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Peng

machte die Haustür und knallte ins Schloss.

Wenn du einen echten Ätztag hinter dir hast, wenn du lauter unerfreuliche oder anstrengende oder nervende Telefonate geführt hast, wenn du die Aufgaben, die du nun schon eine Woche lang vor dir her schiebst, immer noch nicht erledigt hast, wenn aber ungeachtet dessen lauter neue hinzu gekommen sind und wenn du dich bei all dem beruflichen Mist auch noch über dich selbst ärgerst, dann können einem die Zeugen Jehovas, die dir da an der Tür was von echter Liebe und stark machender Bibellektüre erzählen wollen, schon Leid tun. 

Biggi Mestmäcker am Freitag, 24. März 2006 |
(7) Comments (297 Aufrufe) | Permalink

Kommentare:

*ggg* ja, wär ich dann auch nicht gern gewesen.

Gerade auch in solchen Momenten bin ich froh, habe ich Ventile. Mein Blog ist eines. Aber da bin ich ja gesittet. Es gibt auch eine Schublade für Pamphlete, wie ich sie nenne. Einmal süffisant verbal die Türe zuschlagen und Luft ablassen. Die Pendenzen werden dadurch auch nicht kleiner, aber irgendwie sieht der Haufen danach etwas kompakter aus, gedrungener, und ich sehe wieder darüber hinaus.

Wie nachvollziehbar! *grins

Ich dachte, Hausieren mit Religionen sei verpönt?

tja, wem sagst du das..?
ich finde es schrecklich. 

Die Zeugen Jehovas haben meinen Vater in den Tod getrieben, das vergesse ich denen nie.
Die sollen sich nur an meine Haustür wagen - denen werd ich schon was erzählen…

~Björn

Nö. Tun mir nicht leid.
Ich wünsche mir dann immer, so wie Michael Mittermaier, mit weißen Kontaktlinsen und aus dem Mund tropfenden Dosenerbsen an die Tür zu gehen *HarrHarr*

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