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Chance Web2.0 IV - Gedanken am Nachmittag

Web2.0 =Unternehmenskommunikation in der Pubertät.

Kongressteilnehmer und Referenten zum Thema Web2.0 sind lockerer drauf als andere. Sprache, Habitus, Kleidung - alles angenehm locker und der Beweis: Erfolgreiches Business braucht nicht immer einen schwarzen Anzug.

Wie sollte man mit dem Web2.0 jetzt umgehen? Grundzüge des Internets: Risikobereitschaft! Einfach ausprobieren, Mut zu Fehlern haben.
Nein, das sind nicht meine Worte - wenngleich auch meine Meinung - sondern die Worte des Experten aus dem Hause Ebay.

Und jetzt Andrea Schulz von artundweise:

O’Reilly: Web2.0 is not a technology, it is an attitude.

Nicht die Quantität, sondern die Qualität der Kontakte/Reichweite zählt.

Leider werden auch heute noch im Web viel zu viele Monologe gehalten. Um auf diesem Wege Aufmerksamkeit zu erhalten, muss man viel investieren. Zu viel, um das langfristig durchzuhalten. Wenn man aber das Web versteht, dann stellt man den Dialog in den Vordergrund. Und schafft sich neue Chancen. Sagt Andrea Schulz.

Aufgemerkt: Ca. 760.000 Produktnamen in Deutschland. 10.000 Worte ist der durchschnittliche Wortschatz eines Menschen…

“Man kann im Web2.0 Kunden in die Prozesse integrieren.”

Jep. Man kann alle Risiken, die sich für Unternehmen durch Blogs etc. evtl. ergeben könnten, auch einfach positiv sehen: “Es gibt unendlich viele Menschen da draußen, die einem das sagen, was sie denken.”

“Involvieren statt informieren.”

Und jetzt noch last but not least - Wolfgang Stock, der Initiator und Macher des Angela Merkel-Podcasts. Und ein Referent, dessen Stimme absolut passt zu seinem Thema: Video-Podcast. Ich kann ihn mir als Sprecher gut vorstellen.

“Video on demand ist die Zukunft.” In Korea und Japan sieht man schon durchschnittlich 40 Minuten täglich Video on demand.

Video-Botschaften: Die Chance, an den Journalisten vorbei Botschaften ungefiltert zu platzieren.

Insgesamt, und das wurde auch in der Diskussion angesprochen - Videopodcasting ist - für mich - nicht so ganz Web 2.0. Es ist _noch_ nicht interaktiv genug. Deshalb war dieser Vortrag interessant, für mich aber im Hinblick auf das Kongressthema fehlplatziert.

Ich weiß, das sind alles Splitter, Gedankensplitter, die ich hier veröffentliche. Aber ich denke, Splitter, über die es sich nachzudenken lohnt.

Insgesamt - für mich gab es nicht viel Neues auf diesem Kongress, aber sehr viel Interessantes, sehr viel Beachtenswertes und auch - wie immer bei solchen Gelegenheiten - viel Inspirierendes.

Manche Vorträge waren mir jedoch zu werblich. Es schafft halt nicht jeder, sich seinen berechtigten Wunsch nach Eigenwerbung und Eigen-PR allein durch Kompetenz zu erfüllen…

Biggi Mestmäcker am Montag, 25. September 2006 | Thema Weblog
(1) Comments (384 Aufrufe) | Permalink

Kommentare:

Zitat des Tages:

Manche Vorträge waren mir jedoch zu werblich. Es schafft halt nicht jeder, sich seinen berechtigten Wunsch nach Eigenwerbung und Eigen-PR allein durch Kompetenz zu erfüllen…

Super!

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