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So geht’s nicht

Was Martin Oetting hier beschreibt, das kann ich gut nachvollziehen. Vor allem dieses “hab ich Charity auf der Stirn stehen”...

Und auch, wenn er schreibt, dass der Ton die Musik macht, bzw. die Art der Anfrage. Mich hat heute auch eine dieser Anfragen besonders geärgert. Wobei es dabei nur um eine kurze Umfrage ging. Ich glaub, ich bin wirklich hilfsbereit und gebe gern. Aber manchmal sind mir auch zehn Minuten geschenkte Zeit noch zuviel. Zum Beispiel dann, wenn die Email so lautet:

Sehr geehrter Herr Mestmäcker,

im Rahmen meiner Diplomarbeit zum Thema “Nutzergenerierte Markenkommunikation im Zeitalter von Web 2.0” an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, führe ich eine Befragung von ausgewählten Experten durch. Ich habe Sie im Rahmen meiner Recherche als Experten in diesem Bereich identifiziert und möchte Sie bitten, die Fragen [..]

Zu meiner Person:
https://www.xing.com/profile/xxxxxx

Sorry, aber wer mich “als Experten identifiziert”, dem sollte dabei eigentlich nicht entgangen sein, dass ich eine Frau bin. Zumal man mir ja auch ein XING Profil um die Ohren klatscht. Selbiges existiert von mir schließlich auch. Und mein Name selbst lässt ja nun eigentlich auch keine Verwechslung zu.

Klar, ich weiß, wie das zustande gekommen ist - da hat eine zig Emails geschrieben und immer nur die Anrede geändert. Dabei ist ihr dieser Fehler passiert. Kann geschehen, ist nicht dramatisch. Aber da bin ich heute einfach mal pingelig. Wer was von mir will, sollte mich wenigstens richtig ansprechen.

Nachtrag: Gerade kommt noch eine Mail:

Sehr geehrter Herr Mestmäcker,
leider ist mir gestern bei der Versendung des Links für meine Befragung ein Fehler unterlaufen. Ich bitte Sie, dieses Missgeschick zu entschuldigen und würde mich freuen, Sie für meine Befragung gewinnen zu können.

Das ist dann mal doppelt krass. War wohl doch kein einmaliges Versehen.. tztztz…

 

 

Biggi Mestmäcker am Freitag, 21. Dezember 2007 | JobBlog Ärgerlich
(3) Comments (653 Aufrufe) | Permalink

Kommentare:

Ja, das ist natürlich super, wenn dann auch noch die falsche Anrede dabei ist… ;-) Das passiert bei mir nicht, liegt wohl am Foto. Aber dafür wird immer mal wieder der Nachname falsch geschrieben.

Das ist nicht pingelig, sondern richtig. Wer so tut, als habe er oder sie sich bemüht, einen Experten oder eine Expertin oder auch einen potenziellen Kunden ausfindig zu machen, der sollte die richtige Anrede wählen.
Ich finde es immer sehr witzig, wenn ich auf einigen Newsletter oder Rundschreiben mit Frau Herbert .... tituliert werde.

@Martin - zum Thema “falsch geschriebener Nachname” könnte ich auch Bücher füllen.
Der Gipfel war mal ein Werbemailing adressiert an

Herrn Birgit Mistmacher.

Den hab ich aufgehoben. Wer weiß,wann ich den mal brauche, so als Beispiel für grobe Fehler im Marketing. :)

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