Vom Vorteil seltener Nachnamen
Britta hat eine Website entdeckt, auf deren Startseite die Betreiber erst mal schreiben (müssen), wer oder was sie alles nicht sind. Kann schon lästig sein, wenn man heißt, wie viele heißen.
Heute verstehe ich auch überhaupt nicht mehr, dass ich einmal nicht Mestmäcker heißen wollte. Vor unserer Heirat vor 16 Jahren war ich mit diesem Namen nämlich gar nicht glücklich und hätte eigentlich lieber meinen Geburtsnamen behalten. Das wollten wir beide, aber ich gab nach. Heute bin ich sehr froh darüber. Denn vor allem suchmaschinentechnisch ist dieser Name ziemlich klasse.
Wenn ich meinen Geburtsnamen bei Google eingebe, erhalte ich 6.370.00 Treffer. Google mit Mestmäcker gefüttert, gibt hingegen nur 73.300 Treffer. Und das Tollste: Diese Treffer beziehen sich ohne Ausnahme alle auf Biggi Mestmäcker, auf den Juristen Ernst-Joachim Mestmäcker, was der Cousin meines Schwiegervaters ist und dann ist da noch mein Schwager, seines Zeichens Pastor in Rosche. 73.300 Treffer bleiben also quasi in der Familie. Das wird sich voraussichtlich auch niemals ändern. Denn de facto ist es so: Wer Mestmäcker heißt und sich auch exakt so schreibt, ist mit uns verwandt.
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Tags: Mestmäcker
Kommentare:
... aber von dem Volkslied “Oh Du lieber Mestmäcker” habe ich noch nie was gehört ;o
Lieben Gruß
Guido Augustin
(zigmillionen Treffer wegen dem nichtsnutzigen Kaff im Rheinland ;o)
hm. habe die hände gewaschen, hatte die hände gewaschen. ganz im gegensatz zu meiner tastatur. habe mal gelesen, dass weiße schrift auf schwarzem grund schlecht für die augen sein soll, wo ich doch in ermangelung einer raffinierten zehn-finger-technik mit zwei bis drei fingern (dann aber rasend schnell) tippe. freue mich auf jeden fall, dass nun auch dieses tor für mich aufsprang. u made my day ;o
guido
p.s.: immerhin komme ich bei “guido” auf der ersten seite - nach westerwelle und knopp und cantz (whothef…) und karp.
p.s.s.: google ist eh lustig. bei “müller milch” bin ich ganz weit oben, bei “getragene slips” immerhin auf seite zwo. aber das ist eine andere geschichte (und einen kommentar wert). und natürlich “bärbel schäfer trinkt”.
9.300 Treffer für Skulima, mich finde ich da grad noch gar nicht ... Viele Links führen zum gleichnamigen Antiquariat, auch sehr ehrenwert.
Ich schätze mal, bei den Treffern ist auch Verwandtschaft dabei, die ich noch gar nicht kenne ... Spannende Sache, das!
Mestmäckers sind ja mal überdurchschnittlich online, hm? Ich bin beeindruckt! :-)
was aber mehr am Prof als an mir liegt. :)
Die Klammern um das ‘müssen’ kannst du gerne wegnehmen. Richtig nervig wird es auch dann, wenn man trotz so einer notwendigen Einstiegsseite immer noch eMails bekommt, in welchen man beleidigt wird, weil man anscheinend respektlos mit seinen Talkshowgästen umgegangen ist. Oder man erhält trotzdem noch Bestellungen für Gewächshäuser.
Was machen solche Leute eigentlich ohne Internet? Nehmen die einfach ein Telefonbuch und rufen dort den ersten Beckmann an?
Und was hat eigentlich Britta gesucht, als sie auf die Seite meiner Familie gestossen ist: Fenster oder Modeleisenbahnen? :-)
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Ackstallers gibt es sogar nur 18.000 bei Google. Ein abtrünige Nicht-Susanne-Ackstallers sind auch dabei, aber das deutliche Gros belege ich. lo.