Von der Flexibilität bei interkultureller Verständigung
Das Auslandsjahr unserer Tochter - immer noch ein Thema. Wie meine Leser ja wissen - sie wollte zunächst nach Großbritannien. Guatemala war dann das Ziel, das AFS Deutschland für sie ausgewählt hatte. Aber dann verschlechterte sich die Sicherheitslage in Guatemala und wir zogen unser Einverständnis zurück.
Mittlerweile ist seitens AFS International das gesamte Guatemala-Programm für den Moment gestoppt. Unsere Entscheidung war also mehr als richtig. Ein Alternativland musste her. Zur Debatte standen Länder wie Mexiko, Argentinien oder Panama.
Wir hofften auf Mexiko und hörten dann: Deine Unterlagen sind in der Dominikanischen Republik, wir warten nur noch auf die endgültige Bestätigung. *schluck.* Ein Land, das wir so gar nicht auf der Pfanne hatten. Aber bei näherem Hinsehen - ein Jahr Karibik ist zumindest in meiner Vorstellung nicht das Schlechteste, was einem passieren kann. ;-)
Heute sollte die Bestätigung kommen. Am Nachmittag hatte der AFS Hamburg bereits mit meiner Tochter telefoniert, was ich aber noch nicht wusste. Ich bekam derweil eine Mail:
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Ich freue mich, dass Jana nun gerne nach Argentinien gehen möchte!
Oops. Da saß ich ein bisschen verdattert vor dem Bildschirm. Jetzt also doch Argentinien? Kurze Zeit später telefonierte ich mit AFS Hamburg und lernte - ja, Argentinien sei nun sicher, nur noch nicht bestätigt und AFS Argentina platziere auch in Uruguay. Aha.
Ich dachte mittlerweile nur noch - Argentinien, DomRep, Uruguay - mir egal. Ich will jetzt einfach ein Ziel. Hauptsache Lateinamerika. Aber bitte sagt uns das Land!!
Eine halbe Stunde kam der erlösende Anruf - die Bestätigung liegt vor. Es wird nun definitiv Argentinien.
Halleluja.
Interkulturelle Verständigung setzt nun mal Flexibilität voraus. Wir haben sie bereits bewiesen. Aber jetzt ist bitte gut. :-)
Argentina - me alegro tanto por mi hija.
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Tags: AFS, Argentinien
Kommentare:
Danke Susi, ich sags Jana und geb bei Interesse Bescheid. Aber von AFS gibts auch noch Adressen von Returnees.
Herzlichen Glückwunsch! Ist schon sehr erleichternd wenn man endlich weis wo es hingeht - oder? Lene geht nun definitiv nach Peru. Allerdings ist die Abreise jetzt erst Anfang September statt Mitte Juli. Aber wie schon gesagt: wer nicht flexibel ist….;-)
ein jahr karibik ist traumhaft. ach, wie ich deine tochter beneide.
Aber Falki, sie geht doch nun gar nicht in die Karibik…
oje - ich geh jetzt einen kafe trinken. - argetinien ist auch schön! :-))
besser als argentina könnte sie es gar nicht treffen! ich war lang in guatemala - ich liebe das land. und kenn seine risiken….
Schön, dass du das sagst, Sarah. Uns geht es mit dieser Lösung jetzt auch sehr viel besser.
Also ich bin auch erleichtert. Ein Segen, dass sie nicht schon dort war (in G.), kann man ja auch so sehen - und Argentina ist doch super, im Moment überhaupt _das_ interessante Land, glaube ich. ! A l l e s G u t e !
Danke Marion! :)
Mein Sohn ist zur Zeit mit AFS in Argentinien. Es ist das Beste, was ihm passieren konnte. Er fühlt sich da pudelwohl, ist sehr herzlich aufgenommen worden, war immer “sicher” und AFS vor Ort kümmert sich, wenn auch manchmal etwas später als wir es aus Deutschland kennen.
PS: Keine Sorge wegen des Visums. Letztes Jahr kamen alle Visa auf den letzten Drücker - 2 Tage vor dem Flug. Aber weggekommen sind alle ATS.
Wünsche deiner Tochter ein tolles Jahr mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken..
Hi Kiki, vielen Dank für deinen Kommentar. Das tut gut zu lesen. :-)
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Die Tochter meiner Kinderfrau war dort. Ein ganzes Jahr. Hat ihr gut gefallen. Falls ihr einen Kontakt braucht, gib Bescheid.