Für Wortakrobaten
Scrabble online spielen - so was hab ich schon lange gesucht. Mein Dank geht ans Sprachblog.
Terminsalat
Voller Interesse hatte ich diese Veranstaltung entdeckt und mich gefreut. Sehr spannend, bezahlbar und auch noch in meiner Nähe. Ich war schon so gut wie angemeldet, als ich doch lieber erst mal in den Kalender sah und feststellte: An dem Wochenende bin ich vier Tage im Wendland zum jährlichen Texttreff-Workshop-Wochenende. Nun, das Wendland-Ereignis ist mir heilig. Aber richtig schade find ich diesen Terminsalat trotzdem.
Entspannt euch!
Stress, Hektik, Mailinglisten, Netzwerke, Communities, Mitmachweb - es ist ganz schön was los überall. Und immer und ständig soll man was tun. Das muss nicht so sein. Entspannt euch jetzt mal: Hier.
Experiment
Will jemand einen Blogbeitrag bei Ebay ersteigern? Dieses interessante Experiment stammt aus der Ideenschmiede vom Querdenker dejan und passt gut in die allerorts entbrannte Diskussion zum Thema paid content.
Teddy auf Weltreise
Die Besserwerber berichten über das Projekt: Teddy auf Weltreise. Ich finde diese Idee nach wie vor genial. Wenn es Menschen gibt, die ihrem Teddy eine Reise finanzieren wollen - why not? Es muss ja auch Bekloppte geben. ;)))
Dass dieses Angebot tatsächlich Abnehmer findet, scheint klar zu sein. Sonst gäbe es ja nicht so viele Teddy-Projekte dieser Art. Denn die Idee ist nicht neu. Ich hab hier im Guckloch schon vor zwei Jahren darüber geschrieben und ein Leser wusste in den Comments gleich noch von einer weiteren Adresse zu berichten.
Praxishandbuch Unternehmenskommunikation
Hin und wieder bestelle ich mir ein Buch als Rezensionsexemplar. Und zwar nur dann, wenn ich auch tatsächlich vorhabe, es zu lesen und zu besprechen. So geschehen auch mit dem Praxishandbuch Unternehmenskommunikation von Dieter Herbst, erschienen im Cornelsen Verlag. Die Beschreibung des Buches klang vielversprechend und für mich durchaus von praktischem Wert. Das les ich mal, dachte ich. Bis es kam. Denn als dieser 530 starke Schinken dann vor mir lag, wurde mir schlagartig klar, dass ich das nicht mal so eben schnell einfach lese. Es ist schlicht zu dick, um als Lektüre in meinen Alltag zu passen. Das ist ja womöglich auch nicht sein Anspruch – ein Praxishandbuch, das klingt ja auch eher nach Nachschlagewerk.
Also hab ich es mir auf meinen Raucherplatz auf die Terrasse gelegt und immer wieder mal nachgeschlagen, hin und her geblättert, hier gelesen, da geschaut. Weil ich nicht so viel rauche, hat auch das ne Weile gebraucht, bis ich mich in der Lage sah, nun doch mal eine Besprechung zu schreiben.
Der Autor ist Prof. Dr. Dieter Herbst, Kommunikationsexperte, Honorarprofessor und Buchautor. Er hat mit diesem Buch ein umfangreiches und klar strukturiertes Werk geschrieben, das dem Leser auch genügend bietet, wenn man es wie ich nicht Wort für Wort liest, sondern es nur überfliegt. Jeder kann seine Informationstiefe frei wählen, dafür sorgt eine klare Gliederung, gute und zahlreiche Überschriften sowie stichwortartige Zusammenfassungen am Rand. Zahllose Grafiken und Tabellen illustrieren das Geschriebene anschaulich. In seinem Vorwort erläutert Herbst zudem den Aufbau des Buches:
Stand up Vlog sucht Unterstützung
Vielleicht liest hier ja jemand, der Zeit und Lust hat, sich für eine gute Sache zu engagieren?
Das Videoblog der Stand Up Initiative sucht aktive Unterstützung und ich mache hier gerne darauf aufmerksam.
Happy Birthday my dear!
Im letzten Jahr schrieb ich dies. Vor drei Jahren das. Was sollte ich da noch hinzufügen? Außer: Ich liebe dich! Alles Gute zum Geburtstag.
Ein Geburtstag übrigens, an dem Tochter1 erstmals selbst über das “Alter” nachgrübelte. Ich hatte den Eindruck, es ist ihr selbst ein bisschen unheimlich: schon 15!!
Ja, es passiert ja wirklich ne ganze Menge. Nur dass die Zeit mal still steht, das werden wir nie erleben.
Österliche Überraschungseier
Es ist Ostern - ein paar freie Tage und nach einem wunderbar entspannenden Tag in der Sonne hab ich mal wieder Zeit und Muße für einen längeren Eintrag hier im Guckloch. Ist ja ein bisschen stiefmütterlich behandelt worden in der letzten Zeit…
In unserer Familie machen wir zu Ostern keine Geschenke. Es werden Eier versteckt und Süßigkeiten. Die Osternester aus den Kleinkindertagen unserer Töchter haben wir dabei immer beibehalten. Meistens gibt es dann noch eine Kleinigkeit dazu. Ein Buch oder eine CD oder so. In diesem Jahr war das ein bisschen anders.
Seit vielen Wochen und Monaten gab es hier oft nur ein Thema: YuKoN. Noch niemals vorher hat einer meiner Jobs so sehr Einzug in unsere Familie gefunden. Beim Frühstück, beim Mittagessen, beim Abendbrot - immer wieder sprachen wir über YuKoN. Und mein Mann hat sogar einen wesentlichen Anteil daran, dass YuKoN jetzt YuKoN heißt. YuKoN ist eine neue Schmucklinie von TeNo. Jener Kunde, für den ich nicht arbeite, sondern mich mit Leidenschaft engagiere. :)
Klar, dass vor allem meine Töchter schon lange immer wieder fragen: Kriegen wir dann auch ein YuKoN? Ebenso klar, dass ich selbst auch ganz viele YuKoNs brauche. ;) Und meinen Mann wollte ich schon lange mit einer solchen Kette sehen.
Da YuKoN nun seit Anfang April erhältlich ist, habe ich eine größere Lieferung Schmuck bestellt :) und gedacht, ich breche einfach mal mit der Tradition: Nur Eier, Schoko und ne Kleinigkeit. Dennoch wollte ich den Eindruck aufrecht erhalten und die Kinder einfach nur Eier suchen lassen. Da hatte ich die Idee mit den Überraschungseiern.
Meine Familie wunderte sich schon, warum ich mich am Samstagabend stundenlang im Büro eingeschlossen habe. Denn um ein paar Eier in Nester zu legen, braucht man doch nicht so viel Zeit??
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Ostersamstag
Mannomann… ich hab ja gewusst, dass es Irrsinn ist, am Ostersamstag einzukaufen. Aber dass es SO EIN IRRSINN ist, war mir dann doch nicht klar. Sind die Leute bescheuert?? Das sind doch nur zwei Feiertage. Also ich hätte ja normalerweise die Konsumtempel heute weiträumig umfahren, wenn nicht Tochter eins am Ostermontag Geburtstag hätte und wir uns gedacht haben, dass es ganz höflich ist, den Gästen auch was zu Essen und zu Trinken anzubieten. Da mein Mann und ich als berufstätige Menschen nicht schon am Donnerstag den Speiseplan des folgenden Montags im Kopf haben und da gestern Feiertag war, blieb ja nur der Samstag. Aber glaubt mir, so was mach ich nie nie nie wieder. Sollte so ein Fall noch einmal eintreten, schenk ich mir den Einkauf. Dann gibts eben Pizzaservice für die Gäste.
Nun denn - es ist vollbracht, ich bin sicher wieder zu Hause und gehe jetzt ganz bestimmt zweieinhalb Tage lang nirgendwo mehr hin. Einkaufen am Ostersamstag hat auch sein Gutes: Wer diesem Irrsinn entkommen ist, weiß ein ruhiges Zuhause doppelt zu schätzen. In diesem Sinne: Euch allen da draußen frohe Ostern!


