Navigation

Bloggen gegen Geld?

Nein. Ich blogge nicht für Geld. Das hab ich immer gesagt, und das soll eigentlich auch so bleiben. Eigentlich… Denn ich meine damit, dass ich nicht in anderen Blogs schreibe und mich dafür bezahlen lasse.

Aber sonst? Ich gebe es zu - für 10.000 würde ich in einem meiner Blogs sicher auch einen bestellten Beitrag absetzen. Ja doch, auch für 5.000. ;-)

Ich frage mich gerade - wo ist die finanzielle Grenze nach unten?  Und was würden meine Leser dazu sagen? Wäre das schlimm, wenn man explizit sagen würde, dass man für den betreffenden Beitrag bezahlt wurde? Denn seien wir doch mal ehrlich - Geld verdienen wollen wir doch schließlich alle… Was heißt eigentlich wollen? Müssen!

Nun ja, wer sich also interessiert - die hier suchen zumindest Blogger, die sich gerne bezahlen lassen wollen. Da ich nicht annehme, dass sie mein Überzeugungshonorar in mindestens vierstelliger Höhe für einen Beitrag zahlen würden, hab ich mich nicht gemeldet. Falls ich mich irre - ich freu mich über eine Mail.  ;-)))


Biggi Mestmäcker am Donnerstag, 11. Januar 2007 | Das liebe Geld
(9) Comments (463 Aufrufe) | Permalink

Kommentare:

Ja nun. Grundsätzlich betexte ich alle Medien - natürlich auch Blog - natürlich auch gegen Geld. Wo ist das Problem? Wichtig ist nur, dass ich mich als bloggende Texterin mit dem Unternehmen und dessen Blog identifizieren kann.

Herzlichst
Fiona

sorry, Rechtschreibfehler eben sollte nicht sein

Bei mir ist das Problem, dass ich befürchte nicht mehr zu wollen, wenn ich muss… Wenn für mich das Bloggen auch zu meinem Arbeitsalltag gehört, so macht es mir doch auch richtig Spaß. Wenn ein Kundenvertrag dahinter stünde, wäre es verpflichtend.
Das soll also heißen - natürlich schreibe ich im Auftrag MAL EINEN Text für ein Weblog. Aber eine Anfrage zum regelmäßigen Befüllen eines Blogs würde ich ablehnen.

Warum? Wenn du regelmäßig die Kolumne einer Zeitung betexten könntest, würdest du das doch sicher auch nicht ablehnen, oder?

Es geht mir nicht ums Betexten, sondern ums Bloggen für ein Unternehmen in dessen Corporate Blog. Das würde ich schlicht nicht tun, weil das nicht meiner Auffassung von einem Corporate Blog entspricht. Dort soll das Unternehmen selbst bloggen, oder es lassen. Ich betreue z.B. das TeNo-Blog. Ich mache dort ne Menge, gebe Tipps, Hinweise, etc. an die Neublogger, auch Themenvorschläge. Aber ich hab von Anfang an gesagt: Aus euerm Unternehmen bloggen müsst ihr selbst. Wenn ich das tue, ist es einfach nicht authentisch. Ich hielte das nach meinem Verständnis vom Bloggen für falsch.
Wenn ich dort blogge, dann einen Beitrag aus meiner Sicht unter meinem Namen. Mag sein, dass das andere anders sehen. Aber ich will nun mal in Blogs nicht ghosten.

zwei verschiedene sachen - was du oben im artikel beschreibst, sind doch aber die affiliate-blogger. die sich also pro klick bezahlen lassen. nun ja, wers braucht.

wenn du aber in einem corporate blog für eine firma bloggst, also quasi redaktionell - was soll denn daran verwerflich sein? versteh ich nicht.

wenn ich da an mein reisebüro denke ... keiner packt es dort so richtig mit dem schreiben. keine zeit, keine lust, keine ahnung. okay, ich bin in dem fall natürlich stark involviert in die firma und kenn mich in dem business aus ... aber was wäre denn das für ein unterschied, wenn die firma XY einen angestellten nur zum bloggen abstellt? keiner nämlich. außer, dass der vielleicht offiziell als buchhalter deklariert ist.

natürlich ist es quatsch, wenn pr-leute bloggen. wozu sollte das gut sein, das will doch keiner lesen. das versuchte ich letztens erfolglos einer pr-frau zu erklären. die daraufhin meinte, dass weblogs ihr dann wohl doch zu unverbindlich wären. tschja.

Nein Ina, da oben das ist ein Konzept, da bezahlt dich ein Unternehmen dafür, dass du über ein ganz bestimmtes Produkt bloggst. Das würde ich ja sogar _mal_ tun, wenn die Kasse stimmt und wenn ich es explizit sagen dürfte, dass das ein bezahlter Eintrag ist. Das eine Thema.
Das andere - Bloggen für ein Corporate Blog - hab ich irgendwo gesagt, dass das verwerflich ist? Nee. Ich sag nur, wie du auch - reine PR im Blog halte ich für kontraproduktiv (obwohl Bloggen natürlich immer PR ist, aber eben anders…) und ich sag: Ich will nicht für Geld bloggen, weil ich es dann muss.  Wenn ich einen Vertrag hätte, müsste ich ihn erfüllen. Dann steckte ein Zwang dahinter, der mir die Freude nähme. Ich hab da einfach keine Lust zu. Und ich bin in der glücklichen Lage, mir die Texte aussuchen zu können, die ich schreibe. Und da suche ich mir nun mal keine Blogbeiträge für andere aus. Das heißt gar nicht, dass ich nicht auch mal für ein anderes Blog einen Beitrag schreiben würden. Wenn ich Lust dazu habe, wenn mir gerade was einfällt oder so. Und ich würde mich auch bezahlen lassen dafür. Mal… Aber wenn Jürgen Heinz von TeNo käme und mich als seine freie Texterin bitten würde, jeden Tag einen Beitrag fürs TeNo-Blog zu schreiben, selbstverständlich gegen Bezahlung, ich würde ablehnen. Weil mir dann garantiert nicht jeden Tag was einfiele. Und vielleicht auch, weil ich es ja schon nicht schaffe, meine eigenen Blogs täglich mit sinnvollem Content zu bestücken.

verstehe.

die leute sollen also _regelmäßig_ über ein bestimmtes produkt schreiben, weil sie dann geld dafür bekommen. das ist ja völliger quatsch, denk ich mir. wer liest denn so was noch? da könnte man ja gleich ein schild ans blog kleben: hier wird geschmiert, bitte wegbleiben. angeschmiert.

andererseits sah ich im http://travelblogger.ch/ eine witzige lösung: vor einen affiliate-link pappt er ein kleines dollar-zeichen. wie bei dagobert duck.

Im TeNo-Blog schreibt der Scheff persönlich - und gut. Das ist natürlich klasse, besser gehts nicht.

Scheffe persönlich - das tut er. Es sei denn, es ist Advent. ;-)

Seite 1 von 1 Seiten

Kommentar hinzufügen







Persönliche Angaben speichern
Benachrichtigung bei Folgekommentaren

voriger Beitrag: Kostenlose Software für Unternehmer
nächster Beitrag: Zum Diebstahl geistigen Eigentums