Und dann war da der Tag
an dem ich meinen Zauberstab gegen mich selbst richtete:
Mach endlich was Sinnvolles. Hex. Hex. - nicht geklappt.
Lass dich nicht hängen. Hex. Hex. - nicht geklappt.
Pack ein paar Kartons. Hex. Hex. - nicht geklappt.
Mach jetzt die Buchhaltung. Hex. Hex. - nicht geklappt.
Hör auf, ständig zu grübeln. Hex. Hex. - nicht geklappt.
Ruf diesen Meckerkunden an. Hex. Hex. - nicht geklappt.
Bügele die Wäsche. Hex. Hex. - nicht geklappt.
Mensch, verdammt, dann heul doch. Hex. Hex. - klappt!!
Mensch, ich kann ja doch zaubern.
21 zwanzig eins - logisch, oder?
Also da fällt mir ja nun wirklich nichts mehr zu ein. Mein Schweizer Namensvetterblog ist genau so erstaunt wie ich. Ich schließ mich mal einfach der Meinung an:
Entschudigt bitte, aber Ihr seid wohl nicht ganz hundert? Höchstens neunzigneun ;-)
Der feine Unterschied
Die MediaSchau präsentiert sich ab sofort ohne nutzlose Werbung von Werbe-Affiliaten. Dadurch wird das Schweizer Medienblog nicht nur übersichtlicher, auch die Ladezeiten verkürzen sich enorm.
Im Gegenzug ist es für Firmen ab sofort möglich, gezielte Werbebanner in der MediaSchau zu schalten.
Aha. Was gelernt. Es gibt nutzlose Werbung. Und sinnvolle Werbung. Sinnvoll ist sie dann, wenn sie dem Betreiber eines auf blogspot gehosteten Weblogs “in der Einführungszeit nur 75 Franken oder 50 Euro pro Woche” bringt.
Hallo? Geht’s noch?
Stolze Preise, starke Argumentation.
Sinfonien der Sinne
Wenn alles vorbei ist, dann buch ich hier auch mal
ne Woche
zwei Wochen.
(via: Moving Target)
Mein Blogfund des Tages
Schon fast wieder lustig. So lange man selbst nicht diese Software erworben hat ...
(via: MEX-Blog)
Freiheit, Intelligenz und Liebe
“Die wichtigste Lehre aus den Weblogs aber ist: Die Qualität der Inhalte hängt von der Qualität ihrer Autoren ab. Nur in Freiheit, mit Intelligenz und Liebe kommen spannende Dinge zustande.”
Dieses Zitat von Lorenz-Meyer habe ich im Meerblick gefunden. Zitiert in einem ganz anderen Zusammenhang, als ich es jetzt verstehe. Und doch sage ich: Der Autor ja so verdammt Recht.
Online-Kurs zur deutschen Rechtschreibung
akademie.de bietet neuerdings einen kostenlosen Onlinekurs zur deutschen Rechtschreibung. Vorher kann man testen, ob man diesen Kurs überhaupt nötig hat. Stelle fest, ich kann ihn mir schenken. Aber für manch andere ist der Hinweis vielleicht doch interessant.
Dass die hier was darüber zu meckern haben, sollte nicht weiter stören. academix schreibt über den Kurs:
Wir möchten mit diesem Kurs mehr Transparenz schaffen, die Einfachheit der neuen Regeln in den Vordergrund stellen und somit ein Stück Verunsicherung nehmen.
Ich finde das nicht nur vollkommen in Ordnung, sondern auch nötig. Denn die Verunsicherung besteht tatsächlich. Und daran sind bei weitem nicht nur die Reformer, sondern auch die Bewahrer Schuld. Ob man Schuld hier jetzt groß oder klein schreibt, weiß ich gerade auch nicht. Ich entscheide mich mal für groß. Denn ich sehe das so: Statt ständig drüber zu streiten, sollte man doch einfach schreiben. Ob dass oder daß, ob die beste oder die Beste - wir verstehen schon.
Die Diskussion über die Rechtschreibung geht mir genau so auf den Wecker wie das ständige Gerede über Weblogs. Nicht quatschen. Machen.
Manchmal wünschte ich,
ich könnte zaubern.
Nein. Keine Reichtümer für mich. Nicht für euch. Nicht Gesundheit und ewiges Leben. Nicht Frieden auf der Welt. Nicht genug zu Essen für alle. Obwohl all das einen Zauber wert wäre.
Ich zauberte nicht viel. Nur einer einzigen Frau einen komplizierten Knochenbruch. So einer, der wieder heilt. Der sie aber für drei Monate ins Krankenhaus bringt.
Drei Monate. Nicht mehr. Aber keinesfalls weniger.
Und jetzt denkt ihr, ich bin gehässig?
Denkt, was ihr wollt. Ich bin nicht gehässig. Ich zaubere jemandem Frieden.
Und wenn der Knochenbruchzauber nicht funktioniert, oder wenn er vielleicht doch ein bisschen fies ist, dann probiere ich mal den “aufdemSofafestgewachsenunddreiMonatelächelnmüssenZauber.” Hex, hex.
Nette Flashspielerei

Begriff eingeben, warten, schon entsteht das Wort aus Buchcovern aus dem Lieferbestand von Amazon.
(via: dr.web weblog)
Dies ist ein Liebes Beweiß
Sicher, man kann drüber spotten. Und ich wäre als Angebetete sicher auch alles andere als entzückt. Ganz klar, wer mich Häsin nennt, fliegt raus. ;-) Und gegen schlechtes Deutsch hab ich auch so was wie ne Allergie. Grundsätzlich finde ich das hier aber niedlich. Früher besprühte man Plakatwände oder spannte Transparente über Straßen. Heute gibt es eben eBay. Jeder wie er mag. Und wie er kann.


