Ausflug
Anderthalb Stunden Fahrrad gefahren.
Im Wind wehende Weizenfelder.
Renaturierte Kartoffelacker.
Margeriten, Klatschmohn, Kornblumen.
Lange Zeit waren sie verschwunden. Kaputt gedüngt.
Offenbar kommen die Landwirte langsam wieder zu Verstand.
Mais in allen Wachstumsstadien.
Idyllische Mini-Dörfchen, kleine Gässchen, bunte Bauerngärten.
Mit gutem Gefühl geradelt. Gedacht: Heimat.
Dabei ganz mühelos vor mich hingetreten. Wenn auch vorhanden, ist es nicht nötig, die Gangschaltung zu betätigen.
Heimat hat keine Steigungen. Keine nennenswerten.
An einer Stelle ein Haus passiert, vor dem ein bepflanztes Wagenrad hing. Ich musste an Kurt denken. Er hat solche Dinge gemocht.
Lachende Sterne
“Er sagte: »Was wichtig ist, sieht man nicht ...«
»Gewiß ...«
»Das ist wie mit der Blume. Wenn du eine Blume liebst, die auf einem Stern wohnt, so ist es süß, bei Nacht den Himmel zu betrachten. Alle Sterne sind voll Blumen.«
»Gewiß ...«
»Das ist wie mit dem Wasser. Was du mir zu trinken gabst, war wie Musik, die Winde und das Seil ...du erinnerst dich ...es war gut.«
»Gewiß ...«
»Du wirst in der Nacht die Sterne anschauen. Mein Zuhause ist zu klein, um dir zeigen zu können, wo es umgeht. Es ist besser so. Mein Stern wird für dich einer der Sterne sein. Dann wirst du alle Sterne gern anschauen ...Alle werden sie deine Freunde sein. Und dann werde ich dir ein Geschenk machen ...«
Er lachte noch.
»Ach! Kleines Kerlchen, kleines Kerlchen! Ich höre dieses Lachen so gern!«
»Gerade das wird mein Geschenk sein ...Es wird sein wie mit dem Wasser ...«
»Was willst du sagen?«
»Die Leute haben Sterne, aber es sind nicht die gleichen. Für die einen, die reisen, sind die Sterne Führer. Für andere sind sie nichts als kleine Lichter. Für wieder andere, die Gelehrten, sind sie Probleme. Für meinen Geschäftsmann waren sie Gold. Aber alle diese Sterne schweigen. Du, du wirst Sterne haben, wie sie niemand hat ...«
»Was willst du sagen?«
»Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können!” (aus: Antoine de Saint-Exupery, Der kleine Prinz)
Für E.
Schon lange will ich dir das sagen. Du bist oft in meinem Kopf. Oft in meinen Gedanken. Und ich wünsche dich oft her.
Nicht selten sitze ich am Abend oder in der Nacht auf unserer Terrasse und schaue in unseren kleinen Garten.
Hinten an dem Tisch unter den Bäumen, da sehe ich dich dann manchmal sitzen. Immer scheinst du irgendwie auf dem Sprung zu sein, nicht so richtig da. Es ist, als wolltest du nur mal kurz schauen. Ich möchte sagen: Bleib. Hilf uns. Aber dann bist du schon wieder weg.
Für dich habe ich heute diese Blumen gekauft.
Oder besser gesagt - mit dir in Gedanken hab ich das getan. Ich weiß, dass sie dir gefallen. Deshalb hab ich sie dahin gestellt, wo ich dich manchmal sitzen sehe. Ich hab auch welche ins Beet gepflanzt neulich. Zusammen mit anderen Blumen. Die Margeriten gedeihen am besten ... Ich erkläre mir das damit, dass daneben eine Sonnenblume wächst. Bzw. wachsen soll. Denn die will irgendwie nicht so richtig. Aber der Margerite scheint das egal zu sein. Sie wächst trotzdem. Oder gerade deshalb…
Es ist schon merkwürdig genug, dass ich einen Menschen ein wenig zu kennen glaube, den ich niemals kennen gelernt habe. Noch merkwürdiger ist, dass ich diesen Menschen vermisse.
Sich selbst belohnen
Heute hatte ich endlich mal wieder einen produktiven Tag. Hab zur Zeit - gelinde gesagt - ein paar Probleme mit der Disziplin. Mit der Konzentration und Organisation. Aber heute lief es mal. Darüber habe ich mich so gefreut, dass ich mich gleich belohnen musste.
Und was macht die Frau von heute? Na klar - Shopping.
Wobei ich eigentlich so gar nicht der Shopping-Typ bin. Im Gegenteil. Ich steh nicht besonders auf Einkaufen. Aber ich fand da so einen Gutschein über eine bestimmte Summe, den ich mal geschenkt bekam. Heute war der ideale Zeitpunkt, um ihn endlich einzulösen.
Anti-Raucherkampagne
Meine Tochter tut alles, um mir das Rauchen madig zu machen. Ich bin ihr regelrecht dankbar, denn je mehr sie meckert, desto weniger rauche ich. Man schämt sich ja schon, dass man seine Sucht nicht in den Griff kriegt…
Jetzt hat Tochter eins einen Hungerstreik angekündigt, wenn ich nicht mit dem Rauchen aufhöre. Hm… ich weiß noch nicht genau, was ich von solchen Methoden halten soll…
Aber das hier, das hat sie auch gemacht:
Und das finde ich gut. :-)
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Umsatzsteuervoranmeldung
Gerade dachte ich noch: Shit, morgen schon der 8. Juli - ich muss die Umsatzsteuervoranmeldung machen. Beim Aufräumen meiner Mailbox stieß ich kurz danach auf eine Mail meiner lieben Kollegin Martina Bloch. Sie hatte bei den webgrrls einen wirklich hilfreichen Link gepostet. Umsatzsteuervoranmeldung online, ohne aufwändige Softwareinstallation. Scheint wirklich hilfreich zu sein. Werde ich gleich morgen mal ausprobieren.
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Neue deutsche Rechtschreibung? ;-)
Terror in London?
Als die SMS kam, hatte ich es schon gelesen. Und suchte gerade nach mehr Informationen.
Aber dann dachte ich ...
Aggression
Vorhin hätte ich fast meinen Rechner erschlagen.
Denn wenn ich ein eiliges Mailing zu texten habe und mir kurz vor der Vollendung das Word abschmiert, dann kann ich schon mal wirklich aggressiv werden. Vor allem, wenn ich Dödel das Ding doch tatsächlich zwischendurch nicht mal gespeichert habe… :-(
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Podcasting
Ich sollte wirklich nicht mehr mit Melody mailen. ;-))))))))
Dabei schrieb sie nur einen Satz zu meiner lädierten Hand: “Das wäre der richtige Moment, um ins Podcasting einzusteigen *g*” Eigentlich harmlos. Wenn ich nicht so empfänglich für solche Ratschläge wäre. :-)
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