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Jetzt ist es also passiert.

Wir sind Hausbesitzer. (Wenn man mal die Bank einfach ignoriert. *g) Übergabetermin. Jetzt haben wir die Schlüssel.

So leer sieht man erst mal, was da für eine Arbeit auf uns zu kommt. Das Grobe muss innerhalb von drei Wochen bis zum endgültigen Umzug passieren. Aber insgesamt würde ich mal sagen: Nächstes Jahr im Sommer sind wir fertig ...

Ab morgen früh geht die Rödelei los. D.h. auch: Bitte nicht wundern, wenn ich tagsüber nicht immer auf Emails antworte oder auch mal ein Tag gar nichts passiert. Und Bloggen? Man soll ja nie nie sagen. Wenn ich zwischendurch mal was zu sagen habe, werde ich das tun. Oder wenn ich meine Finger nach der vielen ungewohnten Arbeit noch bewegen kann. Aber versprechen kann ich nichts. Weder denen, die frohlocken, dass ich endlich mal den Schnabel halte, noch denen, die gerne hier lesen.

Wir werden einfach sehen. Alles im Fluss. Moving out.

Biggi Mestmäcker am Donnerstag, 31. März 2005 | Guckloch
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Harte Schale, weicher Kern

Immer Power, immer Kraft, immer für alle da, dickes Fell, keiner kann mir was, ich steck alles weg. Aber im Grunde und tief drinnen hochsensibel, sehr verletzlich. Das merken längst nicht alle. Aber einige schon. Von wem ich spreche? Na von mir.

Aber ich bin sicher nicht der einzige Mensch, der so ist.

Biggi Mestmäcker am Donnerstag, 31. März 2005 | Guckloch
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Einfach mal ein Foto

Biggi Mestmäcker am Donnerstag, 31. März 2005 | Guckloch
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Ortalphabet

Das gefällt mir. Engelbert regt an ein Ortalphabet aufzuschreiben.

Wo ich schon überall war:

A msterdam - eine wunderbare Stadt
B rüggen - eine kleine Gemeinde am Niederrhein und mein Geburtstort.
C adaques - der für mich schönste Küstenort in Katalonien (Costa Brava)
D ublin - Erinnerungen an einen meiner schönsten Urlaube…
E ssen - die grüne Stadt im Kohlenpott, unglaublich, wie viele Bäume es dort gibt
F igueras - gleich neben Cadaques. Mit wunderbarem Dali-Museum.
G öttingen - dort habe ich studiert. Und die Liebe meines Lebens getroffen.
H amburg - müsste ich in einer Großstadt leben, dann dort.
I dar-Oberstein - die Stadt mit den Edelsteinen.
J ever - mit dem Bier, das nur mein Mann mag. Ich nicht.
K öln - echte Alternative zu Hamburg und schönste Stadt am Rhein.
L azy - kleiner Ort an der polnischen Ostsee. Idyllisch, wenn man sich den Touristenrummel wegdenkt.
M ünchen - da wohnt ein guter virtueller Freund. Und als ich ihn mal besuchte, fand ich: München? Nee. Nicht mein Pflaster.
N arbonne - von dort geht es in die Corbières. Dort - in Molières - da haben wir mal ein paar Wochen verbracht. Ohne Wasser und ohne Strom. Aber mit dem besten Wein, den ich je getrunken habe.
O ostende - Tor zur Welt. Zumindest fährt da ne Fähre ab.
P lattensee - kein Ort, keine Stadt, aber ein schönes Fleckchen Erde
Q uackenbrück - keine Ahnung, ob ich da schon mal war. Aber wer kennt schon einen Ort mit Q?
R ibarica - kleines, ganz kleines Dorf an der kroatischen Adria. Etwa in der Mitte der Küstenstraße neben Karlobag. Wer da mal Urlaub machen möchte, ich kann eine tolle Wohnung empfehlen. Allerdings ist da nichts. Küste, Meer, Berge. Fertig. Also nichts für Leute, die den Touri-Rummel wollen.
S aarbrücken - die Stadt, in der ich geheiratet habe. Und auch etliche Jahre gelebt. War ganz schön. Also die Stadt. Aber ich will trotzdem nicht wieder ins Saarland. Zu klein. Und zu eng im Denken.
T übingen - Klassenfahrtziel, mir ist dort die Kniescheibe rausgesprungen. Und während die anderen Spaß hatten, hatte ich Schmerzen und lag mit hochgelagertem Bein irgendwo rum.
U nna - dort habe ich gelernt, wie Blinde sehen und dass sie oft mehr sehen, als Sehende.
V iersen - Unsere Kreisstadt
W olfsburg - Ort des ersten Gastro-Bloggertreffens.
X anten - gleich bei uns um die Ecke. Mit beeindruckenden Baudenkmälern aus der Römerzeit.
Y achthafen von Barcelona. Wundervolle, ekstatische Erinnerungen kommen mir da ...
Z ürich - da war ich erst einmal. Und es ist sehr lange her. Es wird dringend Zeit, dass ich mal wieder hinfahre. Im Sommer. Mit der ganzen Familie.

Biggi Mestmäcker am Mittwoch, 30. März 2005 | Guckloch
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Was lange währt,

wird endlich gut.

5 Jahre lang haben wir gesucht.
2 Jahre lang richtig intensiv.
Ich weiß nicht, wie viele wir angesehen haben.
20? 30? Mehr? Keine Ahnung. Wir haben nicht gezählt.
Im Dezember haben wir es dann gefunden.
Etwa 20 Minuten angesehen und sofort gekauft.
Seitdem reden wir von nichts anderem.
Wir planen.
Und reden.
Wir kaufen Fußbodenbeläge.
Wir “streiten” über Farben.
Ich kann das Wort Umzug nicht mehr hören.
Ich will jetzt endlich arbeiten. So richtig rein klotzen.

Morgen Abend um 19 Uhr bekommen wir die Schlüssel.
Und ich fühle mich wie mit sieben Jahren am Weihnachtsvorabend. :-)

Halleluja. Es geht los.

Biggi Mestmäcker am Mittwoch, 30. März 2005 | Guckloch
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Zielgruppe verfehlt - und überhaupt: Das ginge besser!

Da bekomme ich vor wenigen Tagen von unserem Optiker im Ort ein Mailing per Post:

Frühjahrsaktion

Aha, denke ich, Werbung. Als Brillenträgerin interessiert mich sogar, was er anzubieten hat. Ich beginne zu lesen und stolpere direkt über die ersten Worte: der Jahreswechsel ist vorbei.. Ja, das sollte man meinen. Immerhin ist das Mailing datiert auf März 2005. Ein bisschen spät dran für einen solchen Einstieg, würde ich meinen…

Aber ich lese weiter. Und lese verdutzt: Sie unseren Kunden nennen zu dürfen freut uns sehr. Nicht nur, dass ich eine Kundin und kein Kunde wäre, nicht nur, dass in dem Satz ein Komma fehlt, fällt mir auf. Vor allem bin ich jetzt schon langsam ein wenig gereizt: Denn ich habe noch nie einen Fuß in dieses Geschäft gesetzt. Mein Optiker ist das nicht. Da frage ich mich doch, wie die dazu kommen, mich ihren Kunden zu nennen?

Und wenn ich es wäre, dann wüssten Sie, dass ich mit den angebotenen Einstärken-Kunststoffgläsern in meiner Glasstärke gar nichts anfangen kann, weil ich nämlich Dreistärkenkunststoffgläser in meiner Brille habe.

Mannomann. Der Optiker hat seinen Laden in dem Ortsteil, in dem wir demnächst wohnen werden. Ich denke, ich sollte da mal mein Kärtchen hinbringen. Zwar haben sie mit diesem Brief an mich ganz klar ihre Zielgruppe verfehlt - sie selbst aber sind eindeutig meine Zielgruppe. Ich hab den starken Eindruck, dass ich Einiges für sie tun könnte. Zumindest kann ich selbstbewusst behaupten, ich schreibe die eindeutig besseren Mailings. :-) [Manchmal kann ich es mir nicht verkneifen - Eigenwerbung off]

Biggi Mestmäcker am Mittwoch, 30. März 2005 |
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Blogger dir keinen

Ich muss es mir einfach merken: Bloggen: Vormittags! Abends ist es einfach nicht mehr machbar. Zumindest nicht mit Blogger.com

Gestern Abend wieder laufende Meter versucht, Blogger zu überreden, doch mal bitte meinen Eintrag zu veröffentlichen. Rödel, rödel, rödel. Zusammenbrech. Halbe Stunde später dasselbe Spiel: Rödel, rödel, rödel. Zusammenbrech.

Gut. Gab’s eben keinen Blogeintrag. War eh nix Besonderes. Handelte nur davon, dass ich mich wirklich wundere, welche Umgangsformen manche Menschen haben. Und dass ich es gut verstehe, wenn so manche/r es nicht mehr schafft, sich selbst im Spiegel anzusehen. Ich zumindest würde mich in Grund und Boden schämen.

Und was den Frust mit Blogger angeht - den kann ich seit gestern richtig gut ertragen. Denn da hat sie mir schon meine erste Lektion in Sachen pMachine erteilt. :-)

Biggi Mestmäcker am Mittwoch, 30. März 2005 | Guckloch
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Barbaras LitBlog

Just another weblog ist der Untertitel. Mag sein. Aber mir gefällt dieses gerade entdeckte Blog mit Themen rund um die Literatur.

Biggi Mestmäcker am Mittwoch, 30. März 2005 | Guckloch
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Texter ist ein sonderbarer Beruf

Das findet zumindest Kollege Aurel Gergey.  Er hat mal wieder einen lesenswerten Beitrag geschrieben: Wahrscheinlich ist man Texter, bevor man es wird.

Biggi Mestmäcker am Mittwoch, 30. März 2005 |
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5 Mythen um den B2B-Text

Im Orakel-Blog gefunden: 5 Mythen um den B2B-Text. Da wird so manche Texter"weisheit” in Sachen B2B-Werbung gerade rückt. Am meisten hat mein Kopf bei Punkt 5 genickt:

Dein Text soll nach B2B klingen. Wenn das bedeutet, mit leeren Worthülsen trockenen Text zu produzieren: Finger weg, siehe Punkt 2 (hier lesen nicht Firmen, sondern Menschen)

Biggi Mestmäcker am Mittwoch, 30. März 2005 |
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