Tagging
Immer wieder was Neues. Kann die Entwicklung nicht einfach mal stehen bleiben? Jetzt hab ich endlich RSS verstanden, weiß, was sprechende URL’s sind und wofür die gut sind, kapiere Trackback und weiß, was ein Wiki ist, jetzt stolpere ich immer und überall über diese Tags. Unter Postings, in der Sidebar (oftmals - je nach Relevanz? - in unterschiedlichen Größen - sieht scheußlich und wie zerschossen aus…), überall.
Aber was das soll, wozu man die braucht? Sicher hab ich nachgeschlagen und ich weiß sogar ein bisschen, was social software ist. Aber was das mit den Tags auf sich hat, versteh ich trotzdem nicht. :-((
Kommentare:
Ja so ungefähr hab ich mir das schon vorgestellt. Und bei Bildermassen find ich das wirklich sinnvoll. Aber bei Textseiten, bzw. Blogs, die in aller Regel sogar eine Suchfunktion UND Kategorien integriert haben? Und: Was hat das mit social zu tun? D.h. doch, man stellt anderen Tags zur Verfügung. Nur: wozu? Zur leichteren Auffindbarkeit? Oder zur Erhöhung der RELEVANZ der Treffer?
Und: bin ich “asozial”, wenn ich keine Tags bereit stelle? Fragen über Fragen… (aber das ist immer so, wenn irgendwas mein Hirn noch nicht wirklich erreicht hat…)
... ok, mal ernsthafter - so wie ich es sehe. Oder verstanden habe :-)
“Social” sind die bei del.icio.us oder flickr. Da bekomme ich Zusatzinfos, sehe was derjenige zu dem gleichen Tag gebookmarkt hat, sehe, wie viele User etwas gebookmarkt haben usw. User-bewerteter Content sozusagen. Nicht maschinell, sondern vom Menschen aufgrund ihrer Relevanz auf die vorderen Positionen gekommen. So weit ja gut.
Wo ich noch einen Sinn sehe: Google freut sich über Links im richtigen Kontext - daher macht es vielleicht aus SEO-Sicht Sinn, den eigenen Content noch einmal mit Stichworten versehen zu verlinken.
Innerhalb eines Blogs als geschlossenes System machen sie in meinen Augen - mal von dem vermutlich eher geringen SEO-Aspekt abgesehen - wenig Sinn.
da ist eine saubere Nutzung der Kategorien sicherlich genauso effektiv für den Benutzer.
Aber ein Blog ist ja kein geschlossenes System. Die Aufnahme von Technorati-Tags (wie z.B. beim Schockwellenreiter) unter einem Artikel z.B. vernetzen den Artikel ja gleich mit allen anderen Infos zu dem Thema, die in Blogs zu finden sind (oder sein könnten). Und helfen Technorati wohl auch gleich dabei, das eigene Blog richtig einzuordnen.
Der Anbieter tritt in den Hintergrund, der Inhalt, die Information und die Vernetzung mit verwandten Informationen in den Vordergrund.
Je nach Nutzung der Site sicherlich ein eher unerwünschter Effekt, das muss man bei allem Hype auch mal bedenken ...
Danke für diesen Eintrag, Biggi. Ich habe die Tags schon bei Flickr nicht ganz verstanden, als ich dort noch aktiv war.
Und in Blogs verstehe ich sie noch weniger und finde sie noch dazu extrem unschön. Diesem “Hype” werde ich mich sicherlich nicht anschließen. Aber als reiner Freizeitblogger noch dazu mit Strick- und Cat-Content ;-) darf ich mich ja auch “danebenbenehmen” :-D
Liebe Grüßle,
Wapiti
@Christian: Danke für deine Mühe, mir das zu erläutern. Ich sehe klarer. :-)
@Wapiti: Ich glaube, ich schau diesen Hype auch erst mal von außen an.
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Ganz einfach :-)
Erinner Dich einfach an den Geschichtsunterricht in der Schule, wenn Du immer die Keywords in den Quellen herausfinden musstest.
Oder: Stell Dir vor, es gäbe Kategoreie in der Blogsoftware, aber keiner würde sie nutzen.
Nein, im Ernst: Tags sind schon eine feine Sache. Bei del.icio.us oder Flickr.
Tagwolken sind häßlich.