Cineastischer Sonntag
Heute war Filmtag bei uns. Tochter2 hatte sich einen Kinobesuch gewünscht. Also fuhren wir ins Cinemaxx nach Krefeld und schauten, was sie so gerne sehen wollte: Die Chaoscamper. Ein kurzweiliger, streckenweise sehr komischer Film. Leichter Stoff zum Lachen mit einem Körnchen Hintersinn. Beste Familienunterhaltung.
Im Anschluss zu Hause dann das Kontrastprogramm auf DVD: Die Reise der Pinguine. Tochter2 war ein wenig entsetzt, als sie erfuhr, dass in diesem Film keine Menschen mitspielen, doch nachdem sie sich eingelassen hatte, saß sie mit mir gefesselt davor. Ein beeindruckender Film. Faszinierend zu sehen, wie sich die Pinguine aufeinander verlassen und einer für den anderen einsteht. Eine natürliche, überaus intelligente Gemeinschaft, die es wahrlich nicht leicht hat. Und doch machte sich auch in schwierigen Situationen unter den Pinguinen kaum Egoismus breit. So ganz anders wie oft bei den Menschen, wo es häufig so ist, dass einer zurückstehen muss, weil die eigenen Bedürfnisse immer zuerst kommen und sich immer wieder bewahrheitet, was ich hier schon einmal zitiert habe: Gute Freunde sind immer da, wenn sie dich brauchen. Das war bei den Pinguinen deutlich anders. Besser.
Endlich
Lange und ungeduldig erwartet. Seit gestern ist sie da:
Unsere Seerose in unserem Mini-Gartenteich, der nur aus einem in den Boden eingelassenen Kübel von etwa 60 cm Tiefe und ebensolchem Durchmesser besteht. Aber es hat funktioniert. Und es macht Freude zu sehen, wie sich die Seerose am Morgen ganz langsam nach und nach öffnet, dann am Mittag weit offen in voller Schönheit strahlt, um dann am Abend urplötzlich wieder zu einer schmalen Knospe zu werden.
Natur in ihrer schönsten Pracht.
So schnell wird man einen Kunden los
Anruf beim Augenarzt (bei dem Tochter 2 seit 10 Jahren (!) in Behandlung ist:
“Guten Tag, ich hätte gerne einen Termin für Tochter 2.”
“Waren Sie schon mal hier?”
“Ja.”
such, kraspel, klick. “Ach ja, hier. - also ich sehe, bei Ihnen geht der nächste Termin aber erst Ende Oktober, Anfang November.”
Ich: “Bei uns? Bei anderen nicht?”
Die “freundliche” Arzthelferin: “Bei anderen ginge es schneller. Aber Sie waren zuletzt in 2004 hier. Und dann haben Sie einen Termin auch noch abgesagt.”
Ich erinnere mich, Tochter2 war damals krank, also sagten wir ab.
Arzthelferin weiter: “Wer so lange nicht kommt, muss sich wieder hinten anstellen. Ich muss sie ja ganz neu anlegen hier.”
Ich: “So viel Mühe möchte ich Ihnen nicht machen. Bitte streichen Sie doch unseren Namen aus Ihrer Kartei.”
Und so hat der Augenarzt mit einem Schlag drei Patienten weniger.
Huihuihui
Ich bin ein professionelles Beispiel.
:-)
Wo ein Wille ist…
Als ich vor einigen Tagen die diesjährigen Urlaubsfotos anschaute, sah ich viele schöne Bilder. Wunderbare Plätze, herrliche Strände, lustige Erinnerungen. Ich sah Spaß, Erholung und Leichtigkeit. Festgehalten mit der Kamera. Ich sah aber auch noch mehr. Bilder des Grauens.
Was lange währt… Treffpunkt Text ist erschienen
Lange angekündigt, immer wieder verschoben - aber gut Ding will Weile haben. Und nun liegen sie hier: Meine Belegexemplare von Treffpunkt Text, Das Handbuch für Freie in Medienberufen. Kapitel 1.4 “Wie finde und binde ich meine Kunden?” ist meines. Für mich selbst sind natürlich alle anderen viel lesenswerter. Wertvolle Infos stecken in diesem Buch.
Treffpunkt Text richtet sich an Freie in der Medienbranche, die in ihrer beruflichen Praxis mit Texten aller Art zu tun haben. Über 30 praxiserfahrene Autorinnen und Autoren stellen ihr Know-how zur Verfügung, um zu zeigen, wie man das “Unternehmen Freiberufler” erfolgreich an den Start bringen und wirtschaftlich absichern kann.
Treffpunkt Text liefert handwerklich solides, in sich schlüssiges und gut recherchiertes Fachwissen mit eingängien Beispielen und hoher Anwendbarkeit. Dieser Ratgeber eignet sich sowohl als Einstiegslektüre für Gründungswillige als auch für alte Hasen zum Nachschlagen zwischendurch.
Die Idee zu Treffpunkt Text wurde quasi im Texttreff geboren, viele der Autorinnen und auch alle drei Herausgeberinnen sind Textinen. Das Buch ist das Ergebnis erfolgreicher virtueller Zusammenarbeit und eine Dokumentation der Kompetenz eines Netzwerkes wie www.texttreff.de
Treffpunkt Text kann man hier bestellen.
Feuerwerk
Während unseres Urlaubes sah ich gemeinsam mit Tochter eins das schönste, längste, größte und beeindruckendste Feuerwerk, das ich je gesehen habe. Eine halbe Stunde lang ein choreografiertes Schauspiel am Himmel und auf dem Meer. Das alles zur Musik. Teil eins Gershwins Rapsody in blue, Teil zwei Händels Wassermusik und Teil drei Police: Roxanne.
Es war der Hammer.
Ein solches Feuerwerk kann man auf Fotos in seinem Gesamteindruck nicht wiedergeben. Also zumindest ich nicht. ;-) Ich hab es aber trotzdem versucht.
Loslassen
Soeben ist Tochter eins (14) zu ihrer ersten großen Auslandsreise aufgebrochen. Eine Sprachreise nach England. Mit Freundinnen verbringt sie die nächsten zwei Wochen an Englands Südküste.
Den Transfer mit Auto und Fähre übernehmen die Eltern einer der Freundinnen, untergebracht sind sie in englischen Gastfamilien. Alles gut organisiert.
Trotzdem beschlich mich beim Abschied so ein seltsames Gefühl. Eine innere Aufregung und Unruhe. Irgendwie. Tochter eins war aufgeregt. Mutter auch. Loslassen ist nicht immer leicht. Ich bin froh, dass ich es kann.
An dieser ersten Auslandsreise ohne Eltern wird sie wachsen. Dafür kann man schon mal dieses flaue Gefühl in der Magengegend ertragen.
Startschwierigkeiten
Ehrlich - ich sitze hier jetzt schon ne ganze Weile vor dem Bildschirm und wollte meine Blogs wieder aktivieren. Aber offenbar ist es am Ende eines Urlaubes wie am Anfang. So wie man erst mal ein paar Tage braucht, um im Urlaub “anzukommen”, loszulassen, abzuschalten, so braucht man wohl auch ein paar Tage, um den Alltag wieder an sich ran zu lassen.
Aus der geplanten Bildergeschichte aus unserem Urlaub wird also erst mal nix. Ich hab schlicht keine Lust. Für heute nur so viel: Mir geht es gut wie lange nicht mehr. Ich fühle mich entspannt, gelöst und gelassen. Damit hat der Urlaub seinen Zweck ganz offenbar erfüllt. Alles andere, die Lust am Schreiben, am Internet und an der Arbeit kommt sicher auch wieder ganz von alleine. Mitte nächster Woche. Wenn’s wieder los geht mit der Arbeit.
Für den Moment genieße ich noch die freie Zeit. Und eigentlich fehlt mir aus den letzten Wochen nur eines.
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Krimi ohne Happy End
Das Schlimmste sind die Tränen von Tochter zwei (11).
Ehrliche Trauer eines wirklich großen Fans. Sie hat gerade die Luft aus ihrer schwarzrotgoldenen Gummihand heraus gelassen. Der Moment, in dem auch der Mutter die Tränen kamen.
Da nützt es überhaupt nichts, zu sagen, es ist nur ein Spiel. Da hält man besser die Klappe.
Gutes Schlusswort.
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