Thema Ich und das Karlsruher Manifest
Als Reaktion auf dieses Posting hat mich Prof. Dr. Michael Zerr spontan eingeladen, nach Karlsruhe an die Merkur Fachhochschule zu kommen. Und nun freue ich mich, denn den kommenden Donnerstag werde ich mit ihm und seinen Marketingstudenten verbringen.
Was mir besonders gefällt, ich werde keine Vorlesung halten, auch keinen Workshop durchführen, zumindest nicht im klassischen Sinne, sondern ich werde einfach von mir erzählen. Das Thema bin ich. :) Na ja, das ist jetzt ein bisschen übertrieben, aber ich soll halt von meinem Werdegang und aus meinem Alltag erzählen, von praktischen Erfahrungen im Onlinemarketing und vom Making-off des TeNo-Blogs.
Ich freu mich drauf. Aber es verunsichert mich auch. Hoffentlich kann ich die Erwartungen erfüllen. Michael Zerr sieht das locker, meint, ich solle sein, wie ich bin und seine Studenten würden sicher profitieren. Nun denn, er kennt mich zwar noch nicht, aber dann bin ich eben wie ich bin. Und wenn jemand genau davon profitiert - um so besser. :)
Außerdem hab ich ja Schützenhilfe, denn - juppiduh - Bernd Röthlingshöfer wird auch da sein. Und endlich, endlich lernen wir uns mal persönlich kennen. Einen Teil des Tages wollen wir mit den Studierenden eine Art Jam-Session veranstalten. Ich bin gespannt, was dabei heraus kommt und hoffe, mein Kreativitätstank ist an diesem Donnerstag prall gefüllt.
Für Bernd ist das dann der letzte einer Reihe von Tagen, die er in Karlsruhe verbracht hat und er hat gleich zu Beginn mit den Studenten schon was ganz Tolles erarbeitet. Sie haben über Kommunikation diskutiert und heraus gekommen ist das Karlsruher Manifest zur fairen Kommunikation. 21 Punkte, die sich jedes Unternehmen so oft ausdrucken sollte, wie es Schreibtische im Hause gibt. Und dann auf jeden dieser Schreibtische einen dieser Ausdrucke gut sichtbar festnageln. Bitte!
Danke.
(10) Comments (1428 Aufrufe) | Permalink
Tags: Karlsruhe, Kommunikation, Marketing
Kommentare:
Cool :-)
Ich denke wir haben alle von Ihen und von Herr Röthlingshöfer profetiert. Es war ein schöner und vor allem interessanter Tag.
Natürlich berichte ich noch… am Wochenende irgendwann…
wenn man zwei Tage nicht im Büro war, ist fürs Bloggen erst mal keine Zeit. Also zumindest nicht bei mir…
Ich wollte gar nicht drängeln, gar nicht! Nur Interesse bekunden und dazu die kleine Alliteration hinterlassen. :-)
Ich komme momentan auch trotz überwiegender Anwesenheit nicht zum Bloggen, aber dazu ist es ja auch eine rein freiwillige Veranstaltung ... :-)
Und, wie findest du Michael Zerr? Der ist doch voll sympathisch, finde ich zumindest. Was mich damals sehr fasziniert hat und heute noch: der Mann hat dem Strom eine Farbe verpasst (yello-Gründer). Schade, hätte ich das gewusst Biggi, wäre ich auch nach Karlsruhe gekommen, ist doch gleich um die Ecke!
Tja Hamoun, würdest du mein blog täglich lesen,
hättest du es gewusst…
denn in diesem Eintrag, den du gerade kommentiert hast, stehts doch.
Der Profi empfiehlt ein Feed-Abonnement. :-)
Und ja - Michael Zerr ist richtig, richtig, richtig nett. Das mit der Farbe ist ja wohl unbestritten genial.
Hamoun, aber du hast Recht - da haben wir eine Chance vertan. Also ich auch. Hab nicht drüber nachgedacht. Echt schade.
Aber ich hab immerhin in der Mittagspause beim Essen über dich gesprochen. Oder besser gesagt: Wir. Michael Zerr sagte einen tollen Satz: “Hamoun Kamai ist weniger behindert als mancher Nichtbehinderter. “
Ein Satz, den man nie wieder vergisst.
so, jetzt reicht es mir wirklich! es muss ein reader her ;-) ja, der satz kommt mir bekannt vor :-)
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Huuuuu! Das ist toll! :-)))
Ich wäre auch nervös und schwer gespannt .- aber eine bessere Voraussetzung als “Komm, wie du bist, du brauchst nichts vorzubereiten, sondern erzählst einfach etwas von dir und deiner Arbeit” - das ist ist doch die allerbeste Einladung, die ich mir dabei vorstellen kann.
Auch das Manifest ist wichtig und wahr. Auch wenn ich finde, dass der erste Punkt eigentlich schon alle anderen subsumiert. :-)