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Warum?

Einige fragen, warum ich denn hier im Guckloch Pause machte. Darauf gibt es mehr als eine Antwort.

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Weil mir die Zeit wegläuft. Und ich komme nicht hinterher.

 

 

 


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Weil sich in meinem Kopf alles staut. Gedanken wollen nicht fließen. Ich komme einfach nicht vorwärts.

 

 

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Weil ich innehalten musste, als ich neulich nachts die Geister im Himmel tanzen sah. Ich verstand ihre Freude, aber ich brauchte Zeit, um sie akzeptieren zu lernen.

 


Und als mir gestern ein lieber Freund riet, ich solle doch schreiben, schreiben würde immer helfen,  schreiben mache frei, da dachte ich, ich fang mal vorsichtig damit an und schreibe wenigstens auf, warum ich hier in den letzten Tagen nicht schrieb.

 

Vielleicht braucht dieser vermeintliche Schreibzauber ja eine Weile. Noch merke ich nichts. Die Zeit rast immer noch. Auch mein Kopf ist noch übervoll. Nur die Geister, die haben Ruhe gegeben. Was aber sicher daran liegt, dass Geister selten Nachmittags tanzen.

Biggi Mestmäcker am Donnerstag, 27. Oktober 2005 | In eigener Sache
(7) Comments (482 Aufrufe) | Permalink

Kommentare:

ich sehe dein problem - kenne ich bestens. versuchs mal mit einem wellness/abschalt wochenende oder einer woche ferien, aber ganz alleine ;-))

Und du meinst, man kann sich einfach abschalten? Lieb gemeinter Rat. Aber ich bin ganz sicher - wenn ich jetzt eine Woche ganz allein wäre, dann drehe ich durch.
Mit ein bisschen Wellness ist es leider nicht immer getan…

Was mir für den Kopf hilf, dir vielleicht auch: Lange Spazieren gehen am Meer.
Das lüftet durch, macht Platz für Neues, ordnet Altes neu, gibt dadurch neue Perspektiven.
Es löst keine Probleme, hilft mir jedoch bei der Lösung.
Alles Liebe für dich.

Schade nur, dass ich erst mal 2,5 Stunden Autofahren müsste, um ans Meer zu kommen. :-)

Die Geisterstimmung ist etwas sehr persönliches. Deshalb kannst du das sicher nicht nachvollziehen.
Blog schreiben: Jeder, wie er meint und wie es ihm gut tut, gell.
Wellness-Weekend: d’accord!

Auflösung: Nein. Ich weiß ganz genau, warum alles ist wie es ist. Und das wird so bleiben. Da löst sich nix auf. Es wird mir mal besser gehen. Sicher. Das weiß ich auch. Aber ich werde mich niemals fragen, warum es so war. Es ist gut so, wie es ist. Sehr gut. Wenn’s auch komisch klingen mag…

Ja, es ist eine Frage der Kraft ...

Wenn der Weg ans Meer zu weit ist: mir hilft reden, nicht schreiben.
Wenn ich darüber rede, muss ich es im Kopf so ordnen, dass mein Gegenüber mich versteht.
Das hilft mir sehr. Dir eventuell auch?
Auf alle Fälle nehm ich dich mal virtuell in den Arm.

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