Neuer Geist für die webgrrls?
Das einzige was ich wirklich bedaure ist, dass die Webgrrls nicht mehr so rührig wie früher sind. Wenn Antworten immer nur von 10% der Mitglieder geliefert werden und die übrigen 90 % ihren Jahresbeitrag als legitimes Mittel betrachten, von der Gemeinschaft zu nehmen. Deswegen den Webgrrls den Rücken zu kehren, fiele mir schwer. Bessser wird’s sein, neuen Wind in die Listen zu bringen. Und einen neuen Geist. Macht jemand mit?
Ich habe hier meine Kollegin Fiona zitiert, deren Einschätzung in ihrem Weblog ich weitestgehend teile.
Auch mein Bedarf an Netzwerken ist eigentlich gedeckt. Aber ich schaffe es dennoch meistens nicht, mich irgendwo von vorneherein ganz raus zu halten. Man könnte ja was versäumen…
Und was die webgrrls betrifft - ja irgendwie war das mal anders. Und ja, auch ich habe wirklich schon überlegt, ob ich den Verein verlassen soll. Aber wie Fiona geht es auch mir: Die Vorstellung, kein Webgrrl mehr zu sein, fällt mir schwer.
So gesehen, begrüße ich Fionas Vorschlag sehr: lasst uns neuen Geist in die Listen tragen. Nur wie, wenn ich mir sogar selbst so manches Mal das Antworten schenke oder in einer anderen Liste meine Frage stelle. In einer Liste, in der ich keine Zusammenfassung machen muss…
Kommentare:
Interessant, genau diese Fragestellung läuft hier in HH auch.
Wobei ich mir ein Internetleben ohne die grrls nicht vorstellen kann.
In anderen, primär virtuellen Netzwerken ist übrigens das Gleiche zu beobachten. Vielleicht brauchen wir einfach ruhige Jahre?
Neuen Geist einhauchen, wie soll das geheh?
Wir finden hier schonn niemanden mehr der die örtliche Arbeit übernehmen will… das spricht doch Bände.
Ich denke wirklich, es braucht ein wenig Ruhe, nix Aufregendes, und dann, dann werden die grrls entweder aufgelöst oder erneuern sich.
“Seit wann brauchen die Webgrrls Örtlichkeiten um ein großartiges Netzwerk zu sein. Im Gegenteil. Ich finde, Örtlichkeit entzaubert so wohl die Frauen, als das Netz. Wie oft entdeckt man hinter den Namen jemanden, mit dem man normalerweise nicht ins Gespräch oder gar ins Geschäft gekommen wäre. Schuld daran trägt das Wörtchen Vorurteil.
Und was ist mit den Frauen, die durch Kind und Kegel oder durch das abgelegene Kaff, in dem sie leben, es einfach nicht schaffen, zum Netzwerkabend zu kommen. Da lob’ ich mir noch immer die tollen Webgrrls, die andere Grrls nach dem beurteilen, was sie - ganz offensichtlich - leisten und wie sie virtuell wirken oder anderen helfen.
Nachtrag: Gestern gelang es mir nicht, meinen Kommentar zu hinterlassen. Heute habe ich ihn geringfügig gekürzt. Vielleicht lag darin das Problem?
@Fiona: also, das reale Leben zum virtuellen dazu, das finde ich schon richtig gut. Und mir geht es nicht so wie dir, reale Treffen entzauber mir Pragmatikerin nix.
Wobei ich auch bei den webgrrls bleibe, wenn es keine realen Treffen mehr geben sollte, keine Frage.
Aber jetzt bald z.B. lerne ich real gute virtuell bekannte Frauen kennen. Und das gefällt mir.
Kommentar hinzufügen
voriger Beitrag: Wo ist der Hase?
nächster Beitrag: Was mit unverlangt eingesandten Manuskripten passiert
ja, die Webgrrls ... manchmal denke ich, alles hat eben seine Zeit. Und die Webgrrls ist - zumindest für mich - irgendwie vorbei. Wobei - austreten würde ich auch nicht. Da käme ich mir irgendwie schäbig vor ... undankbar.