Akzeptieren Sie ein Nein!
Gitte Härter zum Urheberrecht: Ein guter Überblick für jene, die sich noch nicht besonders gut auskennen. Also für die, die nicht wissen, dass man nicht einfach die Micky Mouse auf sein Plakat drucken, den Stadtplan einscannen und als Wegebeschreibung nutzen oder die Texte von der “Website nebenan” nehmen kann, weil sie einem so gut gefallen.
Das ist nicht mehr zu toppen
Da kriege ich doch gerade Post von einem Autoresponder mit dem wundersamen Betreff:
Zwischenmeldung zu Ihrer Mail vom: 01.11.2004 19:13:22
Und dann:
Liebe Kundin, lieber Kunde,
vielen Dank für Ihre E-Mail! Sie werden in Kürze von uns per Mail oder Post eine Antwort erhalten.
Aber sicher doch. Nur keine Eile. Ich weiß sowieso nicht mehr, was ich vor drei Monaten von Ihnen wollte…
Mal wieder ein Zeitfresser
Aber ein netter. Ich liebe diese Klick-Spielchen. Aber eben deshalb, weil man dabei so herrlich wenig bei denken muss. Warum das ein Schnelldenkerspiel sein soll, erschließt sich mir überhaupt nicht. Vermutlich bin ich dazu einfach zu dumm. ;-)
(via: MEX Blog)
Neues Weblog
Kollegin Momo bloggt jetzt auch! Na dann: Herzlich Willkommen! :-)
Gefunden über Carola Heines Weblog Moving Target, die auch für die technische Umsetzung verantwortlich zeichnet. Und die - tätätä - auch meine Weblogs im Laufe des Jahres endlich der Technik zuführen wird, die sie verdienen. ;-)
Weblogs und Journalismus
Über Moe’s Plasticthinking gerade eine umwerfend große Literatur- und Linkliste zum Thema Weblogs und Journalismus entdeckt.
Geschichtenerzähler gesucht
Bei Interesse weiter lesen im MEX Blog, den ich hier der Einfachheit halber einfach zitiert habe.Manche eifrigen Blogger haben es schon gelesen: Ich habe ein Geschichtenerzählprojekt mit Namen fabula. Dort tun sich Textprofis und Textamateure vorübergehend zu einem virtuellen Team zusammen und schreiben gemeinsam eine Kurzgeschichte. Jetzt wird wieder eine neue Geschichte gestartet, dafür suche ich noch Mitstreiter(innen)!
Das ganze ist ehrenamtlich für den Spaß an der Freud! Das Projekt besteht seit 1995. Immer, wenn eine Story fertig ist, wird die nächste gestartet. Wir werden diesmal ein neues Konzept für einen Kurzkrimi ausprobieren:
Gimme 5
1. Hast Du ein Auto? Wenn ja was für eins?
Zwei. Einen uralten Nissan Primera Kombi (das reinste Platzwunder) und einen Ford Escort Kombi.
2. Wieviele Autos hattest Du in Deinem Leben schon?
puuh… zählen.. acht oder so.
3. Hat Dich Dein Auto schonmal im Stich gelassen?
oh ja. siehe Frage 5
4. Ist Dein Auto getunt?
nee. Aber sein Vorgänger war es. Das war ne echte Rakete. Ich hab’s geliebt.
5. Welches ist das schrecklichste Auto, das du je gefahren hast?
Ein FIAT 500 zu Studentenzeiten. Ne Katastrophe. Auf den Kasseler Bergen blieb die Kiste fast stehen, und Macken ohne Ende hatte sie auch. So war zum Beispiel der Anlasser kaputt und die Reparatur für mich damals nicht bezahlbar. Also machte ich das Ding immer mit einem Schraubenzieher unter der Motorhaube an. Ist ein echtes Abenteuer wenn du unter solchen Umständen im Stau im Elbtunnel stehst und die Kiste immer ausgeht, weil mit dem Standgas auch irgendwas nicht stimmt.
Nach einem Erlebnis mit dem ADAC hab ich mich dann von der Möhre dem Möhrchen getrennt. Ich blieb auf der Autobahn liegen, nix ging mehr, Lichtmaschine kaputt. Der ADAC kam und schleppte mich netterweise gerade noch die Abfahrt hinunter, die da direkt in der Nähe war. Dort wartete ich dann auf den Abschleppdienst. Es regnete in Strömen. Als er endlich kam, drohte er wieder wegzufahren. Ich bin durch den Regen gehopst wie eine Blöde und habe versucht, mich bemerkbar zu machen (es war dunkel). Erst kurz bevor der Abschleppdienst wieder abdrehen und unverrichteter Dinge weiter fahren wollte, entdeckte er mich und mein “Auto” doch.
Sein einziger Kommentar: Hätte man mir auch sagen können, dass ich einen Rasierapparat abschleppen soll.
Das war meine letzte Fahrt mit diesem Ding. Danach habe ich mir dann ein richtiges Auto gekauft.
Filmzitate
In der Gartenlaube entdeckt: Das Filmzitate-Blog. Zitate kann man ja nie genug haben. Oft der Retter, wenn einem selbst die Worte fehlen.
Ein schönes Zitat suchte gerade eine Frau bei den Webgrrls. Wenn ich es auch unverständlich finde, dass man sich in einem solchen Moment fremder Worte bedienen muss, so will ich es doch aufschreiben. Gefällt mir gut, was da in “Die Braut, die sich nicht traut” gesagt wurde:
“I guarantee that we’ll have tough
times. I guarantee that at some point
one or both of us will want to get out.
But I also guarantee that if I don’t
ask you to be mine, I’ll regret it for
the rest of my life. Because I know in
my heart—you’re the only one for me”.
Der letzte Eintrag: Über Leben und Sterben im Netz
Gestern bei Melody hatte ich schon davon gelesen, heute geht der PR-Blogger Klaus Eck noch ausführlicher auf das Thema ein. Ein todkranker BBC-Journalist hat seinen Kampf gegen seine Krankheit gebloggt. Er hat diesen Kampf verloren, posthum wurde sein letzter Eintrag veröffentlicht, den er selbst zuvor bereits geschrieben hatte, als er wusste, dass er irgendwann nicht mehr dazu in der Lage sein würde.
So wie Klaus Eck es beschreibt, ist wohl. Jeder wird anders reagieren auf ein solches Weblog, es anders bewerten. Ich finde, auch hier gilt, was immer gelten sollte - einzig wichtig sind die Beweggründe des Bloggers. Wem etwas zu extrem ist, oder zu privat, der muss ja nicht lesen.Grenzüberschreitungen: Wenn jemand wie Ivan Noble sein ganz privates Leben oder sogar sein Sterben in die Öffentlichkeit trägt, indem er sein eigenes Leiden online in einem Weblog thematisiert, dann werden Grenzen deutlich überschritten. Nicht jeder Leser wird ein solches Online-Tagebuch mögen.Und der Voyeurismus einiger Leser wird bedient. Anderen Lesern hingegen hilft es sogar, wenn jemand offen mit seinem Sterben umgeht.
Grundsätzlich bin ich aber der Meinung, dass das Sterben im Leben oft viel zu sehr ausgeklammert wird. Wir schieben es weg: Darüber spricht man nicht. Ich weiß aus eigener Erfahrung und auch von anderen, dass die Menschen die Straßenseite wechseln, wenn sie jemandem begegnen, dessen Mann, Frau, Mutter, Freund oder Kind gerade gestorben ist. Lieber so tun, als hätte man denjenigen gerade nicht gesehen, als reden müssen.
“Ich weiß nicht, was ich sagen soll, mir fehlen die Worte.” - ein klassischer Satz. Und deshalb sagen die Leute oft lieber gar nichts. Dabei könnte man doch wenigstens sagen, dass man nicht weiß, was man sagen soll. Sagt doch soviel.
Mich hat die Geschichte von Ivon Noble tief beeindruckt und sehr nachdenklich gemacht. Wenn jetzt darüber diskutiert werden sollte, ob ein Sterbender seine Geschichte bloggen darf, ob er selbst also offen darüber reden und schreiben darf, dann muss man sich nicht wundern, dass die anderen Menschen schweigen, wenn man selbst betroffen ist.
Der PR-Blogger spricht von Lesern. Die einen Leser werden dies, die anderen Leser werden das… Es geht doch nicht immer nur um die Leser. Es geht auch und zu allererst um den Schreiber. Welche Grenze sollte Noble überschritten haben? Er hat aus seinem Leben gebloggt. Und da war eben gerade das Sterben an der Tagesordnung. Er hat keine Grenze überschritten. Das tat er erst nach seinem letzten Eintrag.
Meine tiefe Hochachtung.
Kundenservice online - Mangelware
Weiter unten im Beitrag heißt es:Jede dritte Kunden-eMail landet im Papierkorb: Telekommunikationsbranche, Versicherer und Modehäuser schneiden bei einer neuen Studie zur eMail-Servicequalität von Unternehmen in Deutschland am schlechtesten ab.
EMail-Anfragen von Kunden werden von vielen Unternehmen in Deutschland sträflich vernachlässigt. Dies ist das Ergebnis einer aktuell veröffentlichten Studie von psychonomics und des E-Commerce-Center Handel aus Köln.
Finde ich ja für die Telekommunikationsunternehmen extrem peinlich.Nur 60 Prozent der Anfragen wurden beim Test inhaltlich so beantwortet, dass seitens des Kunden keine Frage offen blieb. Dabei erreichten Telekommunikationsunternehmen in Bezug auf die Passung zur Anfrage gerade mal 19 von 100 erreichbaren Punkten.
Nicht nur, dass viele Firmen offenbar noch nicht wissen, dass es Dienstleister gibt, die Ihnen eine technisch perfekte Lösung in Sachen CRM implementieren, [Werbung on]wie es einer meiner Kunden zum Beispiel anbietet, ;-) [Werbung off]nein, viele versuchen es selbst und schießen dabei so hoffnungslos über das Ziel hinaus mit schlecht formulierten Standardautorespondern oder mit ellenlangen Schwafelantworten auf kurze Anfragen, die man auch mit zwei Sätzen beantworten könnte. Aber das ist ja immerhin noch besser, als wenn gar keine Antwort kommt. Das ist Kundenbindungsverweigerung. Und ein anderes Thema.
Den kompletten Artikel “Kaum Kundenservice per eMail” gibt’s bei ecin, gefunden habe ich ihn bei blogg.de, wo auch noch auf andere Aspekte und weitere Studien Bezug genommen wird.




