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Schweig still, mein Kind

Dies ist keine Rezension, die ich schreibe, weil ich ein Rezensionsexemplar bekommen hatte. Nein, ich hab dieses Buch gekauft. Dieses Posting ist also keine Gegenleistung: Besprechung gegen Buch, sondern es ist ein Muss. Ich muss der Welt einfach von diesem Buch erzählen.

Nach vielen Monaten der Wartezeit - hatte vorbestellt - ist es pünktlich zu meinem Geburtstag am 10.09. bei mir aufgeschlagen. Ich war ja sooo gespannt und hätte am liebsten gleich mit dem Lesen begonnen. Aber ich musste ja ‘leider’ erst mal Geburtstag feiern. Aber dann…

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Klar, wenn du ein Buch liest, das eine liebe Bekannte und Kollegin geschrieben hat, über das du schon so viel gesprochen hast im Vorfeld, dann bist du besonders gespannt. Aber es ist mir wichtig zu sagen, dass ich trotzdem als oller Krimifan völlig unvoreingenommen an dieses Buch gegangen bin. Ich hab schon sooo viele Krimis gelesen, viele waren gut, wenige haben mich überrascht. Und ich hab - ehrlich gesagt - schon vorher gedacht, dass dies ein gutes Buch wird, aber dass es mich vermutlich nicht überraschen wird. Eben, weil ich schon so viele kenne.

Ich hatte mich geirrt. Schon nach wenigen Seiten gab es die erste Überraschung. Also für mich.

Dann bin ich so eine, die “schöne Sprache”, intensive Beschreibungen immer überliest, oft sogar vorblättert, bis es endlich weitergeht. Das geht bei diesem Buch gar nicht. Die Sprache ist immer schön, die Beschreibungen immer intensiv, aber man kann sie nicht überblättern, sie sorgen dafür, dass es weitergeht.

Und dann: Dass Petra Busch intensiv recherchiert hatte, das wusste ich bereits. Aber wie sehr solche Recherche einem Buch gut tut, das weiß ich erst jetzt.

Kurz vor Schluss war es dann so weit - ich war enttäuscht. Ich dachte, das kann doch nicht sein, dass sie es so enden lässt. Das glaub ich einfach nicht. Ich dachte, ihr sei quasi beim Schreiben die Luft ausgegangen. Aber ich konnte es mir trotzdem nicht vorstellen, dass sie genau diesen Protagonisten zum Mörder werden ließ. Aber es sah alles danach aus. Viele quälende Seiten lang. Und dann wurde es doch wieder das gute Buch. Bzw. es war es die ganze Zeit. Ich war diejenige, die an dieser Stelle nicht weiter gedacht hatte. Die Autorin tat dies durchaus. Sie hatte mich in meiner Phantasie ganz einfach abgehängt. Und dann hatte ich endlich wieder mal beim Lesen so ein Gefühl, wie ich es lange nicht hatte. Viele Jahr her. Ich denke da zum Beispiel an Elizabeth George: Gott schütze dieses Haus. Da hatte ich das auch. Totale Verblüffung.

Ich hab aber auch was zu meckern - Moritz Ehrlinspiel. Ich hab es bis zur letzten Seite nicht geschafft, mir den Mann als den vorzustellen, der er sein sollte. In den besten Jahren, voll im Saft, auf seine Art attraktiv für Frauen. Für mich war der vom ersten Auftritt an grau und alt. Ich glaube, das liegt am Nachnamen. Der ist zu lang. Moritz Ehrlin, das wäre mein Mann gewesen. Aber ich verspreche, ich sehe darüber hinweg und lerne ihn besser einzuschätzen, wenn er nur wieder kommt!

Ich habe hier versucht über ein Buch zu schreiben, ohne etwas vom Inhalt zu verraten. Denn das wäre doof für alle, die “Schweig still, mein Kind” noch lesen wollen. Meine Meinung: Jeder Krimifan, der das nicht tut, hat etwas versäumt.


Die Welt hat eine neue Krimi-Autorin. Stieg Larsson ist leider tot, aber von Petra Busch werden wir noch eine Menge lesen. Ich bin ganz sicher! Und ich kann es nicht erwarten.

 

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Für meine Töchter - ich lass euch!

Meine Schwester war neulich auf einem Ich & Ich Konzert und machte mich hinterher auf dieses Lied aufmerksam. Sie schickte mir den Link zu diesem Video in einer Mail mit dem Hinweis: Achtung, Heulalarm.

Ich hab nicht geheult, nur geschluckt. Aber ich hab verstanden, was sie meinte, als ich versonnen lauschte und den Text inhalierte. Man kann von Ich & Ich ja halten, was man will, die Texte sind klasse, weil sie - so denke ich - aus erlebten Worten bestehen.

Und so widme ich diesen Eintrag meinen Töchtern.

Meiner Tochter Jana, die uns bereits gezeigt hat, dass sich das Universum tatsächlich ausdehnen kann. Sie schrieb uns damals auf die Uhr, die sie uns zum Abschied schenkte und die die argentinische Zeit anzeigt: “Entfernungen sind ohne Bedeutung, sich nah zu sein, ist eine Sache des Herzens.” Genau davon singen hier Ich & Ich.

“Du kannst die Gipfel erklimmen,
zu allen Inseln schwimmen.
In Deinem Herzen bin ich sowieso dabei,
Denn ich bin immer Dein Zuhaus.”

Meiner Tochter Maike, auch sie ist derzeit unterwegs. Mit nur 15 Jahren für ein Jahr in Costa Rica. Dass wir ihr das erlaubt haben, ihr das zutrauen, das spricht für sie. Auch für sie gilt:

“Du kannst in die Ferne fliegen,
Durch die Mongolei,
in tiefste Tiefen tauchen.
Fühl Dich frei.
Das Universum dehnt sich aus.”

Meiner (Gast)Tochter Male. Sie ist nun schon ein halbes Jahr in unserer Familie, ist zum Familienmitglied geworden. Ich mag nicht an den Abschied im Januar denken. Wirklich nicht. Aber auch für sie gilt:

“Gute Reise, gute Reise.
Keine Grenze, die uns trennt.
Das Universum dehnt sich aus.”

Drei Töchter, drei Mal loslassen müssen. Müssen? Nein. Wollen.

Was gibt es Schöneres als Mutter und Gastmutter von drei hübschen, klugen und selbstbewussten jungen Mädchen zu sein, die die Welt entdecken, die das Leben lernen und dabei ganz sicher zu wissen, dass jede von ihnen weiß, was ich ihnen hier noch mal aufschreibe. Zum lebenslangen Abrufen von jeder Stelle des Universums aus:

“Ich bin für immer dein Zuhaus.”

Biggi Mestmäcker am Freitag, 03. September 2010 | Guckloch Aus der Familie
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Der kleine Wanderzirkus

Eine kleine Geschichte.

Heute am Nachmittag klingelt es. Ich öffne und vor mir steht eine junge Frau. Sie wedelt mit einem abgegriffenen Kärtchen herum und sagt: 

“Entschuldigung, wir sind ein kleiner Wanderzirkus und sammeln Geld.”

Ich: “Haben Sie zehn Minuten? Sie können unsere Einfahrt fegen und bekommen dafür 5 Euro.”

Sie: Völlig entgeisterter Blick. “Ich soll für Sie arbeiten?”

Ich: “Sie müssen natürlich nicht. Aber Sie brauchen doch Geld.”

Sie: “Unverschämtheit. Sie spinnen wohl.”

Ende.

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WTF

WTF should I do with my life?

via: Spreeblick

Biggi Mestmäcker am Samstag, 21. August 2010 | Guckloch Blogs & Links
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Für Maike

Argentinien. Costa Rica. Es scheint so, als hätten wir das gut hingekriegt mit den Wurzeln und Flügeln.

Ziemlich genau vor zwei Jahren hatte ich aus gegebenem Anlass dieses Posting geschrieben. Damals war Tochter1 gerade in ihr Auslandsjahr nach Argentinien aufgebrochen. Jetzt ist Tochter2 unterwegs. Pura vida in Costa Rica für ein Jahr. Man sollte meinen, man lernt. Loslassen wird leichter, wenn man es bereits einmal geschafft hat. Aber ...

Eine zweite Geburt ist auch nicht leichter, nur weil man schon einmal ein Kind geboren hat. Auch das Loslassen ist immer wieder neu schwer.

Ich hab rumgesucht, Lieder gehört, Texte gesucht. Aber ich hab nichts Passenderes gefunden als das, was ich damals auch für Jana postete. Leider ist das Video mittlerweile gesperrt, weiß nicht warum. Es war schön. Aber es kommt gar nicht auf die Bilder an. Die entstehen sowieso im Kopf. Aber der Text ist es, der einfach passt. Er passte damals für Jana und ich bin ganz sicher, er passt auch heute für Maike. Weil ich weiß, dass auch sie ein positiver Mensch ist. Sie macht was aus ihrem Jahr. Da bin ich ganz ganz sicher.

Sie ist mein Kind. Und deshalb lässt sie Chancen nicht ungenutzt. Maike - hör dir den Text ganz genau an. Ich liebe dich! Und ich beneide dich!

Biggi Mestmäcker am Mittwoch, 11. August 2010 | Guckloch
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Roots to grow, wings to fly

Gestern Abend, 23.20 Uhr, SMS: Wir sind gelandet. Es ist so schön hier.

Das Abenteuer Costa Rica kann beginnen.

Roots to grow and wings to fly
That’s what your mama gave you

Genau. Und deshalb fest ins WWW gemeißelt: Ich wünsche dir das (bisher) schönste Jahr deines Lebens!

Biggi Mestmäcker am Samstag, 17. Juli 2010 | Guckloch Aus der Familie
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Abgebrannt! Wir helfen.

Meine Freundin und langjährige Netzwerkkollegin braucht dringend Hilfe.

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Biggi Mestmäcker am Dienstag, 13. Juli 2010 | Guckloch Trauriges
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Jetzt erst Recht!

Fritti holt den Pokal. Für die Jungs! Helft mit!

Heul doch nicht Argentinien

Hochmut kommt vor dem Fall.

Finaaaaale, ohohoho!

Nein, (noch) nicht die deutsche Nationalmannschaft, aber immerhin ist meine Pommeswelt schon ins Halbfinale bei der Blog-WM eingezogen. Es wird immer enger. Ja, ich weiß, nur noch WM hier im Blog. Aber schließlich ist die WM gerade das Thema unserer Tage. Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Klar gesagt - jede Stimme zählt! Und ich zähl auf Euch!! Klickt hier und votet für die Pommeswelt!

Und wenn Ihr hier in der Pommeswelt noch einen Kommentar hinterlasst, könnt Ihr ein Currywurstbuch gewinnen!

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