Warum das Internet nicht kostenlos ist
Da spricht mir jemand aus der Seele. Lesebefehl.
Ja, ich klicke auch wo ich kann zwischendurch mal auf die Werbung in diversen Blogs. Ich wende mich nicht angewidert ab, wenn ich über einen Affiliate-Link stolpere und ich find es völlig ok, dass man Bücher mit seinem Amazon-Partnerlink versieht, wenn man sie vorstellt.Und ich spende sogar freiwillig, wenn ich open source Programme nutze oder mal wieder ein ganz nützliches - schon fast selbstverständlich kostenloses - Plugin installiere. Nicht selten schon hab ich den donate-Button regelrecht gesucht. Ich find es gut und richtig, dass man sich dankbar zeigt oder Anerkennung zollt.
Und ich find’s ok, wenn Leute mit ihren Blogs Geld verdienen wollen. Um reine Linkfarmen mach ich natürlich auch einen großen Bogen, aber wenn Projekte mit Spaß und Leidenschaft betrieben werden, mir Freude machen oder einen Mehrwert verschaffen, darf ruhig auch was für die Autoren abfallen. Da brech ich mir mit dem ein oder anderen Klick sicher keinen Zacken aus der Krone.
Und wo ich gerade dabei bin, kann ich mich ja gleich noch weiter outen - die Pommeswelt drüben in meinem Paralleluniversum, die gibt es auch nur aus einem einzigen Grund. Ich betreibe ein Online-Fastfood-Magazin, weil ich damit Geld verdiene.
Dass mich tatsächlich nicht wenige Leute für einen großen Fastfood-Fan und eine Pommes-Expertin halten, find ich witzig und es zeigt mir eigentlich nur, dass es mir dort gelungen ist, zu vermitteln, dass ich Spaß an meiner Arbeit habe. Aber wäre ich nicht davon überzeugt, dass es sich lohnt, dann würde ich sicher ca. zwei Stunden am Tag mit anderen Dingen verbringen als mit Fritten, Fastfood und Co.
Hier schreibe ich, weil ich gerne schreibe und weil ich gerne mit euch allen, die ihr hier lest, rede. Einfach nur so. Bloggen aus Leidenschaft. (Na ja, und ein bisschen auch für Google und Pagerank und so. *g) Aber da drüben bei den Fritten und Burgern, da schreib ich zwar auch gern und hab Spaß daran, aber ich tu es trotzdem nur, wenn die Leute auch auf diese fiesen Adsense- und Affiliatelinks klicken. Ich würde sofort aufhören, wenn nicht mehr geklickt würde. Das ist eine ganze einfache Rechnung. Also - falls ihr hin und wieder auch mal bei den Fritten seid - klickt. Das macht mich nicht riesig reich, aber sichert den echten Fastfood-Fans ihre tägliche Ration virtuelle Fritten. :-)
Den tollen Artikel von Kai Müller hab ich übrigens bei den Pixelgangstern entdeckt.
(2) Comments (964 Aufrufe) | Permalink
Tags: Adsense, Affiliate, kostenlos, Werbung in Blogs
Kommentare:
Kann ich nur unterstützen. Gute Inhalte zu produzieren ist mit großem Zeitaufwand verbunden - da sollte man auch mal bereit sein, Dankbarkeit in Form eines Klicks zu zeigen.
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Solange die Seite nicht mit bannern zugekleistert ist, habe ich auch kein Problem damit! :)