Notizgebloggt: Digitales Urheberrecht
Sicher nicht nur für mich interessant: Eine Seite über das Urheberrecht in der digitalen Welt.
via: webgrrls
Jetzt gibt es Sudoku als Brettspiel für zwei: Sudoku Moyo
Ähnlich wie Schach, Mühle oder Dame ist SUDOKU MOYO ein Wettkampfspiel, bei dem Taktik und Geschick gefragt sind. Gespielt wird streng nach den SUDOKU Regeln – aber gegeneinander!
Das übliche Werfen gegnerischer Spielsteine gibt es hier allerdings nicht - Sudoku Moyo ist ein harmonisches Zweikampfspiel, ausgetragen auf einer edel gestalteten Buchebrett-Arena.
Die Herausforderungen sind jedes Mal ein wenig anders: Jedes Spiel wird mit anderer Grundaufstellung begonnen, basierend auf den Vorgabeziffern eines beliebigen 9x9 Sudoku-Rätsels.
Online-PR im Web 2.0
Heute hatte ich eine Büchersendung im Briefkasten, die mich sehr gefreut hat. Ein Buch, an das ich schon gar nicht mehr gedacht hatte: Online-PR im Web 2.0
Ich wunderte mich zunächst, aber dann fiel der Groschen. Das war mein Belegexemplar. Der Herausgeber, Prof. Dr. Thomas Pleil von der Uni Darmstadt schickte es mir als Dank für meine Unterstützung. Denn ich hatte seinen Studenten vor geraumer Zeit ein Interview zum TeNo-Blog gegeben, an dessen Entstehung ich ja bekanntermaßen beteiligt war. Und so enthält dieses Buch nun auch einen 10seitigen Beitrag zum TeNo-Blog, als eines der Beispiele für Corporate Blogs.
Freut mich für TeNo ganz besonders. Ich find’s gut, wenn einer meiner Kunden zum Fallbeispiel in einem Sachbuch zum Thema Online-PR wird. Dann kann der eingeschlagene Weg ja so falsch nicht sein. :)
Was mich auch freut - einer der wenigen Kritikpunkte am Blog - die Ladezeiten - greift bereits nicht mehr. Denn nach dem Relaunch lädt das TeNo-Blog ratzfatz. :-)
Abgesehen vom TeNo-Kapitel hab ich das Buch in der Kürze der Zeit natürlich noch nicht lesen können, aber wer sich dafür interessiert - ab 26. Juli soll es im Handel erhältlich sein. Eine ausführliche Beschreibung und die vollständige Literaturangabe findet sich hier.
Vielen Dank für die unaufgeforderte Zusendung und den Autoren des Buches herzlichen Glückwunsch zum Diplom!
10 Tipps für das Formulieren von Blog-Headlines
Diesen Beitrag hatte ich schon vor meinem Urlaub gelesen und mir vorgenommen, danach etwas dazu zu schreiben. Nun - ich bin wieder da - here we go:
In seinem Posting: 10 Tips für effektivere Blog Titel - So schreibt man bessere Headlines bezieht sich der Autor auf die Thesen dieses Artikels und stellt sie zusammengefasst vor. Als da sind:
1. Falls es sich um Werbung handelt, kennzeichne sie.
Na, das sollte doch wohl selbstverständlich. Dachte ich spontan. Aber dann - SO selbstverständlich vielleicht doch nicht. Denn manchmal sind beim Bloggen die Grenzen doch fließend. Wenn ich als Texterin über meine Arbeit für einen Kunden blogge, erwähne ich den Kunden, verlinke zu seiner Website oder nenne sein Produkt. Ist alles möglich. Damit mache ich für ihn, seine Website oder sein Produkt Werbung. Ich mache darauf aufmerksam, indem ich darüber schreibe. Deshalb als Werbung kennzeichnen? Nö.
Wenn ich als Kundin begeistert über eine Neuanschaffung blogge, ist das Mund-zu-Mundpropaganda. Ich mache also Werbung für dieses Produkt. Deshalb als Werbung kennzeichnen? Nö.
Es fehlt also IMO ein kleines Wörtchen in dieser ersten Regel: Falls es sich um bezahlteWerbung handelt, kennzeichne sie.
2. Die Überschrift wird von 5x mehr Leuten gelesen als der eigentliche Artikel.
Ich weiß nicht, worauf diese Zahl basiert, aber das will ich locker glauben. Könnte sie mir auch größer vorstellen. Wenn ich bedenke, bei vielen Artikeln ich nur die Überschrift und bestenfalls den Teaser lese… Klar also - die Headline muss sitzen, zum Weiterlesen animieren.
3. Die Überschrift sollte ein Versprechen beinhalten. Identifizier ein Problem und verspreche eine Lösung. Wenn man sie dann auch liefert, gewinnt man so vielleicht sogar neue regelmäßige Leser.
Das kann ich so unterschreiben. Ein Blick in die Statistik zeigt, dass die Beiträge am meisten gelesen wurden, die dieser Regel folgten. Wobei ich beim Schreiben eigentlich selten an diese oder andere Regeln denke. Bei Licht besehen vielleicht zu selten.
4. News. Der Titel sollte klingen, als ob über etwas Neues berichtet wird.
Hm. Also bei allem Verständnis für das Ziel Lesergewinnung - ich find ja nur dann, wenn auch tatsächlich über etwas Neues berichtet wird.
5. Lange Titel sind erfolgreicher als kurze.
Oh, das wusste ich noch nicht und werde mal recherchieren, ob ich da weitere Anhaltspunkte für finde. Denn ich kann mir auch durchaus kurze und sehr kurze Headlines vorstellen, die zum Lesen animieren.
6. Benutze Magic Words wie HowTo, Anleitung oder 10 Tips. Menschen sind von Natur aus neugierig. Das sollte man nutzen.
Ja.
7. Benutze Keywords im Titel. Du möchtest ja schließlich auch über die Suchmaschinen gefunden werden - und diese lieben Titel mit Schlüsselworten fast noch mehr als Menschen.
Das dürfte mittlerweile jeder, der im Internet regelmäßig schreibt, mitbekommen haben. Manchmal bin ich da aber immer noch überrascht, wie sehr Keywords wirken. Unlängst schrieb ich im Guckloch diesen Beitrag. Ich hab mir dabei damals ehrlich nichts dabei gedacht, das war nur ein Posting, mit dem ich meine Tochter, die schon ganz zappelig auf Band 7 von Harry Potter wartete, ein bisschen ärgern wollte. Kein Gedanke an Keywords oder so. Seit dem Erscheinen von Band 7 habe ich im Guckloch täglich rund 500 Besucher mehr als sonst. Weil so viele googeln nach “Ende von Harry Potter”. Der Besucheranstieg hatte mich total überrascht, denn dieses unbedeutende Posting hatte ich längst wieder vergessen. Potter-Fans interessieren mich nun nicht so, aber das Beispiel zeigt: Man kann durchaus Interessengruppen gezielt in sein Weblog lenken.
8. Benutze Großbuchstaben für die ersten Buchstaben der Schlüsselworte im Titel. Das betrifft nur englischsprachige Blogs und notorische Deutschkleinschreiber.
9. Keine Anführungszeichen im Titel. Eine Überschrift ist kein Zitat. Punkt.
Hm - es sei denn, ich nutze ein Zitat als Headline. Also nicht verwirren lassen… Zitate verlangen schon Anführungszeichen. Auch in einer Headline.
10. Zahlen sind gut. Besonders interessant ist, das ungerade Zahlen und die 10 am besten funktionieren. Das find ich spannend und hatte ich mir noch nicht so klar gemacht. Aber es scheint, dass Zahlen eine Signalwirkung haben. 10, 5, 99… etc sind Zahlen denen häufig Worte wie Tipps, Hinweise, Ratschläge etc. folgen. Und das ist es, was die Leute gerne lesen wollen: Schnelle Hilfe auf ihrem Weg zum Ziel.
Nun, vielleicht hab ich den Jobblog-Lesern ja nun auch ein paar Tipps oder Hinweise mit auf den Weg geben können. Dass mich zu dieser Idee das Existenz24-Blog stark inspiriert hat, will ich nicht verhehlen. Weshalb ich diesen Beitrag hiermit auch als Werbung für dieses Blog kennzeichne. ;))
Erzähl mal, wie war’s denn?
So nach dem Urlaub wird man ja immer gefragt, wie es war, wie das Wetter war, wie die Unterkunft und was man so gemacht hat. Ich bin aber noch ein bisschen mundfaul… Also das Wetter war durchwachsen, was mir sehr gefallen hat. Ich bin nicht so der Hitzefan. Wobei - ein bisschen mehr Sonne wäre ein bisschen schöner gewesen.
Ihr Haus, in dem wir die Ehre hatten, zu wohnen, war sehr sehr schön. Darin kann man stundenlang Karten spielen oder die Familie beim Scrabble abzocken. ;-)
Und sonst? Sylt ist wunderwunderschön. Ich würde am liebsten fortan jeden Tag erst mal mit einem dreistündigen Strandspaziergang beginnen. Und die Strände auf Amrum - irre weit. Da wäre ich auch gerne noch einmal hingefahren. Wenn da nicht die Kotztüten wären, die man uns austeilte… ;)) Wobei - ich war trotz wirklich stürmischer Überfahrt nicht seekrank.
Dann war da noch die Möwe, die eine noch verschlossene Chipstüte klaute, in Sicherheit brachte, aufriss und aufaß. Und zwar allein und vollständig. Wer sich ihr näherte, dem erzählte sie erst einmal lautstark, dass das nun ihre Chipstüte sei.
Ich könnte nun noch erzählen von dieser mörderischen Fahrradtour an die Nordspitze bei Gegenwind - und erzähl mir niemand, Sylt sei flach… von der Harry Potter Vorpremiere in Westerland oder davon, dass wir zum Ärger meiner Töchter nicht einen einzigen Promi gesehen haben oder dass man doch glatt von Sylt nicht mehr mit dem Schiff nach Helgoland fahren kann.
Und und und vieles mehr.
Kurz - ich fands sehr sehr schön und fühl mich erholt und entspannt wie lange nicht mehr.
Und wem das nun nicht genug Urlaubsbericht war, der kann sich ja noch ein paar Fotos angucken. Dieses schicke Tool hab ich nämlich vorhin bei Falki entdeckt und musste es natürlich gleich ausprobieren. Meine (komplett unbearbeiteten) Bilder sind natürlich bei weitem nicht so gut wie die von Falki, der wirklich tolle Fotos macht, der aber sicher schon viel viel länger fotografiert als ich und der auch mehr als nur ein Standardobjektiv ohne Makro und ohne Tele hat… Aber ich hab ja auch noch mal Geburtstag und Weihnachten kommt auch… :))
Und meine Kamera ist klasse - die macht das meiste ganz allein. Ich muss nur gucken. ;-)
Und nun bin ich gespannt, ob das klappt: Sylt 2007 (und ein bisschen Amrum).
Einigeln
Schön. wenn man sich zwischendurch einfach mal in sein Schneckenhaus zurückziehen kann.


