Cineastischer Sonntag
Heute war Filmtag bei uns. Tochter2 hatte sich einen Kinobesuch gewünscht. Also fuhren wir ins Cinemaxx nach Krefeld und schauten, was sie so gerne sehen wollte: Die Chaoscamper. Ein kurzweiliger, streckenweise sehr komischer Film. Leichter Stoff zum Lachen mit einem Körnchen Hintersinn. Beste Familienunterhaltung.
Im Anschluss zu Hause dann das Kontrastprogramm auf DVD: Die Reise der Pinguine. Tochter2 war ein wenig entsetzt, als sie erfuhr, dass in diesem Film keine Menschen mitspielen, doch nachdem sie sich eingelassen hatte, saß sie mit mir gefesselt davor. Ein beeindruckender Film. Faszinierend zu sehen, wie sich die Pinguine aufeinander verlassen und einer für den anderen einsteht. Eine natürliche, überaus intelligente Gemeinschaft, die es wahrlich nicht leicht hat. Und doch machte sich auch in schwierigen Situationen unter den Pinguinen kaum Egoismus breit. So ganz anders wie oft bei den Menschen, wo es häufig so ist, dass einer zurückstehen muss, weil die eigenen Bedürfnisse immer zuerst kommen und sich immer wieder bewahrheitet, was ich hier schon einmal zitiert habe: Gute Freunde sind immer da, wenn sie dich brauchen. Das war bei den Pinguinen deutlich anders. Besser.
Kommentare:
Kommentar hinzufügen
voriger Beitrag: Endlich
nächster Beitrag: Morgenlektüre