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Bei Regen draußen sitzen

Das Beste an unserem Haus ist unser Garten und dort vor allem die überdachte Terrasse. Da sitzt du dann, bei strömendem Regen und Blitzen genau über dir und genießt dieses Sauwetter, das Abkühlung bringt. Du machst ein Spiel daraus. Hörst dem Regen zu und komponierst im Kopf - obwohl hoffnungslos unmusikalisch - Melodien aus den Regentropfen. Du zählst wie früher als Kind die Sekunden zwischen Blitz und Donner. Und du fragst dich, ob da oben wohl jemand sitzt, der den Schleusenhebel bedient. Denn sollte das so sein, bist du ihm dankbar. Weil du nämlich heute sonst vergessen hättest, die mittlerweile in voller Pracht blühenden Blumen zu gießen.

Eine Terrasse mit Dach ist ein Geschenk. Genau so, wie keine Angst vor Dunkelheit, Spinnen und Gewitter zu haben.  Und ginge die Welt unter - wir haben in ihr gelebt. Wovor sollte man sich also fürchten?

Biggi Mestmäcker am Mittwoch, 29. Juni 2005 |
(1) Comments (306 Aufrufe) | Permalink

Kommentare:

Zun wenig gelebt zu haben, wäre für ein einziger Grund, mich zu fürchten

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