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Passwort-Safe

Oh je, ich profiliere mich hier gerade echt blogmäßig mit dem Wissen anderer. Aber ich räume gerade meine Mailbox auf und finde so viele Mails mit wertvollem Wissen, das Kolleginnen weiter gegeben haben. Und da ich für mich dieses Blog als Sammelstelle allen möglichen Krams nutze, landet dieses Wissen hier.

Wissend, dass ich natürlich auch im Forum des Texttreffs suchen könnte oder mir die Mail abspeichern könnte. Aber mir ist es lieber so. Und ich kann mir auch alle Dinge leichter merken, die ich einmal selbst getippt habe. Außerdem haben so andere ja vielleicht auch noch was davon.

Und bei Mela, von der der Tipp in diesem Posting stammt, bin ich mir sehr sicher, dass sie nix gegen ein Teilen Ihres Wissens, bzw. Ihres Hinweises hat. Es geht um den Umgang mit vielen verschiedenen Passwörtern. Sie empfiehlt einen Passwortsafe und schreibt dazu:

Man merkt sich nur noch ein Master-Passwort und alle anderen Passwörter kann man übersichtlich sortiert und durchsuchbar ablegen. Gespeichert werden sie in (meistens sicher) verschlüsselten Dateien. Im Falle eines Verlusts fällt einem Fremden kein Büchelchen mit dutzenden Klartext-Passwörtern in die Hand, sondern eine Datei die (bei einem sinnvollen Master-Passwort) nur mit erheblichem Aufwand zu knacken ist. Ausserdem senkt ein Passwortsafe die Versuchung für X Webdienste das gleiche PW zu recyclen und sich in Teufels Küche zu bringen, falls einer dieser Dienste ein Sicherheitsproblem hat. Passwortsafes gibt es für diverse Betriebssysteme (http://www.keepassx.org/) oder als portable USB-Stick-Lösung (Win): http://keepass.info/

Mela ist übrigens freie Autorin, hat im Glossenworkshop neben mir gesessen und auch ne coole Glosse geschrieben, ist im Web erreichbar unter http://mela.eckenfels.net/, sie bloggt unter http://mela.de/ und sie schreibt echt coole Kochbücher wie das LARP-Kochbuch oder das Kochbuch für Geeks. Ideen, auf die man erst mal kommen muss. :-)

 

Biggi Mestmäcker am Mittwoch, 06. Mai 2009 | Job-Alltag
(2) Comments (632 Aufrufe) | Permalink

Kommentare:

Hallo,

ich möchte hierzu noch eine Kleinigkeit schreiben.

Passwort-Safes können auch kontraproduktiv sein und nerven. Die meisten von uns Bildschirmarbeitern haben ja mehr als ein Gerät. Beispielsweise einen stationären PC (der mit den großen Platten für alle Projektdaten und der Datensicherung), einen Laptop (für die Geschäftsreise und bequemeres Arbeiten), evntl. noch ein Netbook für die Handtasche oder schlicht Internet-fähige Mobilgeräte, vom simpleren Smartphone bis hin zu iPhones oder Android-Phones.

Die Stände der Passwort-Safes zwischen den Geräten synchron zu halten ist meistens, salopp gesprochen, pain in the ass.

Deswegen gibt es webbasierte Lösungen, die -gefühlt - erst einmal ein Sicherheitsdesaster darstellen müssen.

Warum das nicht so sein muss und welche Lösungen es gibt.. ich habe den guten Vorsatz in Kürze darüber einen Blogartikel zu verfassen. Würde etwas den Rahmen des Kommentars sprengen ;-)

Viele Grüße,

Mela

Liebe Mela, danke für deine Ergänzung. Wäre schön, wenn du hier kurz auf deinen Blogartikel aufmerksam machst, wenn du ihn geschrieben hast.

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