Beiträge

DHL – Dauert halt länger (2) *sauer*

Am 22.10.2007 schickte ich diese Nachricht an DHL:

Guten Tag, ich habe am Do. 18.10.07 um 10.48 Uhr ein Paket per Express mit garantierter Zustellung am Folgetag bis 12 Uhr aufgegeben. Kostenpunkt 23,90. Dieses Paket ist erst am Montagvormittag, also am 22.10.07 zugestellt worden. Bitte setzen Sie sich mit mir in Verbindung, damit wir regeln können, auf welchem Wege Sie mir den gezahlten Expresszuschlag erstatten.
Vielen Dank. Biggi Mestmäcker

Und ich bloggte diesen Beitrag.

Ich bekam diese Antwort:

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank für die Zusendung Ihrer Anfrage.
Gerne werden wir Ihr Anliegen kurzfristig und zu Ihrer Zufriedenheit klären und beantworten.
In einzelnen Ausnahmefällen kann in Ihrem Interesse zur Klärung einer Anfrage auch eine ausführlichere Recherche notwendig sein. In diesem Fall bitten wir Sie um etwas Geduld und bedanken uns im Voraus für Ihr Verständnis.Sobald wir aktuelle Informationen vorliegen haben, werden wir Sie dementsprechend umgehend informieren.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr DHL Team

Ich startete einen weiteren Versuch am 10.01.2008 inkl. Link zu meinem Blogposting und schrieb:

Nachricht: Ich habe Ihnen bereits im OKTOBER über dieses Kontaktformular geschrieben. Und zwar dies:

[identische Nachricht, siehe oben] plus Zusatz:

Auf diese Nachricht habe ich bis heute keine Antwort. Und so langsam schwindet meine Geduld. Wie gehen Sie eigentlich mit Kunden um?
Ich erwarte also asap eine Antwort. Grüße, B. Mestmäcker

Ich erhielt Antwort und zwar dieselbe Automatennachricht wie beim ersten Mal.

Mittlerweile ist ein halbes Jahr vergangen. Ich habe nichts weiter gehört.

Und jetzt reicht es mir. Da ist ein Unternehmen, das eine Leistung verkauft hat, die nicht erbracht wurde. Muss man so was immer schlucken? Nein.

Ich werde mich nun erkundigen, ob meine Rechtsschutzversicherung bei dieser Angelegenheit greift. Aber auch wenn nicht, werde ich juristisch gegen DHL vorgehen und mir diesen “Expresszuschlag” zurückholen. Es geht mir wirklich nicht um diesen Zwanziger, es geht einfach ums Prinzip. Vielleicht liest hier ja ein Anwalt mit – er könnte mit einer ersten Einschätzung eine Mandantin gewinnen…

Und jetzt recherchiere ich noch einen Kontakt in der Geschäftsführung von DHL und schicke den Link zu diesem Posting dahin. Vielleicht haben die ja in den oberen Etagen wenigstens schon mal davon gehört, dass man mit Kunden auch kommunizieren kann/sollte. Ach ja, und einen Link zum Karlsruher Manifest schicke ich auch gleich mit. Das kann ganz sicher auch nicht schaden.