und Sätzen für die Basiskommunikation im Alltag der Flüchtlinge aufgenommen. Die welcomegrooves können ganz einfach und kostenlos von der Internetseite www.welcomegrooves.de als MP3-File aufs Handy heruntergeladen oder auch direkt angehört werden. Zusätzlich stehen Kulturtipps zu den Besonderheiten der deutschen Lebensart sowie alle Lektionstexte in Schriftform zum Download bereit – übersetzt in viele Sprachen: neben Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch auch in Serbisch, Bosnisch, Arabisch, Farsi, Tigrinya, Urdu, Somali, Hausa, Kiswahili, Amharisch u. a. mehr. Die Palette der Übersetzungen soll mit Hilfe der Netzgemeinde noch erweitert werden.

Internationales Übersetzerteam

Zum Übersetzerteam gehören u. a. ein Übersetzer aus Lahore, eine Dozentin aus Leipzig, eine Schauspielerin aus Bagdad, die Initiatorin eines Hilfsprojektes in Peru, Journalisten der Deutschen Welle, Mitglieder eines Migrantinnen-Netzwerkes, Studierende, AutorInnen, MuttersprachlerInnen aus Menschenrechtsorganisationen, Theaterleute und befreundete Flüchtlinge. Sogar eine internationale Schulklasse aus Düsseldorf hat Übersetzungen übernommen und per Mail beteiligen sich EmigrantInnen u.a. aus dem Iran, aus Israel, Peru, Russland und Mexiko. Die mit der Verdienstmedaille der BRD ausgezeichnete Schriftstellerin Fadumo Korn, Mitgründerin von NALA e.V., die sich gegen Beschneidungen einsetzt, hat z. B. für das Projekt in ihre Muttersprache Somali übersetzt.

Musik vermittelt ein positives Gefühl

„Schöne Musik und warme Stimmen sind emotional und können eine angenehme Stimmung erzeugen. Eine gute Gelegenheit, um zeitgleich zum Deutschlernen auch ein paar positive Wünsche zur Gegenwart und Zukunft einzubringen“, sagt Eva Brandecker. Die Unternehmerin ist seit zehn Jahren spezialisiert auf die Vermittlung von Lerninhalten mit Musik. Sie kombiniert Sprache mit eingängigen Klängen und sorgt dafür, dass der Wortschatz so besser im Gedächtnis bleibt und sich der Lernerfolg durch reines Zuhören einstellt. Sie hat bereits Audio-Sprachtrainer für fünfzehn Sprachen aufgenommen, dabei saßen auch schon Udo Wachtveitl, Emil Steinberger und Josef Hader bei ihr vor dem Mikrofon.

Ehrenamtliches Gemeinschaftswerk

Um ihre Idee eines kostenlosen Audio-Deutschkurses verwirklichen zu können, hat Eva Brandecker ihren Freundeskreis und ihr großes Netzwerk mobilisiert – mit überwältigendem Erfolg: Innerhalb von wenigen Tagen meldeten sich rund 70 engagierte Menschen, die sich alle unentgeltlich für die welcomegrooves einsetzen: professionelle Sprecherinnen und Sprecher, zwei Tonstudios und Fachleute für Übersetzungen, Musik, Text und Social Media. Unterstützung gibt es außerdem von Mitarbeitern von Flüchtlingsinitiativen und nicht zuletzt von Flüchtlingen selbst.

Schilder fürs Schaufenster

Ergänzend zum Sprachkurs soll es in der zweiten Phase Schilder mit der Aufschrift welcomegrooves in vielen Sprachen geben. Bibliotheken, Geschäfte oder auch Privatleute können sie ans Fenster kleben und so signalisieren: Hier sind Flüchtlinge willkommen, hier können sie die welcomegrooves kostenlos herunterladen und/oder Lektionen ausdrucken. „So könnte ein kleines Gespräch entstehen, aber auch eine Einladung zum weiteren Kennenlernen oder auf einen Kaffee“, hofft Eva Brandecker, die zusammen mit ihrem Team noch mehr Pläne hat: „Ich würde gerne mehr Lektionen, zum Beispiel speziell für Kinder oder auch eine erweiterte Variante als App produzieren. Dazu sind wir auf der Suche nach Sponsoren oder Förderungen.“

Kontakt:
Brandecker Media & Friends
c/o Brandecker Media Verlag
Eva Brandecker
Hoffeldstraße 33
40235 Düsseldorf
E-Mail: welcome@thegrooves.de
Tel.: +49 (0) 151 – 59787478
Fax: +49 (0) 3212 – 102 78 59

Bilder und Presseinfos zum Download in der Dropbox: https://bit.ly/1Ou4wlw

welcomegrooves im Internet:
https://welcomegrooves.de/

https://www.facebook.com/thegrooves
https://twitter.com/thegrooves

20 Jahre – danke schön!

In Kollegenkreisen bin ich als die bekannt, die es kurz und knackig mag. Heute aber wird’’s mal ein bisschen länger und ich freue mich, wenn dieser Text trotzdem gelesen wird. :-)

Vor 20 Jahren schrieb ich mein erstes Mailing. Es war ein Werbebrief in eigener Sache: „Wenn Ihnen die Worte fehlen …“ Ich schickte diesen Brief relativ willkürlich an Unternehmen, Agenturen und Dienstleister in meiner Region. Und es geschah tatsächlich – der erste Auftrag! Weitere folgten. TXT94 war geboren.

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Mailings, Flyer, Broschüren, PR-Artikel, Anzeigen und Pressetexte – ich schrieb, was die Kunden bestellten. Im Laufe der Jahre wurde mein Angebot immer vielseitiger. Dann kamen die Rätsel hinzu. Kurz nach der Jahrtausendwende startete ich mein erstes Weblog, das TXT Guckloch und im Jahr 2002 die Pommeswelt. Immer mehr Kunden brauchten Texte für ihre Website und mein Schwerpunkt verlagerte sich immer mehr auf den Online-Bereich.

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Im Zuge eines Relaunches gab ich das Label TXT94 vor vielen Jahren auf und bot nunmehr ganz persönlich als Biggi Mestmäcker „Unterm Strich mehr als Text“. Heute arbeite ich zu 80 % im Internet und schreibe für den Online-Bedarf meiner Kunden. Social media kamen hinzu, momentan verlagert sich der Schwerpunkt erneut –- ich schreibe weniger und manage mehr. Projektmanagement für kleine bis mittelgroße Webprojekte macht mir großen Spaß. Konzepte und Texte für Websites haben sich zu einem starken Pfeiler meines kleinen Unternehmens entwickelt. Redaktionelle Arbeiten im Kundenauftrag sind ein weiteres Standbein und immer noch lektoriere ich sehr gern. Wohin die Reise noch gehen wird, das weiß ich nicht. Auf jeden Fall aber geht sie weiter.

Allerdings nicht, ohne einmal kurz anzuhalten, zurück zu schauen und vor allem eines mal wieder laut und deutlich zu sagen:

Danke schön! 

Danke schön an meine Stammkundinnen und -kunden, die von Anfang an oder seit sehr vielen Jahren dabei sind – für eure und Ihre Treue in all den Jahren. Danke schön für viele spannende Aufträge und für Ihr und Euer Vertrauen.

Danke schön an alle weiteren Kundinnen und Kunden, denen ich einmal auf vielfältige Art helfen durfte, für die ich schrieb, bloggte, eine Website konzipierte oder ein Themenrätsel erstellte. Danke schön auch an all die, die mich für eine Beratung buchten. In 20 Jahren hat sich eine stattliche Kundenliste ergeben, auf die ich stolz bin.

Danke schön aber auch an all jene, die mich angefragt haben oder die ich angesprochen habe, die ich dann nicht überzeugen konnte. Auch diese Liste mit den Kontakten aus vergeblichen Akquisebemühungen ist nach 240 Monaten naturgemäß ansehnlich. Jedes einzelne Angebot hat mich weitergebracht, jede Absage hat dazu geführt, mein Angebot erneut zu durchdenken und zu schärfen.

Danke schön an meine Geschäftspartnerinnen und -partner, mit denen ich seit vielen Jahren in den verschiedensten Bereichen zusammenarbeite. Ohne euer Know-how, eure Expertise und eure Unterstützung stünde ich heute nicht da, wo ich stehe. Ich wünsche mir, dass ich mich auch in Zukunft noch mit vielen Anfragen an euch wenden kann und dass wir weiterhin noch viele Kunden gemeinsam zufrieden und manchmal sogar glücklich machen werden.

Danke schön an all meine Kolleginnen und Kollegen im Netz – ohne euch wär alles nichts. Und das ist wörtlich zu nehmen. Mein Geschäftserfolg ist in erster Linie auch ein Erfolg meines (Online)Netzwerkens. Und das kann man nun mal sehr schlecht allein. ;-)

In diesem Zusammenhang möchte ich zwei ganz besonders große Dankeschöns loswerden:– das erste an die Webgrrls, – denn sie haben mir ganz am Anfang meiner Selbstständigkeit die wichtigste Netzwerkregel beigebracht: „First give, then take“. Bei den Webgrrls hab ich im übertragenen Sinne das Laufen gelernt.

Und das zweite besondere Dankeschön geht an das beste Netzwerk der Welt: Danke schön Texttreff. Dieses Netzwerk ist in vielen Beziehungen ein Phänomen. Vor allem aber hab ich dort das gefunden, ohne das der Mensch nicht leben sollte: Freunde. Freundinnen, um genau zu sein.

Danke schön natürlich auch an meine Freunde und Freundinnen, die schon da waren, als es noch gar kein Internet gab und die geblieben sind, obwohl das Internet kam.

Und ein letztes Dankeschön an meine beiden wunderbaren Töchter, – die wahren Gründe für meine Selbstständigkeit. Ich wollte immer arbeiten, aber ich wollte auch immer bei ihnen sein können, wenn ich es für nötig und richtig hielt. Deshalb kündigte ich damals meinem Chef und übernahm diesen Posten selbst. :-)

Danke schön an alle. Und wenn ich mir eines wünschen darf zu meinem kleinen Jubiläum, dann ist es dies: Bleibt mir gewogen und lasst uns einfach zusammen weiter machen. Gerne noch mal 20 Jahre.

Praktikum – der Schreibtisch ist wieder frei

Heute hat meine Praktikantin Anna den letzten Tag ihres Praktikums. Schade. Sie war eine echte Bereicherung in jeder Beziehung. Ich hab sie gebeten, eine kleine Rückschau auf ihr Praktikum in meinem Büro zu schreiben. Und so bekommt sie nun noch einmal Raum für ein Posting in meinem Blog.

Praktikum – Rückblick | Ein Beitrag von Anna Theresa Schneider

Bevor ich das Praktikum begonnen habe, hatte ich noch keine klare Vorstellung von dem, was mich erwarten würde. Mit dem Kopf noch bei den letzten Klausuren, hielt sich meine Motivation für ein Pflichtpraktikum in meiner Ferienzeit noch recht in Grenzen. Aber dann kam es doch ganz anders. Schon am ersten Tag dachte ich mir: Hey, das macht ja richtig Spaß. Das Büroklima war sehr locker, wodurch die erste Anspannung sehr schnell verflogen ist. Mir war ziemlich schnell klar, dass ich mit dem Praktikumsplatz einen echten Glücksgriff gemacht hatte. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich da bin um angesammelte Unterlagen zu sortieren oder Kaffee zu kochen. Ich habe mich von Anfang an sehr willkommen und wirklich hilfreich gefühlt.

Was mich außerdem sehr gefreut (und ehrlich gesagt positiv überrascht) hat war, dass ich wirklich immer selbstständig arbeiten durfte. Ich saß die ganze Zeit über an einem eigenen Rechner und konnte meine eigenen Ideen einbringen. Als ich am ersten Tag gehört habe, dass ich Beiträge für eine Website verfassen sollte, dachte ich erst einmal bloggen? Ohje, das kann ich doch gar nicht. Geschrieben habe früher schon gerne aber eher für mich selbst und durch mein Studium in Holland wurde das mit der Zeit immer weniger. Irgendwie konnte ich es dann doch und es hat sogar sehr viel Spaß gemacht. So nach und nach kamen die Ideen von ganz allein und noch einmal auf Deutsch zu schreiben war eigentlich auch sehr angenehm. Was ich beim schreiben jedoch auch feststellen musste: Dass meine Kommasetzung wirklich miserabel ist. Aber wäre ja auch langweilig, wenn man nichts mehr dazulernen könnte. Und so konnte ich ganz nebenbei auch noch etwas für meine Rechtschreibung tun.

Als ich vor Beginn die Liste der Lernziele gesehen habe, dachte ich Wow, ist das viel! Ja, war auch viel aber für diese kurze Zeit habe ich auch wirklich eine ganze Menge gelernt. Im Studium blieb bis jetzt alles ziemlich theoretisch und ich hatte vor dem Praktikum nicht wirklich eine Vorstellung davon, wie das ganze in der Praxis aussieht. Durch meine praktische Erfahrung, kann ich mit vieler dieser Theorien und Begriffe nun viel mehr anfangen. Ob ich mich selbst in diesem Berufsfeld sehe weiß ich noch nicht. Dafür war die Schnupperzeit dann doch etwas zu knapp aber vorstellen könnte ich es mir auf jeden Fall.

Jetzt, wo das Praktikum vorbei ist, freue ich mich natürlich über einen anstehenden Urlaub aber sehr schade ist es trotzdem. Ich wäre gerne länger geblieben, denn ausgelernt habe ich hier noch lange nicht. Gelohnt hat sich das Praktikum auf alle Fälle und ich würde mich jederzeit wieder für diesen Praktikumsplatz entscheiden.

Vielen Dank, für das schöne Praktikum, liebe Biggi!
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Liebe Anna, ich danke dir!

Wer sich ebenfalls für ein Praktium in meinem Büro für Kommunikation & Marketing interessiert, findet hier weitere Informationen.

Biete: Praktikum Kommunikation und Marketing

In meinem Büro für Kommunikation und Marketing würde ich gerne einer Praktikantin oder einem Praktikanten Einblicke geben in die Arbeit einer Texterin und in die Welt des (Online-)Marketings. Wenn Du interessiert bist, dann lies doch mal weiter:

Wer ich bin:

Ich bin ein Ein-Frau-Unternehmen und arbeite seit 1994 als Texterin und Marketingberaterin für Kunden in Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz und Österreich – von Klein- und mittelständischen Unternehmen bis hin zu großen Konzernen.  Außerdem betreibe ich das Consumer-Portal pommeswelt.de.

Unternehmenskommunikation in all ihren Facetten bildet den Schwerpunkt meiner Arbeit: Direktmarketing, Onlinemarketing, Werbemaßnahmen, Unternehmensdarstellungen on- und offline sowie Themenkreuzworträtsel. Bei der Abwicklung von Großprojekten arbeite ich projektgebunden eng mit einem Netzwerk aus Grafikern, Webdesignern und Programmierern zusammen.

Wen ich suche:

Ich suche einen jungen, neugierigen und gut gelaunten Menschen im Alter von ca. 18 – 25 Jahren mit Interesse am oben beschriebenen Tätigkeitsfeld. Ideal ist dieses Praktikum für jemanden, der gerade Abitur oder sonst einen Abschluss gemacht hat und nun noch Zeit hat, bis es – womit auch immer – weitergeht. Natürlich auch für jemanden, der im Rahmen seiner Ausbildung ein Praktikum machen möchte/muss oder der einfach mal reinschnuppern möchte in die Branche.

Was ich erwarte:

Umgang mit den Standard-Officeprogrammen muss ich voraussetzen, ebenso solltest Du einen Browser bedienen und Dich im Internet bewegen können. Wichtig ist auch ein halbwegs sicherer Umgang mit der deutschen Sprache. Eine gewisse Kontinuität würde ich mir wünschen. Drei Monate wären prima, kürzer ist aber auch möglich, da ist nur der Lernerfolg sicher weniger nachhaltig. 
Was Du hier lernen kannst:

• Effektive Internetrecherche
• Umgang mit Bilddatenbanken und Bildbearbeitung in Grundzügen
• Schreiben und Texten – und den Unterschied zwischen beiden Tätigkeiten
• Umgang mit Blog- und Content Management Systemen (WordPress, Expression Engine, Joomla!)
• Wie ist das mit dem Urheberrecht und was sind Nutzungsrechte?
• Blogmarketing – wie mache ich ein Weblog bekannt?
• Strategien im Social Web – Twitter, Facebook, Blogs & Co.
• Und vieles mehr.

Was sonst noch für Dich wichtig ist:

Mein Büro ist Teil der Bürogemeinschaft WordShop und liegt im Zentrum von Mönchengladbach. Neben mir arbeiten hier noch eine Journalistin, so wie eine PR-Beraterin. Praktikumsbeginn ist nach Absprache jederzeit möglich.

Tägliche Arbeitszeit können wir flexibel vereinbaren, es sollten jedoch mindestens (!) drei Stunden täglich möglich sein.

Ach ja – auch noch wichtig – Kaffee kochen wir selbst selbst und wir suchen auch garantiert niemanden, der uns die Ablage macht. Du sollst hier wirklich etwas lernen. Manches wirst Du schnell können, anderes wird eine Herausforderung sein. Du wirst nicht nur Deine Zeit investieren, sondern auch meine Zeit bekommen. Zeit für Anleitungen, Feedback, für Fragen und Antworten. Und wenn es gut klappt und das Können das Lernen überwiegt, dann erhältst Du in jedem Fall auch mehr als ein verbales Dankeschön. Kurz – Du arbeitest nicht umsonst und es wird Dein Schaden nicht sein. Nur von vorneherein festlegen, das will ich mich nicht. Ich suche niemanden, der sein Taschengeld aufbessern will, sondern ich möchte jemanden, der etwas lernen möchte, in die Branche blicken lassen und ihm oder ihr Orientierung geben.

Am Ende Deines Praktikums erhältst Du ein aussagekräftiges Zeugnis.

Wenn Du interessiert bist, dann bewirb Dich bitte ausschließlich per Email und erzähle mir das über Dich, von dem Du glaubst, dass es wichtig ist und mich interessieren könnte.

Ich bin gespannt und freu mich auf Deine Kontaktaufnahme.

Biggi Mestmäcker