Monika Hauser ist „Europäerin des Jahres 2011“

Diese Pressemeldung des Reader`s Digest Verlages freut mich und habe ich mit großem Interesse gelesen. Ich habe Monika Hauser vor vielen Jahren kennengelernt, als ich die Ehre hatte, diese TopNews von medica mondiale zu texten. Schon damals war ich sehr beeindruckt von ihrem Engagement und von der gesamten Arbeit von medica mondiale. Und so freut mich diese Auszeichnung und Würdigung ihrer Arbeit natürlich. Ich gratuliere herzlich.

Sie setzt sich seit Jahren in den Kriegsgebieten der Welt für Überlebende sexueller Gewalt ein, jetzt wird Monika Hauser für dieses unermüdliche Engagement erneut geehrt. Die 51-jährige Ärztin aus Köln ist vom Magazin Reader’s Digest als „Europäerin des Jahres 2011“ ausgewählt worden und ist damit die 16. Preisträgerin dieser jährlich verliehenen Auszeichnung. „Es gibt eine Ärztin für die Augen, für die Ohren, für das Herz. Für die Seele haben wir in Ihnen eine gefunden“, schrieb eine ungenannt bleiben wollende Frau aus dem Kosovo voller Anerkennung und Dankbarkeit über Monika Hauser.

Monika_Hauser_photo_by_Gaby_Gerster

Seit 1996 wählen die Chefredakteure der 19 europäischen Ausgaben von Reader’s Digest Persönlichkeiten, die am besten die Traditionen und Werte Europas verkörpern, zum „Europäer des Jahres“. Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung wird Monika Hauser in den nächsten Monaten offiziell übergeben. Die 19 europäischen Ausgaben des Magazins Reader’s Digest stellen die „Europäerin des Jahres 2011“ zeitgleich in der Februar-Ausgabe vor, die am 24. Januar erscheint. Dabei wird klar, wie bewundernswert und zugleich gefährlich der Einsatz der in der Schweiz aufgewachsenen Italienerin ist. Ob auf dem Balkan, in Afghanistan, in Liberia, oder in der Demokratischen Republik Kongo: Hauser und ihre Organisation „medica mondiale“ helfen weltweit.

Ihre Arbeit als Aktivistin begann Ende 1992, als im Zuge des Balkankrieges unvorstellbare Gräueltaten bekannt wurden. Monika Hauser erfuhr damals von muslimischen Flüchtlingsfrauen, wie diese von serbischen Soldaten vergewaltigt worden waren. „Ich erkannte, dass ich etwas tun musste. Ich fühlte es einfach. Ich wusste, dass diese Frauen einen Ort der Einfühlsamkeit brauchten, wohin sie gehen konnten.“ Hauser entschied sich, ihren Lebensplan zu ändern, um Überlebenden sexueller Gewalt solidarisch zur Seite zu stehen. Sie fuhr in die zentralbosnische Industriestadt Zenica und baute dort 1993 ein Therapiezentrum auf, in dem Betroffene eine medizinische und psychologische Hilfe erhielten.

Dabei schaffte sie es, 20 bosnische Ärztinnen, Psychologinnen und Krankenschwestern zur Mitarbeit zu gewinnen sowie finanzielle Hilfe durch Spenden aus Deutschland zu erhalten. „Die Frauen, die zu dem Zentrum kamen, waren durch Vergewaltigungen und die wochen- bis monatelange Gefangenschaft und Flucht schwer traumatisiert.“ Die Opfer, berichtet Monika Hauser in der Februar-Ausgabe von Reader’s Digest, hätten unter Albträumen, Panikattacken und körperlichen Schmerzen gelitten. „Statt Schutz und Unterstützung erfuhren viele eine soziale Ausgrenzung und Diskriminierung.“

Auch sie selbst geriet im Zuge ihrer Einsätze immer wieder in Gefahr. Während der Fahrt mit einem Bus durch Bosnien zwang eine kroatische Miliz die Fahrgäste auszusteigen und teilte sie in zwei Gruppen auf: zum einen Kroaten und Ausländer, zum anderen Muslime. Monika Hauser musste unwillkürlich an die Selektionsrampen des einstigen Konzentrationslagers Auschwitz denken. Mit Mut und Hartnäckigkeit schaffte sie es, eine sie begleitende muslimische Kollegin vor Schlimmerem zu bewahren. Später erfuhr Hauser, dass die anderen muslimischen Fahrgäste in ein Lager gebracht und einige Frauen dort vergewaltigt worden waren. „Diese Episode verfolgte mich noch lange Zeit danach“, erzählt sie, verheiratete Mutter eines 14-jährigen Sohnes, im Rückblick.

„medica mondiale“ ist heute weltweit aktiv. Nach inoffiziellen Angaben konnte Hausers Organisation in den vergangenen Jahren zwischen 70.000 und 100.000 Frauen helfen, die Opfer von Vergewaltigungen oder anderen Formen sexualisierter Gewalt geworden waren.

Ende der 90-er Jahre gründete ihre Organisation infolge der vielen Vergewaltigungen während des Kosovo-Krieges ein Beratungs- und Ambulanz-Zentrum in der Stadt Gjakova, im Jahr 2000 kam ein Therapiezentrum in der albanischen Hauptstadt Tirana hinzu. Zwei Jahre später weitet sie das Engagement ihrer Hilfsorganisation medica mondiale auf Afghanistan, 2006 auf Liberia aus. Zugleich wurden Kooperationen zur Unterstützung traumatisierter Frauen und Mädchen mit Partnerorganisationen in anderen Ländern aufgebaut: in der Demokratischen Republik Kongo, in Uganda und Israel – um nur einige Bespiele zu nennen. Frauen aus vielen Ländern bezeugen, dass sich ihr Leben dank der engagierten Gynäkologin und ihres Netzwerks verändert hat.

Parallel zur medizinischen und psychologischen Hilfe sowie der rechtlichen Beratung von Vergewaltigungsopfern fordert Monika Hauser bei Vorträgen und Konferenzen die Regierenden in aller Welt immer wieder auf, mehr als bisher die Rechte der Frauen zu achten. „Häufig werden Frauen in der Nachkriegszeit schlechter behandelt als während des Kriegs. In der Regel nimmt in Nachkriegsgesellschaften die Gewalt gegen Frauen sogar zu“, so die „Europäerin des Jahres 2011“. So sei für eine afghanische Frau nicht mehr die Vergewaltigung während des Krieges das Hauptproblem, „sondern ein Vater, der von seiner Tochter verlangt, einen 20 Jahre älteren Mann zu heiraten. Oder es ist der Ehemann, der sie schlägt und vergewaltigt.“

Die Tatsache, dass viele Männer für solche Taten nicht bestraft werden, macht Monika Hauser wütend. Am Beispiel der Demokratischen Republik Kongo fordert sie deshalb von der europäischen Politik mehr Entschlossenheit und politischen Willen: „Es wäre so einfach. Die europäischen Länder sind die Geldgeber. Also kann mir doch niemand erzählen, dass sie keinen Einfluss haben.“   

So weit die Pressemeldung des Reader`s Digest Verlages.

Solches Kundenfeedback macht froh

Vor einigen Stunden kam ein Fax. Ich freu mich immer noch. Manchmal ist so ein Feedback schöner als jede Honoraranweisung.

Fax-von-Solitaire

Liebe Monika, lieber Dieter – ganz herzlichen Dank! Ich bin glücklich über Eure Wertschätzung und freue mich sehr! Ich wünsche Euch einen wunderbaren ersten Advent!

Hoffnungslos verliebt

Einige Jahre hab ich mich standhaft gezeigt. Hab behauptet, ich brauch das nicht. Ich muss das nicht haben. Irgendwelche Programme und Applikationen brauche ich schon gar nicht. Ich telefoniere doch eh nur und das auch noch selten.

Aber jetzt – zwei Jahre nach Tina – ist es passiert. Am Samstag kam ein Päckchen. Da war es drin. Und um mich war`s geschehen.

Endlich verstehe ich, was Susi hier meinte. Und was meine Kommentare hier betrifft: Pffffffff – was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. ;-))

Ja, ja, ja! Ich habe jetzt auch so ein Phönchen. :-)

Ich habe heute den kompletten Sonntag mit meinem neuen Telefonständigen Begleiter verdaddelt. Das ist ja wirklich unglaublich, was damit alles möglich ist. Das ist alles nicht nur kolossal praktisch, das macht auch noch einen Heidenspaß. Meine Töchter sind neidisch und ich fühl mich wie nach einem Lottogewinn.

Es ist ja auch fast so was wie ein Lottogewinn, dass dieses Päckchen zu mir gekommen ist. Ich danke auch an dieser Stelle den Absendern noch einmal sehr. Ihr habt mir eine riesige Freude gemacht. Arbeit macht doppelt und dreifach Freude, wenn sich Leistung lohnt und zusätzliche Anerkennung so chic ausfällt. Danke.

“Hoffnungslos verliebt” – gerade fällt mir auf – ein guter Titel für den Valentinstag gell? Aber es geht ja auch um mein schönstes Valentinstagsgeschenk. :-)

Evangelisch – genau richtig

Manchmal fragt man mich: Sag mal, warum bist du denn eigentlich vor Jahren konvertiert und von den Katholiken zur evangelischen Kirche gewechselt?

Manchmal sage ich dann, wie doof ich den Papst finde, wie sehr mich das Frauenbild der katholischen Kirche stört und dieser ganze Zölibatsquatsch.

Manchmal – wenn mehr Zeit ist – hole ich auch weiter aus und steige tiefer in meinen Glauben ein, der in der katholischen Kirche zwischen all den Marienaltären, Fronleichnamsprozessionen und Weihrauchschwenkereien zu ersticken drohte.

Manchmal – wenn ich es mir einfach machen will – sage ich: Weil mein Schwager evangelischer Pfarrer ist. Oder manchmal auch: Ich wollte die gleiche Religion wie meine Kinder und mein Mann.

In Zukunft kann ich sagen: Ich bin Webworkerin, verdiene mein Geld im und mit dem Internet, bin Bloggerin und hab auch nen Twitteraccount. Das Netz ist Teil unseres Lebens und ich bin froh, einer Kirche anzugehören, die das erkannt hat. Sie bloggt, sie twittert, sie macht spannende Aktionen.

Und sie hat Humor.

via: Indiskretion Ehrensache

 

 

Meilenstein.

Meine Freundin und Kollegin Susanne Ackstaller kämpft einen heldenhaften und zuweilen auch teuren Kampf gegen Ungerechtigkeit. Damit erweist sie einer ganzen Branche einen wirklichen Dienst. Denn schlussendlich werden alle TexterInnen davon profitieren. Jetzt hat sie endlich (!) mal gewonnen.

Das im Namen des Volkes am 17. Januar 2008 verkündete Urteil ist nun rechtskräftig. Ein Meilenstein.

Wer nun nicht versteht, warum man sich darüber so freuen kann, oder warum Susanne Ackstaller sich so vehement gegen Textklau einsetzt, der lese ihr ebenso kurzes, wie überzeugendes Statement.

Vorfreude

Ich liebäugelte ja schon lange damit, mir so ein kleines, niedliches Netbook anzuschaffen. Also hab ich neulich mal “meine Textinen” um Rat und Empfehlungen gefragt – auf Textinenrat ist Verlass! – hab die Empfehlungen dann angeschaut, verglichen und hab`s getan:

Ich hab mir ein Samsung NC 10 bestellt. So kleine Gadget-Bestellungen heben die Laune im größten Stress doch ungemein. :-)

Und jetzt warte ich schon ungeduldig, hatte gestern schon damit gerechnet, aber …. Versand per DHL… dauert halt länger... Jetzt aber hab ich gerade erfreut gesehen – scheinbar dauert es nicht mehr lang und ich kann hoffen, dass es vielleicht sogar heute kommt, wenn man diesem Bildchen glauben darf.

Bild

Wobei, da steht nur, dass die Sendung im Zustellzentrum bearbeitet wurde. Was ja noch nicht heißen muss, dass es nun auch unterwegs zu mir ist. Immerhin steht da “voraussichtlich” und ich hab ja nicht gerade die besten Erfahrungen mit dhl. Ihr dürft mir gerne die Daumen drücken! :-)

Netty ist übrigens sein Name. Meine normalen Computer hießen ja alle Herr Backes. Das Notebook – ich glaube – Frau Toshiba – und das letzte Fujitsu Siemens – das arme – ich glaub, das ist namenlos. Aber jetzt – Netty. Und es fühlt sich hier schon wie zu Hause.