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Lacher zum Jahresende

Obwohl - so lustig ist das eigentlich nicht, wenn am Ende eines Jahres, mitten in der Kampagne, die uns allen einreden will, wir seien Deutschland, ein Gericht aus eben jenem Deutschland ganz offenbar im Übereifer des Gefechts die Lage verkennt. Das Sozialgericht Bremen fühlt sich irgendwie missbraucht. Und mahnt deshalb den Shopblogger ab. Sein Vergehen: Er hatte einen Beitrag in seinem Weblog betitelt mit: Sozialgericht Bremen. Und das - so findet das Sozialgericht Bremen - geht nicht. Das ist ein Verstoß gegen irgendwelche Rechte. Udo Vetter, juristische Kompetenz in der Blogosphäre sieht das anders. Ja, er vermutet sogar zunächst vor lauter Ungläubigkeit ein Fake. Nachdem Björn Harste ihm aber offenbar klar gemacht hat, dass er tatsächlich dieses offizielle Schreiben vom Sozialgericht Bremen bekommen hat, erläutert Herr Vetter in seinem LawBlog die Sachlage. Und die zeigt eines ganz klar: Das Sozialgericht sollte besser Silvester feiern. Das alte Jahr abhaken und dann in 2006 einfach so tun, als sei nix gewesen. Denn - es war ja auch nix. Kann doch niemand was dazu, dass Google indiziert, was zu indizieren ist.

Vom Shopblogger, über den Lawblogger *g* bis hin zu allen Mitarbeitern des Sozialgerichts Bremen - ich wünsche allen einen guten Rutsch und ein entspanntes Jahr 2006.

 

Biggi Mestmäcker am Freitag, 30. Dezember 2005 |
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