Frühlingsgefühle im Herbst
Tagestemperaturen, die heute verbreitet zwischen 18 und 20 Grad, am Oberrhein sogar bis 21,5 Grad erreicht haben, legen die Vermutung nahe, der Frühling wäre ausgebrochen. Ein Blick auf den Kalender verrät allerdings, dass wir Spätherbst haben.
Die nochmals hohen Temperaturen kamen dadurch zustande, dass zum einen die gestrige Warmfront früher und stärker erwartet, bei uns durchzog und die Kaltfront morgen zögerlicher zu uns vordringt, als noch am Montag von den Modellen errechnet.
So kann heute die Warmluft in dem vergrößerten Warmluftbereich voll zur Geltung kommen, da es vielerorts zeitweise aufheiterte und der die Temperaturen erheblich drückende Regen bereits am Morgen in die Osthälfte des Landes abzog.
Morgen endet dieser Spuk im Westen, übermorgen im Osten. Dann nähern sich die Temperaturen wieder “normalen Verhältnissen” um die 10-Grad-Marke an.
Abreagierblogging
20 Jahre sind sie gewachsen. Hohe, stattliche, stolze und tiefgrüne Tannen sind es geworden. Und wie das mit Bäumen nun mal so ist, sie ragen in den Himmel und stehen schon mal der Sonne im Weg. So auch bei diesen Tannen. Deshalb müssen sie weichen.
In diesem Moment werden sie mit ohrenbetäubendem Lärm gefällt. Und ich kann nichts dagegen tun, denn sie stehen auf Nachbars Grundstück. Ich fühle mich schlecht. Nicht, weil ich bei dem Lärm kaum arbeiten kann, sondern einfach, weil mich das wirklich traurig macht.
Unsere Tanne wird die einzige sein, die hier am Ende des Tages noch stehen wird. Sie ist nicht so schön, wie die, die gerade umgebracht werden. Aber ich verspreche hiermit feierlich: Dieser Baum wird nur über meine Leiche gefällt. Wenn ich Sonne will, finde ich sie.
Ich mag gar nicht mehr raus gehen und hinsehen. Heute Vormittag wird aus unserem lauschigen Garten ein stinknormaler Wohnsiedlungsgarten. :-((
(2) Comments (162 Aufrufe) | Permalink
Insolventin erhält Sonderpreis vom Grossen Preis des Mittelstandes 2005
Am Samstag, den 29. Oktober 2005 wurde Anne Koark in Berlin mit einem bundesweiten Sonderpreis beim Grossen Preis des Mittelstandes 2005 (ehemals Oskar für den Mittelstand genannt) ausgezeichnet. Damit hat die Oskar-Patzelt-Stiftung erstmals in Deutschland eine Insolventin ausgezeichnet und Mut auf allen Ebenen für den Mittelstand gemacht!
Anne Koark kämpft in Deutschland für eine Enttabuisierung des Scheiterns und für die Begünstigung der zweiten Chance. Sie hat einen Verein namens B.I.G. = Bleib im Geschäft e.V. mit dem Kampfspruch “Think B.I.G.” gegründet.
Darüber hinaus hat sie ein Bestseller-Tagebuch namens “Insolvent und trotzdem erfolgreich” geschrieben.
Unwürdiges Schauspiel!
Den letzten Satz dieses Postings dürften wohl alle Wähler parteiübergreifend mittlerweile unterschreiben.
(3) Comments (167 Aufrufe) | Permalink
Hommage an eine Nachbarschaft
Es hat schon Tradition, dass wir uns am 31. Oktober abends auf der Straße treffen. Sozusagen auf dem Mäuerchen. :-) Wir, das sind die Nachbarn in der Straße, in der wir wohnten. Leider Vergangenheit, denn wir sind ja umgezogen. Und seine Nachbarn kann man leider, leider, leider nicht mitnehmen. Auch nicht solche Nachbarn, die tatsächlich eine Überlegung wert waren, ob man überhaupt wegziehen soll. Denn solche Nachbarn wie jene im Gartenweg findet man nur einmal. Wir haben trotzdem an anderer Stelle ein Haus gekauft. Aber nur deshalb, weil es im Gartenweg keines für uns gab. Aus den Nachbarn haben wir dann eben Freunde gemacht. Und die laden uns immer noch ein, wenn mal wieder nachbarschaftliches Mäuerchensitzen angesagt ist.
Es ist immer ein Fest der Improvisation. Alles stapelt sich auf dem viel zu kleinen Tisch. Aber das macht nichts. Um den Tisch sitzen so viele, wie Platz finden, es ist eng und man hält sich gegenseitig warm. Der Tisch hat ein Dach, was sehr praktisch ist, wenn es mal regnet. :-)

Die neuen Nachbarn, die unseren Platz im Gartenweg eingenommen haben, sind nett. Und sie haben sich gleich mit sinnvollem Equipment eingebracht. Denn früher war es kälter in der Nacht zum 1. November. In diesem Jahr wärmte uns erstmals ein Feuer. Nicht nur praktisch, sondern auch einfach schön. Denn es hat immer was Entspannendes, so auf dem Mäuerchen zu sitzen und in die Flammen zu gucken. Das geht ne ganze Weile gut und tut ne ganze Weile gut. Irgendwann aber, ich glaube es war bei Knockin on heavens door reizte der Qualm dann doch ordentlich die Augen. Dann wechselt man einfach den Platz und setzt sich an den Tisch mit Dach. Es lief übrigens gestern wirklich schöne Musik…
(10) Comments (146 Aufrufe) | Permalink
Ich träume leise von dir
“Zu Ehren der jüdischen Dichterin Else Lasker-Schüler haben die beiden Wuppertaler Musiker Björn Krüger und Julian Hanebeck in den letzten Jahren insgesamt 13 wunderschöne und zeitlose Popsongs zu Gedichten von Else Lasker-Schüler komponiert und eingespielt. Für die gesangliche Umsetzung der Gedichte konnte ein Vielzahl deutscher Sängerinnen gewonnen werden, die alle ihren eigenen, ganz besonderen Teil dazu beigetragen haben, dieses außergewöhnliche Albumkonzept zu realisieren.” So steht es auf der Website zum Elseprojekt.
Darauf gestoßen bin ich über den Tonspion, wo ich immer mal wieder interessante, außergewöhnliche oder bemerkenswerte Stücke, Projekte, Songs finde. Wie eben dieses wunderbare Stück Lyrik in Pop, das man hier downloaden kann. (5,4 MB)
(2) Comments (179 Aufrufe) | Permalink
iPod-Buch
Aus der Verlagswerbung: “Dieses Buch ist mit Vorsicht zu lesen! Nach der Lektüre werden Sie unbedingt einen iPod besitzen wollen. Die beiden Autoren zeigen Ihnen eindrucksvoll, welche Geheimnisse sich unter der ästhetischen und funktionalen Oberfläche verbergen, wie Sie Musik optimal konvertieren, mit alternativen Musikformaten umgehen und iTunes sowie ergänzende Software optimal nutzen. Dabei kommen auch der neue iPod nano und der iPod Music Store nicht zu kurz. Jede Menge Tipps, Tricks und iPod-Hacks inklusive - Lesespaß garantiert.”
Ich glaub, das brauch ich. :-)
(0) Comments (315 Aufrufe) | Permalink
Wir beenden Ihre Beziehung
Himmel - so manche Geschäftsidee finde ich einfach ...
Wobei, das Schlimme ist nicht die Idee, sondern die Tatsache, dass es vermutlich Menschen gibt, die davon Gebrauch machen. Unfassbar.
(via: 85qm)


