Netzwerke kann man ja eigentlich nicht genug haben
Während andernorts** laute Diskussionen um die Umbenennung von openBC zu XING geführt werden (ich hab mich ehrlich gesagt schon wieder beruhigt und fast dran gewöhnt und für mich entschieden - eigentlich ist mir wurscht, wie andere Unternehmen heißen), während also andernorts noch der Sturm im Wasserglas tobt, entstehen ein paar Ecken weiter heimlich, still und leise im Schutz des lauten Sturmgetöses neue Netzwerke. Ist doch prima! :-) Netzwerke kann es gar nicht genug geben, und wer XING’ler ist, dem wird es auch nichts ausmachen, sich Weps’ler zu nennen. Oder anders: Wer partout mit XING nicht leben kann, dem geht es vielleicht mit WEPS besser? Schwer vorstellbar, aber möglich… ;-)
Was weps bedeutet, konnte ich trotz Suche auf der Website spontan noch nicht ausmachen, aber wie gesagt - der Name allein bringt’s eh nicht. Was zählt, sind die Mitglieder und was sie draus machen. Ich find’s spannend, wie das so genannte Web 2.0 wächst und sehe jedes neue Angebot in dieser Richtung als belebend an.
Wildcard für Live-Blogger für die Contentmanager Days 2006
Also mein Bedarf an Live-Bloggerei ist erst mal gedeckt, aber vielleicht hat jemand anderes Interesse? Hier gibt’s wieder mal Blogger-Wildcards.
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Und noch einer
Das erscheint mir sehr zutreffend. Zumindest, was das Karussell in meinem Kopf betrifft. ;-)
Der Beweis
Die Farben des Herbstes
Schön, dieser Blick in unseren kleinen Garten. Ich freu mich an den Farben und staune, was die Pflanzen da in diesen Tagen, die schon merklich kürzer werden, noch für eine Blütenpracht hervorbringen und welche Wachstumsschübe vor allem die Rankpflanze noch zeigt. Sie hält die kleine Konifere fest umschlungen, so als müsse sie sich festhalten.
Tagging
Immer wieder was Neues. Kann die Entwicklung nicht einfach mal stehen bleiben? Jetzt hab ich endlich RSS verstanden, weiß, was sprechende URL’s sind und wofür die gut sind, kapiere Trackback und weiß, was ein Wiki ist, jetzt stolpere ich immer und überall über diese Tags. Unter Postings, in der Sidebar (oftmals - je nach Relevanz? - in unterschiedlichen Größen - sieht scheußlich und wie zerschossen aus…), überall.
Aber was das soll, wozu man die braucht? Sicher hab ich nachgeschlagen und ich weiß sogar ein bisschen, was social software ist. Aber was das mit den Tags auf sich hat, versteh ich trotzdem nicht. :-((
Philipp Retingshof promoted CD von Enigma
Ja wie jetzt? Enigma? CD? Da bin ich ja irgendwie enttäuscht. Ich hab mir die Auflösung spektakulärer vorgestellt. Und was ist jetzt mit meiner Retingshof/Röthlingshöfer-Theorie?
Oder auch hier oder hier?
Mal im Ernst - warum sollte MIR, die sich die ganze Zeit raus gehalten hat, ein Phil, der Marketing für enigma macht, kurz vor Schluss ein Buch schenken?
So langsam bin ich wirklich verwirrt.
Chance Web 2.0 – So war’s
Am 25. September 2006 trafen in Köln Fachleute, PR- und Marketingexperten aus Unternehmen und Verbänden sowie Blogger zusammen. Chance Web 2.0 – so lautete der Titel eines Kongresses, veranstaltet von der PR-Agentur directnews. Ich war dabei und hab den gestrigen Tag und seine Inhalte mal aus meiner Sicht zusammengefasst.
Web 2.0, social community, Interaktivität, Networking, Weblogs – Begriffe, die derzeit im Netz wie in den Medien immer wieder und immer häufiger auftauchen. Wird sich das Internet verändern? Hat es sich bereits verändert? Was bedeutet Web 2.0 für den Umgang mit Kunden? Was müssen, können, sollten Unternehmen tun? Oder sind das alles nur Schlagworte ohne große Bedeutung? Ist das alles nur ein Hype, der vorüber gehen wird? Lauter Fragen, auf die sich die Teilnehmer des Kongresses Antworten versprachen. Antworten von Fachleuten der Szene. Und davon hatte directnews genug eingeladen. Das Programm las sich durchaus vielversprechend. Von allen Seiten sollte das Thema Web 2.0 beleuchtet werden.
„Web 2.0 ist kein Hype“
Den Beginn machte nach einer kurzen Begrüßung durch Wolfgang Zehrt von directnews Prof. Dr. Ansgar Zerfaß von der Universität Leipzig mit einem Vortrag zum Thema „Web 2.0: Chancen für Marketing und PR.“ Bereits dieser Vortrag, der als „einleitend“ angekündigt war, enthielt so viele Fakten, inspirierende Hinweise und Aha-Effekte, dass ich mich im Anschluss fragte: Was kann denn jetzt noch kommen? Ansgar Zerfaß berichtete davon, wie sich die Kommunikation durch das Internet verändert, erzählte von neuen Formen der Meinungsbildung und stellte Trends und Handlungsoptionen vor: Montoring, Beziehungen zu Multiplikatoren (Blogger) aufbauen, Corporate Weblogs, Podcasts, virale Kampagnen.
Web 2.0 – das bedeutet auch: das Publikum wird aktiv. Eine neue Kommunikationskultur entsteht, worin Zerfaß große Chancen für die Unternehmenskommunikation sieht. Allerdings fehle es den Unternehmen noch an Strategien und Inhalten. Sein Fazit: Das Web 2.0 ist kein Hype, sondern Vorbote einer neuen Ära gesellschaftlicher Kommunikation. Marketing und PR müssen sich neu orientieren und neue Strategien entwickeln.
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Chance Web2.0 IV - Gedanken am Nachmittag
Web2.0 =Unternehmenskommunikation in der Pubertät.
Kongressteilnehmer und Referenten zum Thema Web2.0 sind lockerer drauf als andere. Sprache, Habitus, Kleidung - alles angenehm locker und der Beweis: Erfolgreiches Business braucht nicht immer einen schwarzen Anzug.
Wie sollte man mit dem Web2.0 jetzt umgehen? Grundzüge des Internets: Risikobereitschaft! Einfach ausprobieren, Mut zu Fehlern haben.
Nein, das sind nicht meine Worte - wenngleich auch meine Meinung - sondern die Worte des Experten aus dem Hause Ebay.
Und jetzt Andrea Schulz von artundweise:
O’Reilly: Web2.0 is not a technology, it is an attitude.
Nicht die Quantität, sondern die Qualität der Kontakte/Reichweite zählt.
Leider werden auch heute noch im Web viel zu viele Monologe gehalten. Um auf diesem Wege Aufmerksamkeit zu erhalten, muss man viel investieren. Zu viel, um das langfristig durchzuhalten. Wenn man aber das Web versteht, dann stellt man den Dialog in den Vordergrund. Und schafft sich neue Chancen. Sagt Andrea Schulz.
Aufgemerkt: Ca. 760.000 Produktnamen in Deutschland. 10.000 Worte ist der durchschnittliche Wortschatz eines Menschen…
“Man kann im Web2.0 Kunden in die Prozesse integrieren.”
Jep. Man kann alle Risiken, die sich für Unternehmen durch Blogs etc. evtl. ergeben könnten, auch einfach positiv sehen: “Es gibt unendlich viele Menschen da draußen, die einem das sagen, was sie denken.”
“Involvieren statt informieren.”
Und jetzt noch last but not least - Wolfgang Stock, der Initiator und Macher des Angela Merkel-Podcasts. Und ein Referent, dessen Stimme absolut passt zu seinem Thema: Video-Podcast. Ich kann ihn mir als Sprecher gut vorstellen.
“Video on demand ist die Zukunft.” In Korea und Japan sieht man schon durchschnittlich 40 Minuten täglich Video on demand.
Video-Botschaften: Die Chance, an den Journalisten vorbei Botschaften ungefiltert zu platzieren.
Insgesamt, und das wurde auch in der Diskussion angesprochen - Videopodcasting ist - für mich - nicht so ganz Web 2.0. Es ist _noch_ nicht interaktiv genug. Deshalb war dieser Vortrag interessant, für mich aber im Hinblick auf das Kongressthema fehlplatziert.
Ich weiß, das sind alles Splitter, Gedankensplitter, die ich hier veröffentliche. Aber ich denke, Splitter, über die es sich nachzudenken lohnt.
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Chance Web2.0 III
Christian hat mehr Lust als ich, live zu bloggen. Aber es muss ja auch nicht alles doppelt erzählt werden, wenn man verlinken kann. ;-)
Und jetzt geht’s auch schon weiter mit Wolfgang Huber von Ebay. Und ich stelle fest, ich kann nicht gleichzeitig bloggen und zuhören. Also zumindest ist das dann auf der einen wie auf der anderen Seite suboptimal.
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