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re:publica

Zugegeben - wäre so was wie die re:publica in Düsseldorf oder Köln, wäre ich vermutlich auch mal hingefahren. Berlin war mir schlicht zu weit. Ich wäre hingefahren aus Neugier. Aber eher auf die Menschen als auf die Themen. Denn die meisten dieser Themen gehen mir schon beim Lesen in den Blogs auf die Nerven und meist klicke ich schon nach dem ersten Absatz wieder weg. Diese ewige Theoretisiererei find ich mittlerweile grottenlangweilig. Soll doch jeder schreiben, wie und was er will, bezahlt oder unbezahlt, mit oder ohne Katzen. Apropos Katzen - ich ertappe mich in letzter Zeit dabei, wie ich immer mehr so genannte (große) Businessblogs abbestelle und regelrecht nach interessanten kleinen und privaten Blogs suche. Ist auch ein Ausläufer meiner (pauschal honorierten) Bloggerei im YuKoN-Sammlerblog, wo ich mal mit ganz anderen Themen und Blogs konfrontiert werde. Und das macht mir ungeheuren Spaß, bloggen (als Leser und Schreiber) kriegt da wieder so was Spielerisches, Leichtes. Wie früher, als ich noch nicht überlegte, ob man das jetzt schreiben kann oder nicht, ob das abmahnfähig ist oder nicht oder was die “Blogosphäre” wohl dazu sagen würden. Wobei ich gerade versuche, mir das wieder abzugewöhnen…

Was ich vermutlich gedacht hätte, hätte ich an der re:publica teilgenommen, habe ich übrigens gerade gelesen: Schweige, Spirale!

Biggi Mestmäcker am Freitag, 13. April 2007 |
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