Blogparade: Meine Stadt von A-Z – hier Schwalmtal/Ndrh.

Das ist ja mal eine tolle Idee.Meine Kollegin Birgit Ebbert veranstaltet eine besondere Blogparade, deren Titel da lautet: meine Stadt von A-Z. Es geht darum, seiner Stadt 26 Eigenschaften/Begriffe/Örtlichkeiten zuzuordnen. Bemerkenswertes eben und zwar von A-Z. Das erfordert natürlich, dass man sich mit der Stadt, in der man lebt, auf besondere Art auseinander setzen muss und sich der gewohnten Umgebung vielleicht mal ganz neu nähern muss. Vieles ist selbstverständlich, vieles sieht man längst nicht mehr. Was gibt es Bemerkenswertes mit A in deiner Stadt? Oder mit M?

Die Blogparade läuft bis zum 30. April. Wer auch mitmachen will, findet hier alle nötigen Infos. Wenn genug Teilnehmer mitmachen, soll ein eBook-Reiseführer entstehen. Mögliche Erlöse gehen an einen guten Zweck.

Bevor ich mich jetzt auf eine alphabetische und gedankliche Reise durch meine Stadt begebe, zunächst ein Geständnis: meine Stadt ist gar keine. Es ist eine Gemeinde. Schwalmtal am Niederrhein hat roundabout 19000 Einwohner, wenn man mal alle Straßenkäffer, die so dazu gehören, mitzählt. Mein Ortsteil heißt Waldniel und ist mit ca. 11.200 Einwohner der größte Teil der Gesamtgemeinde Schwalmtal. Es ist wenig spektakulär hier, aber wunderschön. Wir sind Naherholungsgebiet für alle, die in großen Städten leben müssen. ;-)

Schwalmtal am Niederrhein

(es gibt noch eines in Hessen, deshalb reite ich so auf dem Niederrhein rum.)

A wie Amern, zweitgrößter Ortsteil Schwalmtals.
B wie Bethanien, Kinderdorf im Herzen von Waldniel.
C wie Carré. Meine Lieblingskneipe im Ort.
D wie Dilkrath. Das Dorf, das an Karneval die Kinder mit Süßigkeiten bewirft.
E wie Ernst. Ernst van Aaken,  Waldnieler Arzt, ging als „Laufdoktor“ und Erfinder des „Waldnieler Dauerlauftrainings“ in die Laufgeschichte ein. Er gilt als wichtigster Pionier des Marathonlaufes für Frauen.
F wie Fischotter oder Feuchtgebiete. Ein Fischotter namens Patschel ist das Maskottchen Schwalmtals und Charlotte Roche besuchte das St. Wolfhelm Gymnasium in Schwalmtal-Waldniel.
G wie Ganges, Schwalmtals französische Partnergemeinde.
H wie Heidweiher, unser Naturbadesee mitten im Wald.
I wie Inselschlösschen. Location am Hariksee. Beheimatet derzeit (03/2014) ein empfehlenswertes griechisches Restauraunt.
J wie Joko und Jupp. Joachim Cornelius „Joko“ Winterscheidt, berühmter Sohn Schwalmtals wuchs in Waldniel auf. Jupp Heynckes, deutscher Fußballtrainer lebt heute noch hier.
K wie Kranenbach. Flüsschen, das Ober- und Unteramern trennt. Kennt keine Sau, gibt beim Stadt, Land, Fluss immer gut Punkte. ;-)
L wie Lüttelforst,  ein hübsches Straßendorf an der Schwalm. Empfehlenswert ist auch die Lüttelforster Mühle.
M wie Mühlenwanderung. Im Tal der Schwalm reiht sich Mühle an Mühle. Mühlentouren gehören zum touristischen Pflichtprogramm.
N wie Nachtwächter, unser Ortsführer mit direktem Draht zur Vergangenheit.
O wie OSC Waldniel.
P wie Pumpenstraße. Schönes, historisches Gässchen im Ortskern.
Q wie Querstraße. Straßenname im Ortsteil Waldniel.
R wie Radwanderroute. Es gibt eine tolle, 23 km lange Radwanderroute durch einen historisch interessanten Teil des Naturparks Maas-Schwalm-Nette.
S wie Schwalmtalzupfer, das größte Gitarrenorchester Europas oder wie Schwalmtaldom, wie die katholische Pfarrkirche St. Michael genannt wird. Sie hat den höchsten Kirchturm im Bistum Aachen. S wie Superlative eben. :-)
T wie Tag der Kunst. Traditionell findet dieser Tag alle zwei Jahre im Juni statt.
U wie Ungerath, noch ein Ortsteil
V wie Vogelsrath. Straßendorf mit legendärem Kinderwagenrennen am Tulpensonntag.
W wie Waldniel. Größte Ortschaft im Gemeindeverbund Schwalmtal.
X wie Xanten. Gibt es Schwalmtaler Schulkinder, die keinen Ausflug in den archäologischen Park nach Xanten gemacht haben? Ich glaube nicht.
Y wie Yoga im Gesundheitszentrum Schwalmtal
Z wie Am Zoppenberg in Waldniel.

Und wer nicht nur lesen, sondern auch was sehen will – hier gibt es Bilder aus Schwalmtal.

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