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Ich find Twitter doof

Nach langem Hin und Her hab ich jetzt endlich entschieden - man muss auch mal Nein sagen können. Twitter ist einfach definitiv nicht Meins. Ich habe soeben meinen Account gelöscht. Sollen doch andere zwitschern. Ich rede lieber Klartext. Und benutze dabei so viele Zeichen, wie ich gerade brauche.

Das ist gar keine Bewertung dieses Angebotes. Es ist nur einfach kein Angebot für mich. Mir ist das zu flach. Um es intensiv zu nutzen, fehlt mir die Zeit und ja - auch der unmittelbare Nutzen. Ich kommuniziere lieber richtig. Aber was dort passiert, ist nur dann Kommunikation, wenn man über den Tag verteilt richtig viel Zeit investiert. Ich hab aber keine Stunde übrig.

Ich bin sicher, meine Online-Welt wird sich auch ohne Twitter weiter drehen.

Kommentare:

Danke Biggi, dein Posting gab mir endlich den Anstoß, es dir nachzutun ...

Hi,
ich ringe auch mit mir.
Als Kommunikationsmittel nicht geeignet. Als Infoplattform unschlagbar - wenn man den richtigen Leuten “followed”.

Viele Grüße

Guido

ja das stimmt, also das mit der Infoplattform. Aber es ist eben auch ein furchtbarer Zeitfresser. Und Zeit hab ich nicht. Und wegen der Infos - ich krieg ja schon ohne Twitter den information overkill nicht geregelt. Und so möchte ich nun wirklich nicht enden:

http://berufung-selbststaendig.de/2009/06/22/information-overload-syndrome/

;-)

ups. kleiner Nachtrag.

Sehr aktiv, die Dame.

http://twitter.com/nasenfaktor

Und was willst du mir mit Heides Twitter-URL sagen?

...das es für Selbständige auch eine prima Plattform sein kann…

Ja sicher, das bestreite ich ja auch gar nicht.
aber man muss auch die Zeit dafür haben…
und - viele Wege führen nach Rom. Twitter ist eben nicht meiner.

Ich find Twitter prima und/aber nutze es momentan überhaupt nicht. Ich geh einfach wieder hin, wenn ich mag. Aber grad nicht so. Ne Stunde hab ich auch nicht übrig. Zumindest nicht momentan. Und wenn, dann muss ich die nicht zwingend noch online verbringen, mitten im Sommer.

Dabei hab ich festgestellt, dass ich Twitter super fand, als es überschaubarer war. Ich bin zu neugierig, um nicht zurückzufollowen und zu beschäftigt, da mal richtig “auszumisten”, damit es wieder übersichtlich wird. Vielleicht ist das eher so ein Herbst-Winter-Medium für mich. :-)

Mit dem Herbst-Winter-Medium kannst du Recht haben. Aber wenn mich an langen Winterabenden die Langeweile überkommen sollte, kann ich ja mal wieder hingehen. :-)
Für den Moment fühle ich mich richtiggehend befreit.

Dann herzlichen Glückwunsch zur Befreiung! :-)

Och. Twitter ist keine Plattform. Twitter ist Plaudern. Nicht mehr, nicht weniger. Für mich.

Ich plaudere da, aber ich erwarte auch nicht mehr. Manchmal wird man sehr angenehm überrascht.

PS: Aber warum musst du es gleich doof finden? ;-)

@Susi - weil Bayern und Rheinländer ganz offenbar eine andere Sprache sprechen. :-)

naja. Ein bisschen vielleicht. Aber auch nicht immer. ;-)))

Nö. Immer nur dann, wenn ich was doof finde, was du gut findest. ;-))) Küsschen!

Für mich ist Twitter in erster Linie Bürotratsch, den ich nicht habe, wenn ich hier laaaange allein über irgendwas sitze. Plaudern, wie Susi schon sagt, oder, und das ist besser, mal schnell richtig doll über was lachen. Dumme Sprüche reißen, als säße ich in einer Agentur - und meine eigene Agentur ist ja momentan noch nicht örtlich zentriert.
Mittlerweile bin ich weniger häufiger da, und das ist für den Arbeitsfluß sicher gut. Aber ich bin immer noch oft da. Sicher nicht aus Langeweile - die hab ich nicht. Aber ich twittere z.B. lieber als im Laufe des Arbeitstages privat zu telefonieren, denn das kostet mich viel mehr Zeit.
Nachdem ich festgestellt habe, dass ich über Twitter Kunden gewinnen kann, ist es für mich noch interessanter geworden. Denn dass das klappt, hat mich doch überrascht. Aber es klappt, vermutlich aber nur, wenn man keinen Zwang dahinter setzt.

Danke Biggi, du hast mir eine Last von den Schultern genommen. Ich fühlte mich eigentlich richtig schlecht, dass ich noch nicht getwittert habe. Alle, die en Vogue sind, waren dabei. Und alle haben gesagt, das bringt was. Gerade hatte ich beschlossen, es nun also auch zu probieren, da lese ich deinen Blog-Beitrag. Ich habe es gleich sein lassen. Und mich dafür bei Facebook angemeldet. Da kann ich erzählen, so viel ich will. Und Fotos einstellen. Ich werde dann mal erzählen, was das so bringt :-)

@Jana: ich hab dir in deinem Blog geantwortet.

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